Der VCD befasst sich mit alternativen Mobilitätskonzepten. Wir setzen uns dafür ein, die ökologisch beste Kombination für die Mobilität insbesondere in den Ballungszentren zu finden und zu fördern.
Das Auto ist einer der größten Umweltverschmutzer: Pro zurückgelegten Kilometer und pro beförderter Person werden überproportional viel Schadstoffe und Treibhausgase in die Umwelt abgegeben. Zusätzlich braucht das Auto viel Platz sowohl beim Fahren wie auch beim Parken. Wie kann es daher angehen, dass sich der VCD mit einer Dienstleistung wie Carsharing befasst, die auf dem Auto beruht?
Carsharing ist ein wichtiger Baustein, um die Bewohner der Ballungszentren davon zu überzeugen, auf das eigene Auto zu verzichten. In dicht besiedelten Räumen gibt es ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, sodass man für seine täglichen Fahrten nicht auf das eigene Auto angewiesen ist. Viele Stadtbewohner haben auch erkannt, dass sie mit den Öffentlichen wesentlich preiswerter und stressfreier fahren können und lassen ihr Auto stehen. Das ist unserer Zielgruppe: Wir wollen sie davon überzeugen, ihr Auto ganz abzuschaffen und für die gelegentlichen Fahrten Carsharing zu nutzen. Dabei spart man nicht nur die laufenden Kosten wie Versicherungen und Steuern, sondern auch noch den Ärger beim TÜV oder in der Werkstatt.
Daher unterstützen wir Carsharing als Baustein für ein alternatives Mobilitätskonzept. Wir haben Ihnen hier einige Informationsquellen zusammengestellt und stellen Ihnen hier eine PDF-Datei zum Download mit den wichtigsten Fragen und Antworten zur Verfügung.
Die Carsharing-Anbieter haben sich im Bunderverband Carsharing (bcs) zusammengeschlossen. Auf der Homepage des Verbandes (www.carsharing.de) sind umfangreiche Informationen zum Carsharing zu finden. Insbesondere die Liste der Fragen und Antworten sind sehr informativ für den ersten Einstieg.
Im Bereich unseres Landesverbandes gibt es bisher Carsharing in folgenden Städten:
Berlin (Greenwheels, DB Carsharing und Stadtmobil)
Rostock (Greenwheels und DB Carsharing)
Schwerin (DB Carsharing)
Informationen zu den Anbietern finden Sie im Internet:
DB Carsharing: www.dbcarsharing.de/
Greenwheels: www.greenwheels.de
Stadtmobil: www.stadtmobil.de/
Die Unterschiede der Anbieter lassen sich wie folgt zusammenfassen:
DB Carsharing: Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn. Stationen sind bevorzugt an oder in der Nähe der Bahnhöfe. Kennzeichen: Keine monatlichen Kosten, weil das Angebot auch für die Bahnkunden mit Anschlussmobilitätsbedarf gedacht ist. Ist in allen größeren Städten vertreten, als Kunde kann man problemlos deutschlandweit buchen. Der Service ist sehr gut, denn er beruht auf jahrelanger Erfahrung im Geschäft. Im Berliner Hauptbahnhof gibt es ein Servicebüro, bei dem Sie sich umfangreich und kompetent erkundigen können.
Greenwheels: Größter Anbieter in Berlin, vertreten auch in Hamburg, in vielen Städten in NRW, vereinzelt in anderen Bundesländern. Stationen in den dicht besiedelten Wohnbezirken und an ÖPNV-Knotenpunkten. Hervorgegangen aus der StattAuto GmbH, dem ersten Carsharing-Anbieter Deutschlands. Besondere Kennzeichen: Sehr schlanke Strukturen, dadurch günstige Preise, aber Service nur über Internet und Telefon und in bestimmten Fragen über Kooperationspartner wie dem VBB und dem VVW.
Stadtmobil: Eine Gruppe selbstständiger Carsharing-Unternehmen mit Sitz im Südwesten und Hannover. Die Berliner Gesellschaft ist 2007 gegründet worden und konzentriert sich auf den Innenstadtbereich. Man bemüht sich, schlanke Strukturen und guten Service zu verbinden. Informationen erhalten Sie im Kopfbahnhof, Yorckstraße 48, 10965 Berlin.
Selbstverständlich erhalten Sie weitere Informationen auch bei uns: VCD Landesverband Nordost, Yorckstraße 48, 10965 Berlin.
Telefon 030-446 36 64
Sie erreichen uns Montags von 10 - 16 Uhr, Mittwochs von 15 - 19 Uhr und Freitags von 10 - 14 Uhr.
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