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1. Platz: Stadtverwaltung Heide



Foto: VCD/K. Kock

Die Stadtverwaltung Heide verfolgt seit 1997 eine aktive Strategie zur Radverkehrsförderung. Sie bietet ihren 92 Mitarbeitern und den Besuchern direkt am Rathaus 16 überdachte Anlehnbügel Modell „Potsdam“ (also 32 Stellplätze) an. Jeweils zwei Wände sorgen für seitlichen Witterungsschutz. Etwa 23% der Mitarbeiter radeln mit dem Rad zur Arbeit. Für Dienstfahrten steht ein Rad zur Verfügung. Die Stadtverwaltung plant die Durchführung von „Fahrrad-Lotto“ für 2006. Die Radwege in Heide werden täglich ehrenamtlich auf Mängel hin abgefahren.

Der 1. Preis kommt allen Bürgern von Heide zugute: Die Stadtverwaltung Heide verwendet den gewonnenen Gutschein über 3.750 € für weitere Anlehnbügel im Stadtgebiet und ein weiteres Dienstrad mit einer OfficeBag von Ortlieb.

Ansprechpartner: Sven Borchers, Tel. 0481 / 68 50 114

 

2. Platz: Jugendamt Elmshorn



Stellplätze für Besucher vorher (2003) ...
Foto: radmobil/K. Kock

Bereits seit 1991 fahren der stellvertretende Leiter des Jugendamts, Artur Dembeck, und fünf seiner zehn Mitarbeiter mit dem Rad zu den vielen Außenterminen. Dafür stehen zwei Diensträder zur Verfügung. Diese parken zusammen mit den Privaträdern im Fahrradkeller. Dort befindet sich auch das Fahrradwerkzeug für alle. 20% der Mitarbeiter nutzen das Rad auch auf dem Weg zur Arbeit.



... und nachher (2005)
Foto: radmobil/K. Kock

Motiviert durch den Wettbewerb „Gewinn-Faktor Fahrrad“ setzte sich Herr Dembeck schon im Jahr 2003 beim Kreis Pinneberg für den Austausch der vier Felgenkiller durch zwei schicke Anlehnbügel - mit besonders großem Abstand auch für Kinderanhänger gut geeignet - ein. Der Fahrradkeller wurde neu gestrichen und Regenkleidung und Helme für die Mitarbeiter angeschafft. Herr Dembeck und seine Mitarbeiter freuen sich über das gewonnene Dienstrad und eine Ortlieb OfficeBag.

Ansprechpartner: Artur Dembeck, Stellvertretender Leiter des Jugendamts, Tel. 04121 / 4773-23

 

3. Platz: Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft, Lübeck



Die Anlehnbügel in der Tiefgarage mit sehr großzügigen Abständen
Foto: Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft/A. Faust


Die Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft bietet ihren Mitarbeitern eine optimale Infrastruktur: In der Tiefgarage stehen den 90 Mitarbeitern 24 bequem über eine Rampe zu erreichende Anlehnbügel zur Verfügung.

 



Foto: VCD/K. Kock

Für die Besucher gibt es direkt vor dem Eingang vier Anlehnbügel, die vom Pförtner eingesehen werden können.

Der Radverkehrsanteil beträgt ca. 19%. Bereits zwei Diensträder sind im regen Einsatz. Das gewonnene Rad mit Ortlieb OfficeBag kam gerade zur rechten Zeit, sollte doch ein weiteres Dienstrad angeschafft werden.

 

 

4. Platz: psychatrium, Neustadt



Foto: psychatrium/R. Bendfeldt

Bereits zum zweiten Mal nahm das psychatrium am Wettbewerb teil. Noch überwiegen die Vorderradhalter auf dem großen, parkähnlichen Klinikgelände. Neuerdings werden jedoch nur noch Anlehnbügel mit Mittelstrebe eingebaut und wenn möglich auch überdacht.

 

 

 



Foto: psychatrium/R. Bendfeldt

Angeregt durch den Wettbewerb plant das psychatrium, den baufälligen Fahrradunterstand mit Schieberinnen durch eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 30 Anlehnbügeln (also 60 Stellplätzen) zu ersetzen. Dafür fallen einige Kfz-Stellplätze weg. Der Radverkehrsanteil beträgt schon gute 25%. Auf Initiative von Reinhard Bendfeldt hat sich in Neustadt ein Runder Tisch mit Vertretern von Polizei, ADFC und Tiefbauamt gebildet. Die Klinik hat sich sogar an der Sanierung eines Radwegs in Kliniknähe finanziell beteiligt.

Ansprechpartner: Reinhard Bendfeldt, Tel. 04561 / 6114-304

 

5. Platz: Park-Klinik Kiel



Neu errichtet: überdachte Abstellanlage mit fünf Anlehnbügeln für die Mitarbeiter
Foto: Projektbüro Susanne Heise


Der Wettbewerb war für die Personalmanagerin Bettina Obitz der Anlass, die bereits länger als unzureichend erkannte Parksituation für ihre radelnden Mitarbeiter zu verbessern. Fünf überdachte Anlehnbügel für die Mitarbeiter sowie vier weitere sind bereits beschlossen. Extra für Radler und Skater wurde eine Dusche eingebaut.

Die Klinik kann schon einen Radverkehrsanteil von 25% vorweisen. Nicht zuletzt ist dieses auf das doch sehr eingeschränkte Pkw-Parkplatzangebot für Mitarbeiter zurückzuführen. Das OP-Team radelt besonders oft mit dem Rad zur Arbeit. Für viel Gesprächsstoff unter den Beschäftigten sorgte die Aktion „Fahrrad-Lotto“ - gab es doch fünf halbe Urlaubstage zu gewinnen. Sie soll wiederholt werden.

Ansprechpartnerin: Bettina Obitz, Personalmanagerin, Tel. 0431 / 5909-213

 

Weitere Teilnehmer 2005

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