Pressemitteilung vom 31. Dezember 2009
Statt Parkrabatte den Nahverkehr ausbauen
VCD Osnabrück gegen Subventionierung des PKW-Verkehrs
(Osnabrück, 31. Dezember 2009) Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Osnabrück ist strickt dagegen, Parkrabatte wie von der IHK vorgeschlagen einzuführen.
„Statt weiteren Individualverkehr mit Preisrabatten in die Stadt zu locken, sollte vielmehr der öffentliche Nahverkehr weiter attraktiver gestaltet werden,“ so Tobias Demircioglu, 2. Vorsitzender im VCD Osnabrück.
Der VCD fordert in einem ersten Schritt kurz- bis mittelfristig einen Bahnhalt am Rosenplatz einzurichten. So könnte man Besucher aus dem südlichen Umland mit dem Haller Willem aus Richtung Bielefeld und der Westfalenbahn aus Münster in die Innenstadt locken.
Kurzfristig sollte gerade für Menschen mit wenig Einkommen ein Sozialticket eingeführt werden. Untersuchungen haben ergeben, dass dieser Personenkreis in absehbarer Zeit zunehmen wird und gerade der ÖPNV zur Fortbewegung unentbehrlich ist.
In einem langfristigen Schritt wäre die Einrichtung einer Straßen oder Stadtbahn wünschenswert. Die französische Partnerstadt Angers wäre eine Vorbildfunktion für Osnabrück. Die Stadt Angers mit vergleichbaren Strukturen zu Osnabrück hatte beschlossen, wieder eine Straßenbahn einzuführen, die voraussichtlich im Sommer 2010 den Betrieb aufnehmen wird.
Pressemitteilung vom 13. Februar 2007
Bahnhofsvorplatz: VCD Osnabrück aufgeschlossen gegenüber Taxen
ÖPNV-Abfahrtspunkte sollten teils neu aufgeteilt werden
Der ökologische Verkehrsclub VCD in Osnabrück zeigt sich aufgeschlossen, die Taxen unter einem Teil des Vordachs am Hauptbahnhof zu positionieren. Hintergrund sind die Planungen, einen Teil des Bereichs am Hauptbahnhof, auch für Taxen freizugeben.
„Wir zeigen uns kooperativ gegenüber den Taxiunternehmen, indem wir uns damit anfreunden einen Teil des Platzes zum Halten und Parken der Taxis zu nutzen. Allerdings darf der Busverkehr nicht allzu sehr behindert werden“, so Tobias Demircioglu, 2. Vorsitzender des VCD Osnabrück.
Tobias Demircioglu: „Wir schlagen vor, die Linienabfahrtspunkte neu aufzuteilen. Beispielsweise könnten sämtliche Südkreis-Linien (463 bis 491) statt vom Bussteig 4 wieder vom Bussteig 1 (Richtung Neumarkt) abfahren. So hätte man den Platz um den Bussteig 4 frei für Taxen! Dies sollte auch für den Bussteig 3 gelten!“
Dies sollte bei den weiteren Planungen unbedingt berücksichtigt werden.
Pressemitteilung vom 21. Februar 2006
VCD Osnabrück unterstützt Initiative zum Haller-Willem-Halt in Hankenberge
Bewohner können das Auto durch bestehendes Busangebot stehen lassen
Der umwelt- und sozialverträglich orientierte Verkehrsclub VCD begrüßt die Initiative der Bewohner in Hilter-Hankenberge für einen Zughalt in Hankenberge.
„Auch wir vom VCD haben uns deutlich für einen regelmäßigen Zughalt in Hilter-Hankenberge ausgesprochen! Nicht nur Bewohner des Ortsteils sondern auch Berufstätige und Wanderer würden sicherlich von einer Nutzung des Haller Willem Vorteile erzielen, “ so
Tobias Demircioglu, 1. Vorsitzender des VCD Osnabrück.
Tobias Demircioglu: „Aber auch ohne Halt des Haller Willem in Hankenberge kann auf das Auto verzichtet werden. Von der Bushaltestelle Hankenberge, Bahnhof, Hankenberge, Ellerweg und Hankenberge, Michel fahren stündlich Linienbusse Richtung Osnabrück sowie über Hilter nach Bad Rothenfelde! Zudem fahren an Wochenenden Nachtbusse Richtung Osnabrück und Bad Rothenfelde!“
Der VCD Osnabrück fordert aber mittelfristig die Einrichtung eines Haltes in Hankenberge, damit die Groberschließung nach Osnabrück und Bielefeld gewährleistet ist und weitere Fahrgäste auf den Haller Willem gelockt werden können.
„Das Argument weitere Haltepunkte würden sich nachteilig für andere Fahrgäste kann so nicht immer pauschal behauptet werden. Ein zusätzlicher zirka „2-Minuten-Halt“ in Hankenberge wäre angesichts der eher mangelhaften Anschlusssituation in Osnabrück und Bielefeld sowieso vertretbar“, so Tobias Demircioglu abschließend.
Pressemitteilung vom 13. März 2006
VCD fordert Wiedereinführung der Busspur auf der Iburger Straße, damit die Fahrt für LKW unattraktiv wird
Gründe für Zunahme des LKW-Verkehrs auf der Iburger Straße sieht der VCD in Mautflüchtlinge und zweispurige Verkehrsführung für den Individualverkehr
Angesichts steigendem Schwerlastverkehr auf den Straßen Osnabrück und hier besonders auf der Iburger Straße, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD die Wiedereinführung der Busspur.
„Mit der Wiedereinführung der Busspur für den umweltfreundlichen ÖPNV können wir es dem LKW-Verkehr unattraktiv machen, u.a. die Fahrt auf der Iburger Straße zu nutzen,“ so Tobias Demircioglu, 1. Vorsitzender des VCD Osnabrück.
Weitere Gründe für eine Zunahme des LKW-Verkehrs sieht der VCD aber auch in Mautflüchtlinge. Tobias Demircioglu: „Empfehlungen bringen uns oft nicht mehr weiter, es sind zwingende Konzepte zu entwickeln um den LKW-Durchgangsverkehr weiträumig aus der Stadt zu leiten!“
„Es ist eine Zumutung den Anwohnern der Iburger Straße steigendem Lärm und Gestank ausgesetzt zu sein. Angesichts dieser Tatsache stelle ich mir auch die Frage, ob Hauseigentümer und Vermieter Ihre Wohnungen an der Iburger Straße noch zufrieden stellend vermarkten können,“ so Tobias Demircioglu.
Pressemitteilung vom 17. Juni 2006
Bundesrat segnet Kürzungen im Nahverkehr ab
VCD Osnabrück kritisiert Entscheidung der Ministerpräsidenten / Protestpost an Finanzminister Steinbrück
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), Kreisverband Osnabrück kritisiert die gestrige Verabschiedung des Haushaltsbegleitgesetzes im Bundesrat scharf. Damit hätten die Länder entgegen aller bisherigen Verlautbarungen einer Kürzung der Bundesmittel für den Nahverkehr in Milliardenhöhe zugestimmt.
Tobias Demircioglu (2. Vorsitzender des VCD Osnabrück): „Die Mittel für Bus und Bahn in Zeiten steigender Spritpreise und rasanten Klimawandels zusammenzustreichen, ist verkehrs-, umwelt- und sozialpolitisch verheerend. Das sehen auch die vielen Nutzerinnen und Nutzer von Bus und Bahn so, die mit ihrer Unterschrift gegen die Rasenmäherpolitik von Finanzminister Steinbrück protestieren."
„Jetzt haben die Ministerpräsidenten gegen ihre Verkehrsminister entschieden. Sie sind somit verantwortlich, wenn künftig jeder fünfte Nahverkehrszug in Deutschland gestrichen wird und die Preise für Bus und Bahn spürbar steigen. Daran ändert auch die jetzt vereinbarte Kompensation für einen Teil der Kürzungen nur wenig", erklärt Tobias Demircioglu, 2. Vorsitzender des VCD Osnabrück und warnt: „Hier wird die Erfolgsgeschichte des Nahverkehrs mit seinen steigenden Fahrgastzahlen aufs Spiel gesetzt und eine zunehmende Belastung von Mensch und Umwelt mit Klimagasen, Verkehrslärm und Feinstaub in vielen Regionen billigend in Kauf genommen."
Nach der gestrigen Entscheidung stehen aus Sicht des VCD nun die Länder in der Pflicht, die Mittelkürzungen aufzufangen und ein gutes Angebot von Bus und Bahn weiterhin zu gewährleisten. Dafür biete sich die Mehrwertsteuer an, deren dreiprozentige Erhöhung von 2007 an das Haushaltsbegleitgesetz neben den Kürzungen der Regionalisierungsmittel ebenfalls festlege. Demircioglu: „Von der Erhöhung profitieren die Länder, die etwa ein Drittel der zusätzlichen Einnahmen erhalten sollen. Wir fordern die Ministerpräsidenten eindringlich auf, einen Teil davon verbindlich und dauerhaft für den öffentlichen Nahverkehr einzusetzen."
Um dem bundesweiten Protest gegen die Kürzung der Bundesmittel für den Schienenpersonennahverkehr Nachdruck zu verleihen, wird der VCD-Bundesverband in Berlin am kommenden Montag rund 17.000 Unterschriften an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück übergeben. Das Protestmotto: »Der Nahverkehr gehört nicht aufs Abstellgleis! Keine Kürzungen bei Bus und Bahn!«
Pressemitteilung vom 27. Juni 2006
„FahrRad!“ Wer zur Schule fährt, gewinnt
VCD Osnabrück beteiligt sich an bundesweiter Mitmachkampagne
Der ökologische Verkehrsclub VCD, Kreisverband Osnabrück startet ab sofort die Mitmachkampagne „FahrRad!“- Wer zur Schule fährt gewinnt! Aufgerufen sind Schulklassen der Jahrgangsstufen sieben bis 10 aller Schulformen. Ziel der Kampagne ist es, Schülerinnen und Schüler aufs Rad zu bringen und Ihnen zu zeigen, wie sie sicher und mit viel Spaß unterwegs sein können.
Bundesweit sollen Jugendliche während der Kampagne ihre Schulwege mit dem Fahrrad zurücklegen und so Kilometer sammeln. Mit jedem real gefahrenen Kilometer kommt die Klasse auf die virtuelle Radtour im Internet ein Stück weiter. An den dort erreichten Stationen warten die Schüler interessante Informationen, Gewinnchancen und Sonderaufgaben.
Unter allen engagierten Radlern verlost der VCD eine Klassenfahrt. Die Sprinter, Bergsieger und Gesamtsieger erhalten Trikots und Extrapreise. Gewinnmöglichkeiten gibt es auch an den erreichten Radstationen im Internet. Die Klassen, die über die Radtour hinaus ein innovatives Fahrradprojekt an ihrer Schule auf die Beine stellen, haben die Möglichkeit, einen der fünf mit 500 Euro dotierten Sonderpreise für die Klassenkasse zu gewinnen.
Wer an der Kampagne mitmachen möchte, der meldet sich beim VCD Osnabrück, Telefon: (0 54 01) 36 42 18 oder per Mail: DGG-Dienstleistungen@
osnanet.de. an. Alle Teilnehmer erhalten eine fächerübergreifende Unterrichtsreihe Fahrrad und zusätzlich fachspezifische Unterrichtsmaterialien (Kilometer-Sammelbögen, Unterrichtsmaterial, Hintergrundinfos). Wichtig ist, dass dem Klassenverband ein Computer zur Verfügung steht!
Pressemitteilung vom 12. Oktober 2006
VCD Osnabrück fordert stündliche Verbindung mit
IC Amsterdam nach Berlin – ICE-Verbindung nicht erforderlich
Der ökologische Verkehrsclub VCD, Kreisverband Osnabrück nimmt Stellung über die Planungen der Deutschen Bahn hinsichtlich einer ICE Verbindung Amsterdam – Berlin.
Der VCD fordert das bestehende Angebot zu erweitern „Wir brauchen nicht den für den Kunden teueren ICE. Es würde schon genügen, wenn die jetzigen IC´s Amsterdam – Berlin stündlich fahren würden und nicht wie zur Zeit nur viermal am Werktag,“ so Tobias Demircioglu vom VCD Osnabrück. Tobias Demircioglu: „Sollten stündlich IC´s auf der Strecke verkehren, so würden sich ja auch zwangsläufig die Kunden flexibler auf die einzelnen Verbindungen verteilen!“
Der VCD Osnabrück fordert die DB und auch die beteiligen Städte und Kommunen auf, sich für eine stündliche Verbindung Amsterdam – Berlin mit den für den Kunden günstigeren InterCity (IC) einzusetzen.
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