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Innenstadtentwicklung und Feinstaub - Stadtbahn und Baudenkmäler: Stört eine Stadtbahn das Weltkulturerbe Residenz?

Zentraler Baustein der Mainfrankenbahn in der Würzburger Innenstadt ist eine zusätzliche Strecke zur Fußgängerzone. Der Stadtrat hat im Rahmen der Hubland-Linie die Untersuchung einer Strecke entlang des "Bischofshutes" über Theaterstraße, MOZ-Gelände / Residenz, Balthasar-Neumann-Promenade und Anschluß an eine vom Sander Ring kommende Linie am Justizzentrum beschlossen.

Herausragende Gestaltungsqualitäten sind Wesensmerkmal moderner Stadtbahnanlagen im Aus- und Inland. Bevor die Diskussion sich einseitig an historischen Aspekten festsetzt, zeigt der Vortrag die stadtplanerische und verkehrliche Entwicklungsabsicht auf und belegt die Einpaßbarkeit in das schutzbedürftige Ensemble zwecks Steigerung der Attraktivität der Stadt.

 

 

Mainfranken-Bahn: Auf der Schiene in den Großraum Würzburg

Auf den Würzburger Hauptbahnhof laufen aus mehreren Richtungen Eisenbahnstrecken zu, die als Rückgrat eines leistungsfähigen S-Bahn-ähnlichen Mobilitätsangebotes geradezu prädestiniert sind. Durch Reaktivierung stillgelegter Haltepunkte und durch neue Stationen an Siedlungsschwerpunkten kann eine attraktive Alternative zum heute meist bevorzugten Auto geschaffen werden.

Das bestehende Straßenbahnnetz ist zu klein und erschliesst wesentliche Stadtteile nicht. Es läßt sich aber bei fälliger Erneuerung auf Normalspur umstellen, so dass auf mittlere Sicht von der Innenstadt Würzburgs bis weit hinaus in das Umland ein weiträumiger schienengebundener Nahverkehr möglich wird, der nach dem Vorbild von Karlsruhe mit einem Fahrzeugtyp durchgehend befahren werden kann.


Zukunftsprojekt Mainfrankenbahn

Szenario - Liniennetzplan

 

 

Schienennetz für das Oberzentrum

Referent: Dipl.-Ing. Matthias Striebich (Graefenberg), stellv. VCD-Landesvorsitzender, Strassenbahnexperte des VCD
Bericht von der Veranstaltung am 17.12.07 im Falkenhaus Würzburg

 

Linie 6 als Einstieg in die Mainfranken-Bahn

Die in den nächsten fünf Jahren zu verwirklichende Stadtbahnlinie 6 (Würzburg Hauptbahnhof - Am Hubland - Gerbrunn/ Rottendorf) soll von Anfang an als Pilotprojekt für das System Mainfrankenbahn erstellt werden. 

Der VCD hat dazu im Rahmen mehrerer Workshops den für den Nahverkehr in und um Würzburg Verantwortlichen seine Konzeptstudie zuletzt am 13.06.2007 vorgestellt. Die Idee fand große Beachtung. Die neue Stadtbahnlinie wäre ein sofort hochwirtschaftlicher Baustein des Mainfrankenbahnnetzes.

Diese Strecke bildet die Hauptachse der Stadtentwicklung einer ganzen Generation.

Dazu würde eine zweite Innenstadtroute aus den Hauptbahnhofsgleisen auszweigen und über Residenz / Mozart-Areal, Neue Universität / Justizzentrum an die Kernstrecke der Linie 6 anbinden. Weiter über Südbahnhof, Landratsamt und Wittelsbacher Platz wird das Universitätsgelände am Hubland erschlossen. Über die in der Nachbarschaft neu entstehenden Nutzungen auf dem frei gewordenen Areal der Leighton-Barracks bindet die Strecke Gerbrunn mit an und führt entlang der Kreisstraße zum Wöllrieder Hof, wo sie wieder auf die DB-Gleise eingefädelt wird.  

In der ersten Phase sieht abschnittsweise ein Dreischienengleis die Nutzung für vorhandene Fahrzeuge mit vor.

Dreischienengleis
in Stuttgart
(Quelle: SSB AG)

 

 

 





Download: Konzeptstudie Regionalstadtbahn Linie 6 (PDF 16MB !! )

 

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