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Radelnd Werbung für Wiederbelebung der Bahn gemacht

Sundern. (me) Umweltfreundliche Verbindungen zwischen den Bahnhöfen Sundern und Neheim-Hüsten suchen Mitglieder des Verkehrsclubs Deutschland. Gestern setzten sie auf das Fahrrad, hatten aber immer die Bahn im Blick.

Werbung für die Reaktivierung des Personen-Schienenverkehrs zwischen Sundern und dem Neheim-Hüstener Bahnhof war das Thema der Radtour. Die Gruppe radelte unter der Leitung von Roland Quentmeier, Kreisvorsitzender des Verkehrsclubs, von Sundern zum Stemeler Bahnhof, dem ersten Stopp. Weiter ging es nach Hachen, wo ebenfalls die noch sichtbaren Reste des Bahnhofes besichtigt wurden.

Unterwegs gaben die Mitglieder des Verkehrsclubs Informationen über die Chancen, demnächst wieder per Bahn die Strecke bewältigen zu können. Dass bis dahin auch an den Haltepunkten umfangreichen Renovierungen erforderlich sind, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radtour vor allem in Müschede sehen, wo von einem Bahnhof kaum noch eine Spur zu entdecken ist.

Quentmeier wiederlegte mit einer Karte, den Vorwurf, dass im Einzugsgebiet der drei Bahnhöfe im Stadtgebiet Sundern zu wenige Menschen wohnen, die auf die Schiene umsteigen würden. Die Fachleute legen für diese Beurteilung einen Radius von 800 Metern rings um einen Bahnhof zu Grunde.
Ganz Stemel liegt in dem Bereich, der größte Teil von Hachen und in Sundern umfasst der Kreis die Innenstadt bis knapp über die Settmeckestraße, das Sunderland-Hotel, Rathaus und in nördlicher Richtung einen großen Teil des Brandhagens.

28.07.2002

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