Weiterbau der A46 durch Menden
Die wichtigsten Informationen und VCD-Aussagen zum geplanten Weiterbau (Lückenschluss) der A46 zwischen Hemer und Ense/Neheim finden Sie auf unseren Seiten hier.
An dieser Stelle soll es um die besonderen Auswirkungen auf Menden gehen.
Bilder vom (vermutlichen) Trassenverlauf - v. a. auf Mendener Gebiet - finden Sie in der A46-Fotostrecke.
Keine andere Kommune wird so sehr vom Bau des neuen Autobahnabschnitts betroffen wie Menden.
Die 4-spurige Fernstraße wird quer durch das südliche und östliche Stadtgebiet (von Südwest nach Nordost) verlaufen und damit die Mendener Landschaft teilen. Die Zerschneidung ist stärker als in Hemer, Wickede, Arnsberg/Neheim und Ense, wo die Autobahntrasse eher am Rande der jeweiligen Gemeindefläche liegt (allerdings sind auch dort einzelne Ortsteile stärker getroffen, v. a. Wimbern, das mittendrin zerspalten wird).
Keine bisherige Baumaßnahme hat sich so stark auf das Orts- und Landschaftsbild Mendens ausgewirkt wie es der Autobahnbau tun wird.
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Der verkehrliche Nutzen des A46-Weiterbaus für Menden ist unsicher und zweifelhaft.
Ein Großteil des Straßenverkehrs hier ist nicht Durchgangsverkehr, sondern Quell- und Zielverkehr, d. h. er beginnt und/oder endet auf dem Stadtgebiet. Und dafür bringt die Autobahn nicht viel.
Den am dichtesten besiedelten Stadtteilen im Nordwesten (Platte Heide, Papenbusch, Bösperde) und dem Industriegebiet Hämmer-Riekenbrauck nutzen die an der Edelburg und in Höhe der südlichen Horlecke geplanten Autobahnanschlüsse wenig, weil die Anfahrt zu weit und stauanfällig sein dürfte.
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