Hauptpreise für den VNV und AK Dorfplatz Müschede
Arnsberg. (schä)
Gleich zwei Sieger teilen sich den ersten Platz beim diesjährigen Klimaschutzpreis von RWE-Naturgas. Bürgermeister Vogel und Vertreter des Energieversorgers überreichten gestern im Alten Rathaus die Urkunden.
Mehr als 15 Bewerber aus dem Stadtgebiet hatten sich mit ihren Projekten an dem Umweltwettbewerb beteiligt. Von ihnen, so die Jury, sei der größte Teil preiswürdig gewesen. Schließlich habe man sich auf zwei Hauptpreise geeinigt: Zweitausend Euro gehen jeweils an den Verein für Natur- und Vogelschutz im HSK sowie an den Arbeitskreis "Dorfplatz Müschede".
Was haben sie geleistet? Seit mehr als 15 Jahren betreut der Naturschutzverein VNV ehrenamtlich Amphibienwanderungen. Hierzu wurden vor allem im westlichen Stadtgebiet zahlreiche Krötentunnel geschaffen. Der Verein engagiert sich darüber hinaus für den Erhalt zahlreicher bedrohter Tierarten, insbesondere für Frösche und Lurche.
Der Arbeitskreis Dorfplatz hat sich über mehrere Jahre ehrenamtlich für einen Dorfplatz in Müschede eingesetzt. Eine vormals versiegelte und für Abfälle bestimmte Fläche wurde entsiegelt, rekultiviert und geschmackvoll bepflanzt. Weil das Gelände nun außerdem über einen Bachlauf und zahlreiche kleinere Wasserflächen verfügt, bietet es vielen Tier- und Pflanzenarten einen neuen Lebensraum.
Bürgermeister: Gute Arbeit fortsetzen
Um den weiteren Bewerbern gerecht zu werden, schuf die Jury fünf Anerkennungspreise über jeweils zweihundert Euro.
Ausgezeichnet wurden: Die SGV-Abteilung Neheim und die hiesige Deutsche Waldjugend für ihre Maßnahmen im Artenschutz und in der Biotoppflege. Ferner der Kindergarten Heilig-Kreuz und die Neheimer Binnerfeldschule für die naturnahe Umgestaltung ihrer Außenanlagen.
Und schließlich der Kreisverband HSK des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) für die Konzeption eines Radweges zwischen Neheim-Hüsten und Hachen. Ziel des Vereins ist eine durchgängige Radstrecke vom Neheim-Hüstener Bahnhof bis zum Sorpesee.
Bürgermeister Vogel wünscht sich für die Zukunft, dass der Preis ein Ansporn sei, weiterzumachen und die gute Arbeit fortzusetzen. Schon jetzt verbinde der Wettbewerb freiwilliges, bürgerschaftliches Engagement mit einer Verbesserung der Umweltsituation - zu beidem leiste jeder einzelne Bewerber einen wichtigen Beitrag.
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