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Gastbeitrag zum Haltestellentest


In der aktuellen Ausgabe der Fahrgastzeitung von Pro Bahn Hessen ist, auf Anfrage, ein Gastbeitrag von Stephan Kyrieleis über die Ergebnisse des umfangreichen VCD-Haltestellentests für Frankfurt am Main erschienen.
Dieser Artikel ist jetzt online abrufbar:

externer Link in neuem Fenster folgthttp://www.pro-bahn.de/hessen/fgz/fgz85.pdf

VCD-Haltestellentest: Gemischter Gesamteindruck


Frankfurt am Main - 26.11.2010. Bei einem Pressetermin (mit anschließender Ortsbegehung im S-Bahnhof Ostendstraße) hat die VCD Regionalgruppe Rhein-Main am Donnerstag, 25.11.2010 die Ergebnisse des von ihr in Frankfurt durchgeführten Haltestellentests vorgestellt. Die Resultate der Erhebung wurden in einer Broschüre zusammengefasst.

Die Ergebnisse des Haltestellentests zeigen, dass in der Mainmetropole bei der Ausstattung, beim Bauzustand oder der Sauberkeit der Stationen große Unterschiede zwischen den Verkehrsmitteln S-Bahn, Bus, Straßenbahn und U-Bahn auftreten. Der Gesamteindruck der Frankfurter Haltestellen ist gemischt. Viele erfreuliche Verbesserungen besonders bei der U-Bahn lassen die Mängel bei anderen Verkehrsmitteln umso deutlicher hervortreten. Besonders die Deutsche Bahn besitzt einige geradezu abschreckende Anlagen mit vielen Fehlern. Trotzdem will die DB ab 2011 die Stationsgebühren, die Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) für die Benutzung entrichten muss, teilweise drastisch erhöhen.

 






Fotos: Holger Greiner (VCD Regionalgruppe Rhein-Main)


Bei der Qualitäts-Bewertung des öffentlichen Nahverkehrs spielen Haltestellen und Stationen als Aushängeschild für den öffentlichen Personennahverkehr eine wesentliche Rolle. Als "Vorzimmer des öffentlichen Verkehrs" müssen sie einladend und funktional zugleich sein. Ungepflegte Stationen mit unzureichendem Informationsangebot schrecken dagegen ab und sind zu einem großen Teil für das negative Image verantwortlich, das der öffentliche Verkehr bei vielen Mitbürgern immer noch überwinden muss.

Handlungsbedarf sieht der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub insbesondere in folgenden Bereichen: Zugänglichkeit, Fahrgastinformation sowie Bauzustand und Sicherheit. Bei sehr vielen Haltestellen wären Verbesserungen mit wenig Mitteleinsatz möglich. Einige Möglichkeiten hierzu sind in der Broschüre aufgeführt. Planungsarbeit aus der Sicht der Benutzer brächte bei der Stationsgestaltung bessere Ergebnisse bei gleichen Kosten.

Haltestellentest: Broschüre als PDF-Dokument

Bahnhöfe in der Rhein-Main-Region - Ideal und Wirklichkeit



Frankfurt a. M. - 28.04.2010. Dass der Zustand der Bahnhöfe in der Rhein-Main-Region nicht gerade zu Freudenstürmen Anlass bietet, wurde schnell deutlich im Stadtgespräch der Frankfurter Rundschau am 26. April im Depot am Südbahnhof. Wie der entsprechende Test der Zeitung belegt, präsentieren sich viele Stationen als "Schmuddelecken." Bahnmanagerin Susanne Kosinsky, als Leiterin des Bereichs Station & Service bei der DB musste sich daher einiges an Kritik gefallen lassen. Eigentlich habe die Bahn, so Kosinsky, in den letzten Jahren einiges an Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Dennoch sei man eigentlich für einen Großteil der Bahnhöfe nicht mehr zuständig. Hier stünden die Kommunen oder die neuen Besitzer der Liegenschaften in der Verantwortung. Es gelte die Zusammenarbeit zu intensivieren, um die Gestaltung der Bahnhöfe und ihr örtliches Umfeld zu verbessern.

Der neue RMV-Chef Knut Ringat zeigte sich von den Ergebnissen des Bahnhofstests der Frankfurter Rundschau "wenig überrascht." Durch eigene Anschauung sei ihm der schlechte Zustand vieler Bahnhöfe gut bekannt. Der Verkehrsverbund wolle hier als Vermittler zwischen Städten, Gemeinden und Bahn dazu beitragen, die Situation zu optimieren, zumal der Rhein-Main-Verkehrsverbund einiges an Mitteln für bauliche Verbesserungen zur Verfügung stelle.

Axel Bienhaus vom Architekturbüro Albert Speer & Partner, der selbst beim Umbau des Wiesbadener Hauptbahnhofs mitgewirkt hat präsentierte seine Vorstellungen von einem gut gestalteten Bahnhof, der übersichtlich sein müsse, auf dem man sich sicher fühlen könne und der ein angenehmes Aufenthaltserlebnis vermittele. Leider kollidierten diese Vorstellungen häufig mit den verschiedenen Verkehrsnutzungen und den ökonomischen Verwertungsinteressen der Bahn oder der neuen Betreiber (Einrichtung von Ladenzeilen etc.).

Die derzeitige Realität bei vielen Stationen, zeigte Mathias Biemann vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit einer kleinen Präsentation auf. Die Regionalgruppe Rhein-Main, hatte in Frankfurt selbst einen Haltestellentest durchgeführt, bei dem vor allem die von der Bahn betreuten Stationen eher schlecht abgeschnitten hatten. Unsaubere Räumlichkeiten, fehlende oder fehlerhafte Ausschilderungen oder Pläne, sowie defekte Rolltreppen und Aufzüge bzw. Mängel bei der Barrierefreiheit seien hier leider überproportional häufig festzustellen. Die Bahn spare, im Gegensatz zu den lokalen Verkehrsunternehmen, bei der Bauunterhaltung. Die Haltestellen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) seien oftmals in einem wesentlich besseren Zustand.








(Fotos: Holger Greiner, VCD-Regionalgruppe)


Auch die an diesem Abend anwesenden Bürgerinnen und Bürger sowie Verbandsvertreter sparten nicht mit Protest. Der Zustand einiger Bahnhöfe im Frankfurter Bereich und der Rhein-Main-Region wurde teilweise heftig kritisiert. Moderator Stefan Kuhn, Leiter der RheinMain & Hessen-Redaktion kritisierte den Zustand der kleinen, regionalen Bahnhöfe, während die Fernbahnhöfe mit überregionaler Bedeutung besonders herausgeputzt würden. Mitmoderatorin Jutta Rippegather betonte, dass die kleinen Pendlerbahnhöfe - als Aushängeschild des öffentlichen Nahverkehrs - attraktiv gestaltet sein müssten, um dessen Akzeptanz und Nutzungshäufigkeit zu steigern.

Mathias Biemann zeigte sich hier jedoch bei seinem Schluss-Statement wenig optimistisch. Die Bahn entledige sich ihrer Verantwortung für die kleinen Bahnhöfe durch Verkäufe. Insgesamt stünden außerdem bundesweit viel zu wenig Mittel für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs zur Verfügung. Dies müsse sich ändern, um bessere Bahnhöfe zu erhalten.

Hintergrund:
Seit 6. April nahm die Frankfurter Rundschau ein zweites Mal 36 Stationen unter die Lupe.
Die Ergebnisse und die von 2005 sind online zu finden unter www.fr-online.de/bahntest.
FR-Bericht zum Stadtgespräch:
Stadtgespräch zum FR-Bahnhofstest: Unter Liebesentzug





Besonders unter "Liebesentzug" der Frankfurter Ostbahnhof

Haltestellentest wird fortgesetzt




Frankfurt a. M. – 03. April 2009. Der großangelegte Haltestellentest des Frankfurter Kreisverbands des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wird fortgesetzt. Schon seit dem vergangen Dezember nimmt der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub die verschiedenen ÖPNV-Stationen im Frankfurter Stadtgebiet unter die Lupe. Wegen des großen Interesses einerseits und den schwierigen Witterungsbedingung in den zurückliegenden Wintermonaten andererseits, wird der Test nun bis in das Frühjahr hinein verlängert. Erste Rückläufe ergeben schon ein interessantes Bild. Der VCD sucht daher weiterhin Helferinnen und Helfer: „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, sich an der Erhebung zu beteiligen. Ihr Einsatz kann dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr in unserer Stadt besser zu machen.“

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VCD nimmt ÖPNV-Stationen in Frankfurt unter die Lupe



Frankfurt a. M. – 05. Dezember 2008. Haltestellen sind für die meisten Bürger das sichtbarste Aushängeschild für den öffentlichen Personennahverkehr. Ihr Erscheinungsbild und ihre Gestaltung prägen dauerhaft den Eindruck, den die Menschen vom gesamten öffentlichen Verkehrssystem gewinnen. Als "Vorzimmer des öffentlichen Verkehrs" müssen sie einladend und funktional zugleich sein. Ungepflegte Stationen mit unzureichendem Informationsangebot schrecken dagegen ab und sind zu einem großen Teil für das negative Image verantwortlich, das der öffentliche Verkehr bei vielen Mitbürgern immer noch überwinden muss.
Um die Qualität der Haltestellen im Frankfurter Stadtgebiet zu überprüfen, führt der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub daher zur Zeit einen groß angelegten Haltestellentest durch, bei dem ausgewählte Stationen nach den verschiedensten Kriterien bewertet werden sollen. Untersucht würden dabei sowohl die die engeren „sachlichen Eigenschaften“ einer Haltestelle als auch deren „emotionale Bewertung“ durch den Verkehrsteilnehmer.

Um den Test so umfassend und repräsentativ wie möglich zu gestalten, sucht der VCD jetzt interessierte Helferinnen und Helfer: Wir suchen Menschen, die sich am Haltestellentest beteiligen. Ihr Einsatz kann dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr in unserer Stadt besser zu machen.

1. Laden sie sich den Leitfaden zum Haltestellentest als PDF-Datei herunter.
Der Leitfaden gibt Ihnen wichtige Hinweise zur Durchführung des Testes und zur Bewertung der Haltestelle.

2. Testen können Sie Bus-, Straßenbahn-, U-Bahn- und/oder S-Bahnhaltestellen im Stadtgebiet Frankfurt. Wenn Sie Haltestellen ausserhalb dieses Gebiets testen wollen, schicken Sie uns eine E-Mail, die wir gerne an den jeweiligen VCD-Kreisverband weiterleiten. Im Stadtgebiet Frankfurt können Sie Haltestellen nach eigener Wahl oder aus der Liste wichtiger Knotenhaltestellen testen.

3. Laden Sie sich den Fragebogen als PDF-Datei (ACHTUNG: 2 Seiten) herunter. Sie können dann soviele Exemplare wie benötigt ausdrucken. Nach dem Test  schicken Sie die Fragebögen ausgefüllt an die im Leitfaden angegebene Adresse (Um zu sehen aus welcher Altersgruppe unsere Tester kommen, würden wir uns über eine grobe Altersangabe freuen).

zur Pressemitteilung ...

Verkehrsclub begrüßt den Abbau der Werbetafeln


Frankfurt/M., 27. Juni 2008. Der Frankfurter Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) begrüßt den Abbau der Werbetafeln an den U-Bahnhöfen Kalbach und Nieder-Eschbach ausdrücklich. Es sei ein „Sieg der Vernunft“, so der VCD-Pressesprecher Holger Greiner, „dass die Tafeln jetzt verschwinden.“ Es sei sehr bedauerlich, dass die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und die Ströer Deutschen-Städte-Medien (DSM) erst durch massive öffentliche Proteste darauf gekommen wären, dass die durch die Werbeflächen verursachten Engstellen „eine andauernde, unzumutbare Behinderung und ein hohes Sicherheitsrisiko für die Fahrgäste“ darstellten.

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VCD-Messungen korrekt

Frankfurt/M., 20. Mai 2008. Der Frankfurter Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) widerspricht ausdrücklich der Darstellung der Ströer Deutschen-Städte-Medien, (DSM), wie sie in einem Bericht in der Frankfurter Neuen Presse vom 20. Mai 2008 wiedergegeben wurde. Die vom VCD-Nahverkehrsexperten Stephan Kyrieleis an den Bahnstationen Nieder-Eschbach und Kalbach vorgenommenen Messungen seien, im Gegensatz zu den Äußerungen des stellvertretenden DSM-Regionalleiters Decker, durchaus korrekt. 

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