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Neue Landebahn ist starke Belastung VCD Hessen: Alternativen zum Flugverkehr endlich fördern

Frankfurt, 20. Oktober 2011. Mit der Landung von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der neuen Landebahn in Frankfurt beginnt am morgigen Freitag ein neues Kapitel der Belastung von Mensch und Umwelt durch den Flugverkehr. Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen fordert aus diesem Anlass, Kurzstreckenflüge auf die Schiene zu verlagern sowie das Nachtflugverbot zu erhalten und auszuweiten.

 

„Hätten sich Bund und das Land Hessen genauso für die Eisenbahn Frankfurt–Fulda eingesetzt wie für die zusätzliche Landebahn, gäbe es jetzt weniger Flüge von Frankfurt nach Leipzig oder Hannover“ bedauert VCD-Landesvorsitzender Udo Messer.
Durch den Stillstand beim Bahnausbau ist der ICE von Frankfurt nach Berlin Hbf inzwischen länger unterwegs als der TGV von Frankfurt nach Paris Est. Im Gegensatz zum überlasteten hessischen Schienennetz ist der Flughafen sehr großzügig ausgerüstet. Messer: „Frankfurt bedient jetzt auf vier Bahnen weniger Passagiere als London-Heathrow auf zweien.“

 

Der VCD besteht darauf, dass das Nachtflugverbot erhalten und auf die Zeit von 22 bis 6 Uhr ausgedehnt wird. Er appelliert an die Landesregierung, die Revision gegen das hierzu vorliegende Urteil des VGH Kassel beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zurück zu nehmen. Messer: „Dass die Landesregierung gegen ihre eigenen Zusagen prozessiert, ist eine Verspottung der betroffenen Menschen.“

 


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