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Wer von Bösperde, Hämmer-Riekenbrauck oder Platte Heide nach Dortmund will, wird nicht erst über die Unnaer Landstr. bzw über den Bräukerweg auf die Westtangente und dann auf halbem Weg bis Lendringsen oder Hemer fahren, um über Iserlohn und Hagen schließlich nach Dortmund zu kommen. Sollten das dennoch viele tun, wären Bräukerweg und Kreuzung Westtangente/Märkische Str./Unnaer Landstr. auch durch diese Verkehrsströme belastet. Für Mendens Nordwesten bringt die A46 also keine wesentlich bessere Verkehrserschließung und auch keine höhere Entlastung gegenüber heute.

Sehr wahrscheinlich verbessern wird sich der Anschluss der südlichen Innenstadt, Lendringsens und des Hönnetals an das Autobahnnetz. Das birgt  für Mendens Einzelhandel, Gastronomie und (potenziellen) Nahtourismus aber die Gefahr, dass Balver, Lendringser u. a. häufiger über die Autobahn nach Iserlohn, Hagen oder Neheim fahren. Dadurch droht Kaufkraft verstärkt aus Menden und seinem Einzugsgebiet in die Nachbarstädte abzufließen.

Beobachtet man den Verkehr auf dem unteren Bräukerweg als einer der stark belasteten Straßen, fallen 3 Dinge auf:

Daraus folgt, dass recht viel Verkehr auf dem Bräukerweg inner- und nachbarörtlich ist, v. a. zwischen Menden (Mitte) und Platte Heide, Ostsümmern, Sümmern, Industriegebiet Rombrock, Iserlohnerheide, Kalthof usw., der aus oft unterbesetzten Fahrzeugen besteht und sich zu bestimmten Zeiten an bestimmten Engpässen staut. Für diesen Anteil der Straßenbelastung ist die A 46 keine Lösung.
Um den Inner- und Zwischenorts-Autoverkehr zu verringern, muss möglichst viel hiervon auf Zu-Fuß-Gehen, Radfahren, Bus und PKW-Fahrgemeinschaften verlegt werden. Hierfür müssen Busangebote verbessert, Radwege ausgebaut und Fußwege erleichtert werden.


 

 

 

 

 

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