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A 44: VCD befürchtet Straßen-Torso

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) warnt davor, mit dem Bau des Abschnitts der Autobahn A 44 zwischen Hessisch Lichtenau Ost und Hasselbach zu beginnen. „Sonst kann es leicht passieren, dass ein Straßen-Torso entsteht“, befürchtet Udo Messer, Vorsitzender des VCD Hessen.

Um Rechtssicherheit zu haben, müsse zunächst die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes über den Trassenabschnitt von Hessisch Lichtenau West bis Hessisch Lichtenau Mitte abgewartet werden. Dieser Abschnitt wird vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland beklagt.

Messer: „Der Abschnitt Hessisch Lichtenau Mitte bis Hessisch Lichtenau Ost ist bereits gebaut und dem Verkehr übergeben worden, obwohl bis heute nicht sichergestellt ist, dass nach Westen ein Anschluss erfolgen kann.“ Diesen leichtsinnigen Umgang mit Steuergeldern dürfe es nicht noch einmal geben. Wenn der Klage stattgegeben werde, sei die Zukunft der A 44 wieder völlig offen.

Der Verkehrsclub Deutschland lehnt den Bau der A 44 ab. Der Bau von Ortsumfahrungen könne die Menschen schneller und wirksamer vom Verkehrslärm entlasten. Zur Bewältigung der Verkehrsmenge reiche ein Ausbau der bestehenden Bundesstraße B 7 aus.

Der hessische Verkehrsminister Alois Rhiel wird am morgigen Freitag, 16. November 2007, den Planfeststellungsbeschluss für den A-44-Abschnitt Hessisch Lichtenau Ost – Hasselbach (VKE 32) unterzeichnen.

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