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Am 18. Januar 2008 wird der Hessische Landtag erneut gewählt. Der VCD Hessen formulierte aus diesem Anlass Anforderungen an eine nachhaltige Wirtschafts- und Verkehrspolitik in Hessen. 

 

„Green New Deal“ in der Verkehrspolitik

 

Forderungen zur hessischen Landtagswahl am 18. Januar 2009


Die hessische Wirtschafts- und Verkehrspolitik setzt seit langem aufs falsche Pferd: Luftfahrtdrehkreuz und  Autoindustrie bergen Risiken für unsere Jobs. Zugleich erzeugt Hessen die höchste Klimabelastung pro Kopf in der ganzen Republik. Eine bessere Welt ist möglich, auch in Hessen. Andere europäische Metropolregionen machen es vor: Hirnschmalz hat dort das Erdöl als Treibstoff der Wirtschaft ersetzt. Umweltschonendes Wirtschaften fördert Wohlstand und Beschäftigung. Ölgefeuerte Prozesse ersetzen Jobs, geistige Prozesse schaffen Jobs. In den Zeiten der Finanzkrise sind gezielte Investitionen in nachhaltige Branchen besonders wichtig. Autoindustrie und Luftfahrt zählen nicht dazu, sie können unsere Beschäftigungsprobleme nicht lösen. Die Lohnquote beträgt beim Autobau nur zwölf Prozent, beim Flugtourismus sogar nur vier Prozent. Eine gezielte Förderung von Bus und Bahn schafft mehr Arbeitplätze und ist der einzige Weg, auch beim Verkehr die Ziele des Klimaschutzes zu erreichen.

Damit Hessen den Anschluss nicht verpasst, fordern wir ein nachhaltiges Konjunkturprogramm, den „Green New Deal“ für Hessen:
 

1    Einen Klimaschutzplan für Hessen erstellen

 

2    Bus und Bahn ausbauen

 

3    Rad- und Fußverkehr stärken

 

4    Intelligenter fliegen

 

5    Den Autoverkehr reduzieren

 

6    Intelligenter Autofahren

 

7    Fortschrittliche Planungskonzepte fördern

 

8    Verkehrslärm und Schadstoffe reduzieren

 

9    Für sanften Tourismus werben

 

10    Wertewandel gegen Klimawandel einleiten

 

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