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Bund beugt sich teilweise dem VCD-Protest gegen Nahverkehrskürzungen
500 von 17.281 Unterschriften aus dem Raum Hildesheim



Am Stand vor dem Bahnhof protestieren die Bürger gegen die Kürzungen.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Kreisverband Hildesheim e. V. sammelte vor dem Hauptbahnhof Unterschriften gegen drohende Kürzungen im Nahverkehr. Die schwarz-rote Bundesregierung wollte die so genannten Regionalisierungsmittel in der laufenden Legislaturperiode um rund acht Prozent senken. Damit stünden in den kommenden vier Jahren bundesweit etwa 2,3 Milliarden Euro weniger für den öffentlichen Personenverkehr zur Verfügung. In Stadt und Landkreis Hildesheim leiden die Bewohner bereits jetzt unter hoher Feinstaubbelastung und Verkehrslärm. Gleichzeitig steigen die Benzinpreise. Deshalb suchen immer mehr Menschen nach Alternativen zum eigenen Auto. In dieser Situation die Mittel für den öffentlichen Verkehr zu kürzen, ist kurzsichtig und unverantwortlich.

Mit seiner bundesweiten Protestaktion unter dem Motto »Der Nahverkehr gehört nicht aufs Abstellgleis!« hat der VCD die drohenden Streichungen teilweise verhindert. Etwa 500 Unterschriften kamen allein im Raum Hildesheim zusammen, bundesweit waren es 17.281. Sie wurden am 19. Juni 2006 dem Bundesfinanzministerium übergeben. Leider ist der Erfolg der Aktion nur eine Reduzierung der Kürzung von 2,3 auf 1,8 Milliarden Euro. Der VCD wird sich weiter für ein bezahlbares und attraktives Bus- und Bahnangebot einsetzen.

Siehe dazu die Meldung des Bundesverbandes: Übergabe der Protestpostkarten.

Bei Rückfragen:
Julian Ladisch, Beisitzer im Kreisverbandsvorstand

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