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Gewinn-Faktor Gesundheit



Foto: Projektbüro Susanne Heise

Die Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital des Unternehmens. Ihre Gesundheit sollte jedem Arbeitgeber am Herzen liegen. Die Förderung der Fahrradnutzung auf dem Arbeitsweg lohnt sich besonders, denn Radeln ist Fortbewegung und optimale Gesundheitsvorsorge zugleich.

 

Gesundheitsrisiko Bewegungsmangel

Übergewicht, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Rückenleiden sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Todesursache Nummer eins sind Herzkrankheiten. Hauptrisikofaktoren: zu wenig Bewegung und einseitige Belastung im Berufsalltag.

Bewegungsmangel wird von Medizinern inzwi­schen sogar als gefährlicher eingeschätzt als Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck. Das Herzinfarktrisiko von Personen, die sich nicht regel­mäßig körperlich betätigen, ist ebenso groß wie das eines Rauchers, der täglich 20 Zigaretten konsu­miert. Wer sich dagegen regelmäßig bewegt, das heißt mindestens fünfmal in der Woche rund 30 Minuten z.B. Rad fährt oder zügig zu Fuß geht, senkt dieses Risiko deutlich [Fröhlich 2001].

 

Radeln beugt Zivilisationskrankheiten vor

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist bei Arbeitsbeginn frisch und leistungsfähig. Das Gehirn ist besser durchblutet und die Konzen­trationsfähigkeit höher. Viele Radfahrer strahlen zudem eine körperliche Dynamik aus, die sich auch positiv auf das Image des Unternehmens auswirkt. Durch Bewegung wird Stress abgebaut. Rad fah­rende Mitarbeiter leiden weniger an Infektions­krankheiten, da das gesamte Immunsystem gestärkt wird.

Über 50 europäische Staaten haben im Sommer 1999 die „Charta Verkehr, Umwelt und Gesundheit“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterzeichnet. Regelmäßige Bewegung hat laut der Charta diese gesundheitlichen Vorteile:


Was liegt näher, als diese Bewegung in den Alltag zu integrieren, z.B. auf dem Weg zur Arbeit?

Weniger Schadstoffe beim Radfahren

Autoinsassen sind hohen Schadstoffbelastungen ausgesetzt, weil sich die Schadstoffe im geschlossenen Auto anreichern. Radler nehmen trotz ihres ca.  2,3mal höheren Atemvolumens weniger Schadstoffe auf. Zudem verkraften sie dank ihrer Fitness die Luftverschmutzung besser [EU 1999].

 

Mehr Radfahrer erhöhen die Sicherheit

Das Risiko für Radfahrer, im Straßenverkehr durch Unfälle mit Autos zu Schaden zu kommen, nimmt ab, sobald in einer Stadt der Radverkehr zunimmt. Bei einer Verdoppelung des Radverkehrsanteils nehmen die Radunfälle um 32% ab. Dies ist das Ergebnis einer Studie, in der Daten aus 14 europäischen Ländern sowie 47 dänischen und 68 kalifornischen Städten ausgewertet wurden [Jacobsen 2003].

 

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