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Neues Gutachten zur Zukunft des Nachtverkehrs - Kölner Verkehrsausschuss entscheidet am 31. Januar

Der Verkehrsausschuss des Rates entscheidet am 31.01.2012 über die "Zweite Teilumsetzung des Ratsbeschlusses zum KVB-Nachtverkehr vom 26.05.2011".

Das Planungsbüro VIA hat die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Nachtverkehrsangebotes untersucht.

Neben der Bestätigung der Angebotsausweitung zum Dezember 2011 (Halbstundentakt) werden weitere Verbesserungen an bestimmten Wochentagen und bestimmten Linien (1, 7, 15, 18) zwischen 23 Uhr und 1 Uhr vorgeschlagen. Eine generelle Erhöhung der Taktfrequenz auf allen Linien von einem 30- auf einen 15-Minuten-Takt in der Zeit zwischen 23:00 Uhr und 1:00 Uhr sowie unterwochs nach 1:15 Uhr wird weder für nachfragegerecht noch wirtschaftlich tragfähig gehalten.

Einzelheiten finden Sie hier

Der VCD begrüßt die Vorschläge des Gutachtens als weiteren Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die linienbezogenen Nachfragezahlen fehlen, die den Empfehlungen zugrunde liegen. Als weiterhin nicht ausreichend ist das Angebot auf der Linie 18 bis Klettenberg zu bewerten, hier soll am Wochenende ab 0 Uhr und unterwochs ab 23 Uhr weiterhin bis 1:15 Uhr nur im 30-Minuten-Takt gefahren werden.

29.01.2012

 

Qualitätsoffensive zur Voreifelbahn

Die Probleme auf der Voreifelbahn reißen nicht ab. Ende November fielen wieder mehrfach Züge aus, Verspätungen sind häufig. Die Qualität hat in den Augen vieler Kunden stark nachgelassen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass wichtige Entscheidungsträger scheinbar wenig oder gar keine Kenntnis von diesen Problemen haben. Der VCD Kreisverband Köln und Umgebung e. V. empfiehlt daher allen betroffenen Kundinnen und Kunden der Voreifelbahn, ihre Erfahrungen per E-Mail an den VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr zu schicken.

29.01.2012

 

Die neue RHEIN-SCHIENE Winter 2011/2012 ist erschienen.

Lesen Sie unseren Bericht zur Einführung des 30-Minuten-Taktes in Wochenendnächten, zur Verlängerung der Unibuslinie nach Süden, zum Rekordjahr 2011 in der Radverkehrsentwicklung in Köln und vieles mehr hier.

19.12.2011

 

Querung der Rheinuferstraße durch die Nord-Süd-Stadtbahn

Die Diskussion über die zukünftige Kreuzung an der Südbrücke und ihre Auswirkungen auf den Straßenverkehr ist ein Dauerbrenner in der Kölner Lokalpolitik.

Der Artikel von Dr.-Ing. Christoph Groneck im "nachrichtenblatt (INFORMATIONEN ZUR VERKEHRSPOLITIK IM RHEINLAND)", Ausgabe 1/11, bietet hierzu fundierte fachliche Infos: zum Download

11.04.2011

 

Zum Prüfung des Vorlaufbetriebs der Nord-Süd-U-Bahn auf der südlichen Teilstrecke zwischen Rheinufer und Haltestelle Severinstraße

Die KVB prüft, ab 2014 oder 2015 den südlichen Ast der Nord-Süd-U-Bahn zwischen Rheinufer und Severinstraße vorzeitig in Betrieb zu nehmen. Die Kosten sind mit ca. 9,1 Mio € kalkuliert.

Der VCD Köln stellt hier die Frage, welchen Vorteil die Fahrgäste von dieser Investition hätten. Es ist zu befürchten, dass als Folge vorhandene durchgehende Bus-Verbindungen parallel zur Stadtbahnstrecke (Linien 106, 132 und 133) unterbrochen werden, ohne dass mit dem Vorlaufbetrieb wirklich neue, für Fahrgäste interessante Relationen angeboten würden. Fahrgäste aus dem Kölner Süden müssten dann mit zusätzlichen Umstiegen rechnen auf ihrem Weg zum Hauptbahnhof oder zur Innenstadt.  Ein möglicher Fahrzeitgewinn würde durch den weiten Umstiegweg zwischen U-Bahn und oberirdischem Halt und das Warten auf die Anschlussbahn z.B. an Bonner Wall und Severinstraße mehr als wieder zunichte gemacht.

Stadt und KVB sollten ihr Augenmerk auf eine schnelle Realisierung der "dritten Baustufe" der Nord-Süd-Bahn über die Bonner Straße bis zum P+R-Haus am Verteilerkreis richten. Sollte dieser Abschnitt vor dem U-Bahntunnel am Stadtarchiv fertiggestellt werden, wäre ein Vorlauf zwischen Verteilerkreis und Severinstraße allerdings ein für jetzige und potentielle Fahrgäste interessantes neues Angebot.

Auch sollte der "vierte" Bauaubschnitt nicht vergessen werden: die Verknüpfung des südlichen Asts der Nord-Süd-Stadtbahn mit Sülz, Lindenthal und Ehrenfeld durch eine oberirdische Verlängerung der Linie 13 über den Sülzgürtel hinaus bis zum Rhein.

21.02.2011

Neues aus Köln Nippes: Planungen für die fahrradfreundliche Umgestaltung der Neusser und Kempener Straße

Eine ausführliche Stellungnahme des Arbeitskreises Radverkehr des VCD hier zum Nachlesen

21.02.2011

 

 

Querung der Rheinuferstraße durch die Nord-Süd-Stadtbahn

Die lange Debatte um eine ebenerdige oder kreuzungsfreie Querung der Rheinuferstraße durch die Nord-Süd-Stadtbahn geht durch das neue Gutachten (Berichte u.a. vom Freitag, den 5.11.) in eine neue Runde.
Der VCD Köln und Umgebung nimmt die Prognosen und Lösungsansätze mit größtem Unverständnis zur Kenntnis.

Zum Gutachten

Das neue Gutachten berücksichtigt nicht die Tatsache, dass in Zukunft zusätzliche Fahrgäste auf die Stadtbahn umsteigen und damit nicht mehr das Auto nutzen werden. Die Rheinuferstraße und Ausweichstrecken werden dadurch entlastet.
Wenn man diese Umlagerung nicht berücksichtigt, stellt sich doch die Frage: Wozu bauen wir eigentlich die Nord-Süd-U-Bahn?
Die U-Bahn wird doch gerade mit dem Ziel gebaut, Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen. Die Rechtfertigung für die neue Strecke beruht auf dieser Annahme. Die Stadt als Ganzes soll durch die entfallenden Autofahrten von Lärm, Staub und Abgas entlastet werden, der Flächenbedarf für den Autoverkehr sinken. Ein deutlicher Gewinn an Lebensqualität für alle Kölner. Die Autos sind das Problem, nicht die Stadtbahnen!
Lässt man den Umsteige-Effekt außer Acht, negiert man wichtigste Argumente, die zum Bau und der Förderung der neuen Strecke geführt haben.
Veröffentlicht man die auf nicht zutreffenden Grundlagen beruhenden Ergebnisse des Gutachtens, betreibt man Panikmache.
Handelt man aufgrund eines solchen Gutachtens und stellt nach alt hergebrachter Art autogerechte Verhältnisse her, fördert man sogar den Autoverkehr in der Stadt, anstatt ihn zu verringern. Ein Rückschritt für alle Kölner!

Die Auffassung des VCD

Für die Querungssituation Rheinuferstraße sollen auf keinen Fall vorschnelle Maßnahmen ergriffen werden, bevor sich nicht nach Eröffnung der neuen U-Bahn die tatsächliche Situation einspielen kann.
Gleichzeitig müssen bis zur Eröffnung alle nur möglichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Umstieg der Autofahrer auf die Stadtbahn zu ermöglichen.

Dazu sind unbedingt erforderlich:

Der Bau der 3. Baustufe zum Bonner Verteiler und deren gleichzeitige Eröffnung mit der Nord-Süd-U-Bahn.
Die rechtzeitige Fertigstellung der P+R-Anlage am Bonner Verteilerkreis. Dabei muss unbedingt die Erfahrung mit der Anlage Weiden-West beachtet werden. Eine große, zukunftsfeste Anlage muss her.
Sollte man mit dem neuen Angebot der Lage dann wider Erwarten nicht Herr werden, sind weitere Lösungen konsequent im ÖPNV zu suchen, z.B. Dreifachtraktion im 10-Minuten-Takt auf der 16.
Eines sollte man aber ganz gewiss nicht tun - 60 Millionen zur Förderung des Autoverkehrs in unserer Innenstadt ausgeben.
Über das Leitbild der autogerechten Stadt sind wir doch hinweg - Oder?

Arbeitskreis ÖPNV
des VCD Kreisverband Köln und Umgebung e.V.

08.11.2010

 

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