Umstrukturierung
Durch die Überführung des ehemaligen VCD Kreisverbands Offenbach in die Regionalgruppe Rhein-Main, werden auch auf dieser Webseite derzeit einige Umstrukturierungen und inhaltliche Veränderungen durchgeführt. Das nimmt ein wenig Zeit in Anspruch. Deshalb steht derzeit nur eine Auswahl von wichtigen Inhalten zur Verfügung (Ältere Inhalte werden künftig wieder eingestellt).
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Weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Webseite der Regionalgruppe unter: www.vcd-rhein-main.de
Die Offenbach-Kontaktadresse ist offenbach@
vcd-rhein-main.de
Petitionen gegen den Fluglärm
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Verschiedene Petitionen gegen den Fluglärm sind auf den Weg gebracht worden.
An den Landtag: Besserer Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung
Mit dem neuerlichen Ausbau des Flughafens Frankfurt/Main und den damit verbundenen Änderungen der Flugrouten, sowie der geplanten Erhöhung der Anzahl der Flugbewegungen ist für die Bevölkerung des Ballungsraumes Rhein-Main die Grenze des Zumutbaren überschritten worden. Daher wurde eine Petition mit dem Titel "Besserer Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung" an den Landtag in Hessen gerichtet.
Diese Petition kann auch online unterstützt werden:
http://www.openpetition.de/petition/online/besserer-schutz-der-bevoelkerung-des-rhein-main-gebietes-vor-fluglaermbelastung
An den Bundestag: Eine neue Petition gegen den Fluglärm, die sich an den Deutschen Bundestag richtet, ist von Offenbacher Initiatorinnen und Initiatoren unter dem Titel "Laut gegen Fluglärm – Petition an den Bundestag zur Verminderung des Fluglärms" auf den Weg gebracht worden.
Darin wird der Deutsche Bundestag aufgefordert, "das von den hessischen Behörden prognostizierte alarmierende Lärmszenario für die Region Rhein-Main und letztendlich auch für andere deutsche Ballungszentren mit erheblichem Fluglärm abzuwenden."
Informationen zur Petition sind auf der Webseite www.lautgegenfluglärm.de zu finden.
Die Petition kann online unterzeichnet werden.
Menschenkette gegen Fluglärm in Offenbach
In Offenbach haben am Samstag zahlreiche Menschen gegen die zunehmende Belastung der Stadt durch den Fluglärm demonstriert. Unter der künftigen Anfluggrundlinie der umstrittenen neuen Landebahn Nordwest, wurde zunächst vom Ostbahnhof bis zur Leibniz-Schule eine eindrucksvolle Menschenkette gebildet. Daran schlossen sich ein Demonstrationszug und eine Abschluss-Kundgebung im Dreieich-Park an. Nach offiziellen Schätzungen der Polizei haben sich mehr als 4.000 Menschen an der Aktion, die von Vertretern der lokalen Politik, sowie Gewerkschaften, Kirchen, Umweltverbänden und Initiativen unterstützt wurde. Die Organisatoren der Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach (BIL) sprachen daher von einem großen Erfolg.
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Die Stadt Offenbach gehört zu den deutschen Städten, die am stärksten vom Fluglärm betroffen sind. Durch den Ausbau des Frankfurter Flughafens, wird die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner stark beeinträchtigt. Die Stadt werde dazu, wie der zuständige Dezernent feststellte, in ihren Entwicklungsmöglichkeiten beschnitten. Kindergärten und Schulen könnten kaum noch eingerichtet werden. Neue Wohngebiete seien, wo erlaubt, nur noch mit Schallschutzmaßnahmen zu planen.
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Zu den Forderungen der Protestierenden zählten die Einführung eines konsequenten Nachtflugverbots in der Zeit von 22:00 bis 06:00 Uhr und die Anwendung von allen möglichen Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes, um die Gesundheit der vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Kritisiert wurde auch die geplante Inbetriebnahme der neuen Landebahn, obwohl vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig noch keine abschließende Entscheidung über die anstehenden Klagen gegen den Flughafenausbau gefällt worden ist. Hierzu wurden „rote Karten für die Planfeststellung“ verteilt, die von den Demonstrierenden ausgefüllt werden konnten. Diese wurden gesammelt, um sie beim Prozess in Leipzig dem Gericht zu übergeben. Damit soll deutlich gemacht werden, dass die Offenbacher die Verlärmung ihrer Stadt und der Region nicht mehr hinnehmen wollen.
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(Fotos: Holger Greiner - VCD Regionalgruppe Rhein-Main) | ||
"Vom Verkehrsraum zum Lebensraum..."
Großes Interesse für "Shared Space" in Offenbach
Offenbach a. M. – 25. August 2011. Ein sehr großer Erfolg war die "Shared-Space"-Veranstaltung des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Offenbach. Trotz eines heftigen Unwetters mit Verkehrsstörungen im Vorfeld, hatten ca. 40 Interessierte den Weg in die Volkshochschule am Marktplatz gefunden, um den informativen Vortrag von Beatrice Kamper, Sachgebietsleiterin Stadtplanung im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg unter dem Titel "Shared Space – gleichberechtigter Verkehrsraum" zu verfolgen.
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Bevor die Referentin die Duisburger Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung des Konzepts schildern konnte, lieferte Mathias Biemann vom VCD den Einstieg in den Abend, bei dem er einleitend einige Fakten zum "Shared Space"-Konzept und seiner Umsetzung in Deutschland und Europa sowie zur allgemeinen Arbeit der Verbraucherorganisation präsentierte.
Danach war es an Frau Kamper, die Duisburger Projekte darzustellen. Ausgangspunkt sei es gewesen, neue ansprechend gestaltete und barrierefreie Plätze in Kernbereichen des Duisburger Stadtgebietes und in Stadtteilen zu schaffen. Innerhalb von etwa 2 Jahren habe man das Konzept für fünf Platzbereiche angestoßen, geplant und umgesetzt. Ein Stück Stadt habe sich dabei wieder "vom Verkehrsraum zum Lebensraum" entwickelt. Bei der Umsetzung habe man von den Erfahrungen anderer Shared-Space-Kommunen wie z. B. Bohmte profitiert und die eigenen Entwürfe ständig an die Gegebenheiten vor Ort und die eigenen Erkenntnisse während des Umbaus angepasst.
Maßstab für die Umgestaltung war der "nicht-motorisierte Mensch". Das Verhältnis aller Verkehrsteilnehmer in den betroffenen Bereichen, sollte so weit wie möglich nach dem "Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme" (StVO) und der Gleichberechtigung geregelt werden. Die Plätze wurden städtebaulich geordnet und vom Stadtmobiliar befreit. Ein niveaugleicher Ausbau von Platz und Verkehrsflächen wurde durchgeführt, wobei die unterschiedlichen Bereiche durch entsprechende Pflasterung bzw. Asphaltierung für alle Verkehrsteilnehmer erkennbar gemacht wurden, so dass auch die Kritierien für Barierrefreiheit gut eingehalten werden konnten. Auf Beschilderungen konnte verzichtet werden. In den Bereichen gilt Schrittgeschwindigkeit. Parken ist nur nur in extra gekennzeichneten Flächen erlaubt. Es wurde somit ein kontinuierlicher Verkehrsfluss erreicht.
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Fotos: Holger Greiner (VCD Regionalgruppe Rhein-Main) | ||
Voraussetzung für den großen Erfolg war die intensive Einbeziehung der Bevölkerung. Bewohner und Geschäftsleute aber auch Schulen und Verkehrserzieher wurden durch Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsprozesse in die Planungen und die folgende Umsetzung einbezogen. Heute werde – nach einer Einführungsphase mit verstärkter Verkehrsüberwachung – die Einhaltung der Bestimmungen vor allem durch "soziale Kontrolle" aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gewährleistet.
Im Anschluss an den Vortrag wurden aus dem Publikum, in dem sich auch der Offenbacher OB-Kandidat Kampmann befand, etliche Fragen zu den Duisburger Erfahrungen gestellt, wie z. B. der Reaktion der Geschäftsleute, den notwendigen Modifikationen der Entwürfe an einigen Stellen, der Gewährleistung der Barrierefreiheit und der Reaktion der Autofahrer, die von der Referentin ausführlich beantwortet wurden. Ein Betroffener aus Frankfurt schilderte die nicht so guten Erfahrungen mit der Umsetzung eines ähnlich gearteten Konzept im Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach.
Die Möglichkeiten der Umsetzung solcher Konzepte in der Stadt Offenbach wurden – moderiert von der Offenbacher VCD-Vertreterin Brigitte Schaack zum Abschluss ebenfalls diskutiert. Ein Bereich der hierfür beispielsweise in Frage kommen könnte wäre der umzugestaltende Marktplatz.
Fragen zur Verkehrspolitik – OB-Wahl 2011 in Offenbach
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Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat im Vorfeld der Offenbacher Oberbürgermeisterwahlen am 04. September 2011 die vier Kandidatinnen und Kandidaten Peter Freier (CDU), Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD), Bürgermeisterin Birgit Simon (Bündnis 90/Die Grünen) und Uwe Kampmann (unabhängig) angeschrieben, um ihnen einige Fragen zur Verkehrspolitik zu stellen.
Enthalten sind in dem umfangreichen Katalog der VCD Regionalgruppe Rhein-Main und des VCD in Offenbach u. a. Fragen zu Verkehrsprojekten, zum öffentlichen Nahverkehr, zur Verkehrsberuhigung, zum Fuß- und Radverkehr, zur Lärmvermeidung, zum Zustand von Bahnhöfen und Haltestellen oder zum Flugverkehr. Von allen angeschriebenen Kandidatinnen und Kandidaten, sind Antworten eingegangen. Hierunter sind einige interessante Aussagen zu Schwerpunkten der Offenbacher Verkehrsentwicklung zu finden.
Die Fragen des VCD, und die jeweiligen Reaktionen der Bewerber für das Amt des Offenbacher Oberbürgermeisters präsentieren wir nun in tabellarischer Form im Internet, damit interessierte Wählerinnen und Wähler sie dort leicht auffinden, und miteinander vergleichen können. Die Tabelle mit den Antworten kann auch als PDF-Datei herunter geladen werden.
Wir bedanken uns bei denjenigen, die uns auf unsere Fragen geantwortet haben, recht herzlich für ihre Bemühungen und Ihre Unterstützung!
Auflösung des KV-Offenbach
Der KV Offenbach löst sich auf
- um zusammen mit der Rhein-Main-Gruppe in der ganzen Region mit einer Stimme zu sprechen und mit gemeinsamen Aktionen in der Region sichbar zu sein.
- um Kräfte der Aktiven zu bündeln.
- um Verkehrskonzepte und -ideen für die ganze Region zusammen zu erarbeiten, da der Verkehr nicht an der Stadtgrenze halt macht.
Wir (die Offenbacher) freuen uns, die bereits gute Zusammenarbeit zu intensivieren und an guten Konzepte für die Region mitzuarbeiten.
Interview mit Brigitte Schaack in der Frankfurter Rundschau
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Brigitte Schaack vom Offenbacher VCD wurde von der Lokal-Redaktion der Frankfurter Rundschau über die Ziele ihres Verbandes in der Rhein-Main-Region befragt. Anlass war der kürzlich beschlossene Übergang des Offenbacher Kreisverbandes in die Regionalgruppe Rhein-Main des ökologischen Verkehrsclubs. Die verkehrspolitischen Aktivitäten und die inhaltliche Arbeit der Offenbacher Aktiven sollen nun, befreit von "vereinsrechtlichen Regularien, die in einem eigenen Kreisverband zu erledigen sind," intensiviert werden. Hierbei könne man zudem auf die Kompetenzen und Ressourcen der Regionalgruppe zurückgreifen. Im Gegenzug könnten "Offenbacher Erfahrungen" in geografisch übergreifende Themen in der Region eingebracht werden. Spezifische Fragestellungen aus Stadt und Kreis Offenbach - wie etwa RMV-Tarife, der Fluglärm, der Schülerverkehr oder die Rolle der Nahverkehrsanbindung bei Prozessen der Offenbacher Stadtentwicklung - würden natürlich weiterhin bearbeitet.
Direkter Link zum Interview: http://www.fr-online.de/rhein-main/offenbach/-runter-mit-den-ticketpreisen-/-/1472856/8614332/-/index.html

















