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Umkleidemöglichkeiten und Duschen



Foto: radmobil/K. Kock

Wer sportlich fährt oder längere Distanzen zurücklegt, kommt oft verschwitzt ans Ziel. Einrichtungen wie Umkleideräume, Schränke, Duschen und die Möglichkeit, Kleidung aufzuhängen, werden daher von Radlern mit längerem Arbeitsweg sehr geschätzt. Auch Radler mit kürzerem Arbeitsweg freuen sich über eine Möglichkeit, ihre nasse Regenkleidung trocknen zu können.

 

Betrieblicher Radverkehr

Die Fahrradförderung im Betrieb kann auch bei den Dienstwegen beginnen. Ein schickes Dienstrad baut Hemmschwellen und Vorurteile gegenüber dem Fahrrad ab. Viele Firmen mit weitläufigem Betriebsgelände nutzen für den Werksverkehr selbstverständlich Räder und Roller. Um kleinere Lasten zu transportieren, genügt oft ein Fahrradanhänger.

 

Dienst- und Werksräder



Foto: VCD/K. Kock

Auffällige und mit dem Firmenlogo versehene Betriebsräder, die auch im Stadtverkehr genutzt wer­den dürfen, sorgen dafür, dass Ihr Firmenname in der Öffentlichkeit präsent ist. So dürfen die 42.000 BASF-Mitarbei­ter in Ludwigshafen die 10.000 Betriebsräder auch für den Arbeitsweg benutzen. Das spart teure Kfz-Stellplätze und macht Reklame.

Dienst- und Werksräder sollten von den Maßen her sowohl für kleine als auch für große Personen benutzbar sein. Eine Rahmenhöhe von ca. 50 cm, eine lange Sattelstütze mit Schnellspanner und ein tiefer Durchstieg erleichtern unterschiedlich großen Radlern und Radlerinnen mit Rock die Nutzung. Wir empfehlen eine wartungsarme Nabenschaltung mit fünf oder sieben Gängen. Zum Rad gehörende wasserdichte Pack- oder Aktentaschen sorgen für problemlosen Transport von Unterlagen. Regenponchos haben den Vorteil, dass sie über der normalen Kleidung getragen und von vielen verschiedenen Personen benutzt werden können.

 

Kilometergelderstattung

Für dienstliche Fahrten, die mit dem eigenen Fahrrad unternommen werden, sollte eine Wegstreckenentschädigung ebenso selbstverständlich sein wie bei der Benutzung des eigenen Pkw. Eine unkomplizierte Lösung: Für eine dienstliche Fahrt mit dem eigenen Rad erhält der Mitarbeiter einen Busfahrschein.

 

 

Parkgebühr für Kfz-Stellplätze



Foto: radmobil/K. Kock

Eine Parkgebühr für Autostellplätze macht das Radfahren für die Mitarbeiter finanziell zusätzlich attraktiv. Mit den Einnahmen der Parkplatzgebühren könn­en Sie z. B. Fahrradabstellanlagen und Job-Ticket finanzieren. Natürlich muss ein solches Modell sorgfältig vorbe­reitet und auf den Betrieb abgestimmt werden.

Übrigens: Nach einem Urteil des Landesar­beitsgerichts Schleswig-Holstein von 2001 (AZ 1 Sa 646 b/00) haben Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst keinen Anspruch auf einen kostenlosen Parkplatz.

 

 

Betriebsausflüge



Foto: Gemeinde Tornesch

Sind Sie mit der Planung des nächsten Betriebsausflugs beschäftigt? Das Fahrrad eröffnet Ihnen hier ungeahnte Möglichkeiten und kann Erlebnisse bieten, die noch lange Gesprächsthema bleiben: eine gute Gelegenheit, das Rad betriebsintern und auf angenehme Weise zu einem Thema zu machen.

 

 

Vergessen Sie Ihre Rad fahrenden Kunden nicht!



Foto: radmobil/K. Kock

Eine Untersuchung aus Münster zeigt, dass Radler zwar pro Einkauf weniger ausgeben, dafür aber öfter in den Laden kommen (elf statt sieben mal pro Monat). Unterm Strich geben Radler pro Monat mehr Geld bei ihren Einkäufen aus als Autofahrer (200 € statt 190 € pro Monat). Radler bevorzugen attraktive Innenstädte und Stadtteile statt autoorientierter Einkaufparks auf der grünen Wiese. Eine Förderung des Radverkehrs ist also auch eine preisgünstige Maßnahme zur Stärkung der Innenstädte [P3 Agentur 2001].

Informationen und Tipps zum Einkaufen mit dem Fahrrad gibt es für Einzelhändler und Kunden unter www.bund-kiel.net.

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