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Carsharing


Der VCD befasst sich mit alternativen Mobilitätskonzepten. Wir setzen uns dafür ein, die ökologisch beste Kombination für die Mobilität insbesondere in den Ballungszentren zu finden und zu fördern.

Das Auto ist einer der größten Umweltverschmutzer: Pro zurückgelegten Kilometer und pro beförderter Person werden überproportional viel Schadstoffe und Treibhausgase in die Umwelt abgegeben. Zusätzlich braucht das Auto viel Platz sowohl beim Fahren wie auch beim Parken. Wie kann es daher angehen, dass sich der VCD mit einer Dienstleistung wie Carsharing befasst, die auf dem Auto beruht?

Carsharing ist ein wichtiger Baustein, um die Bewohner der Ballungszentren davon zu überzeugen, auf das eigene Auto zu verzichten. In dicht besiedelten Räumen gibt es ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, sodass man für seine täglichen Fahrten nicht auf das eigene Auto angewiesen ist. Viele Stadtbewohner haben auch erkannt, dass sie mit den Öffentlichen wesentlich preiswerter und stressfreier fahren können und lassen ihr Auto stehen. Das ist unserer Zielgruppe: Wir wollen sie davon überzeugen, ihr Auto ganz abzuschaffen und für die gelegentlichen Fahrten Carsharing zu nutzen. Dabei spart man nicht nur die laufenden Kosten wie Versicherungen und Steuern, sondern auch noch den Ärger beim TÜV oder in der Werkstatt.

Daher unterstützen wir Carsharing als Baustein für ein alternatives Mobilitätskonzept. Einige Carsharing-Anbieter haben sich im Bundesverband Carsharing (bcs) zusammengeschlossen. Auf der Homepage des Verbandes sind umfangreiche Informationen zum Carsharing zu finden. Insbesondere die Liste der Fragen und Antworten sind sehr informativ für den ersten Einstieg.

Im Bereich unseres Landesverbandes gibt es bisher Carsharing in folgenden Städten:
Berlin (Stadtmobil, Greenwheels, db carsharing, Cambio, Connect by Hertz und Sixti)
Rostock (Greenwheels und DB Carsharing)
Schwerin (DB Carsharing)

Stadtmobil: Eine Gruppe selbstständiger Carsharing-Unternehmen mit Sitz im Südwesten und Hannover. Die Berliner Gesellschaft ist 2007 gegründet worden und konzentriert sich auf den Innenstadtbereich. Schlanke Strukturen, guter Service. Informationen erhalten Sie im Kopfbahnhof, Yorckstraße 48, 10965 Berlin.

DB Carsharing: Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn. Stationen sind bevorzugt an oder in der Nähe der Bahnhöfe. Kennzeichen: Keine monatlichen Kosten, weil das Angebot auch für die Bahnkunden mit Anschlussmobilitätsbedarf gedacht ist. Ist in allen größeren Städten vertreten, als Kunde kann man problemlos deutschlandweit buchen. Der Service ist sehr gut, denn er beruht auf jahrelanger Erfahrung im Geschäft. Im Berliner Hauptbahnhof gibt es ein Servicebüro, bei dem Sie sich umfangreich und kompetent erkundigen können.

Cambio: Seit Mai 2008 in Berlin (Kreuzberg, Schöneberg und Prenzlauer Berg), sonst auch in Aachen, Bielefeld, Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Köln, Oldenburg und Saarbrücken sowie in 13 belgischen Städten vertreten. Die cambio Gruppe besteht seit dem Jahr 2000 und ist eine der größten unabhängigen CarSharing Anbieter Europas.

Greenwheels: Größter Anbieter in Berlin, vertreten auch in Hamburg, in vielen Städten in NRW, vereinzelt in anderen Bundesländern. Ausgewiesene Stationen im öffentlichen Straßenland in den dicht besiedelten Wohnbezirken. Hervorgegangen aus der StattAuto GmbH, dem ersten Carsharing-Anbieter Deutschlands.

Selbstverständlich erhalten Sie weitere Informationen per E-Mail.

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