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Vor- und Nachteile eines Radwegs auf der Bahntrasse

Es ist nach aktuellem Stand (Mitte Mai 2008) wohl leider kaum mehr zu verhindern, dass die Bahnstrecke Hemer - Menden zu einem Radweg umgebaut wird.
Der VCD Hagen-Märkischer Kreis ist aber weiter der Ansicht, dass dies ein verkehrspolitischer Fehler ist.
Natürlich befürworten wir die Schaffung von Radwegen, allerdings nicht zu Lasten einer Bahnstrecke, für die es grundsätzlich noch bzw. in absehbarer Zeit Bedarf gibt.
So ist für uns der Hauptgrund zur Ablehnung der Umwandlung der Bahntrasse, dass diese einfach nicht "übrig" ist für den Radverkehr. Unsere wichtigsten Argumente, warum die Bahnstrecke Hemer - Menden erhalten werden sollte, finden Sie hier.

Ein Radweg wäre aber aus VCD-Sicht immerhin die zweitbeste Nutzung der Bahntrasse, weil sie selbstverständlich auch einige Vorteile böte:

Andererseits wäre der Radweg auf der Bahntrasse aber auch keine ideale Lösung:

 

Das Foto rechts zeigt die Schienenstrecke in Höhe Hemer-Höcklingsen; rechts daneben die B7 mit  (hinten) der Dauer-Baustelle aus Winter 2007-Sommer 2008.
Diese Ansicht verdeutlicht, dass die Bahntrasse hier äußerst ungünstig für einen Radweg ist, aber umso besser als Ausweichmöglichkeit für Verkehr von der Straße auf die Schiene taugt.
Foto: VCD/Spiekermann; April 2008

 

 Fazit: Der Radweg auf der bisherigen Bahntrasse wäre einfach und landschaftsschonend zu bauen.
Er wäre eine gute, aber keine schöne Radstrecke.
Er wäre daher einigermaßen geeignet für Alltagsradler (Schüler, Berufspendler), aber deutlich weniger reizvoll für Freizeitfahrten und Radtourismus.
Vor allem aber würde dieser Radweg der Bahn  den Platz wegnehmen und so den leistungsstärkeren Verkehrsträger verdrängen. Denn mit der Bahn lässt sich mehr Autoverkehr (v. a. Güter) ersetzen als mit dem Rad.

Anders als für den  Schienenweg gibt es  für die Anlegung eines Radweges zwischen Hemer und Menden Alternativen. Lesen Sie dazu hier weiter.....

 

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