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Warum auf der Fahrbahn?

Weil man hier sicher fährt.  Man liegt nämlich  im Blickfeld der Autofahrer, wenn sie aus Seitenstraßen einbiegen oder sich aus Einfahrten vortasten.  Und das ist ein wichtiges Sicherheitsplus.
Anfangs ist es vielleicht ungewohnt,   jedoch merkt man nach wenigen Kilometern, wie reibungslos es läuft.

Und wenn mich doch einer anhupt?
Dann bleiben Sie gelassen, wie ein Mexikaner auf Siesta, grüßen Sie freundlich.
Er wird sich schon beruhigen.

Aber … ist es nicht unangenehm, wenn das Auto hinter einem herfährt?
Es gilt:  Man benutzt die selbe Fahrbahn mit den gleichen Rechten.  Fahrräder sind auch nur Autos.
Natürlich fährt man nicht so, dass man Andere behindert. Durch ein Kopfwenden oder einen angedeuteten Schlenker nach rechts kann man signalisieren,  wenn ein Überholen gut möglich ist.

Sollte man auf einer vierspurigen Straße nicht besser auf dem Gehweg …?
Der Gehweg ist für jeden  Radfahrer tabu, wenn er älter ist als 10 Jahre.  Er ist den Fußgängern vorbehalten, gerade auch aus Gründen der Verkehrssicherheit, denn Zusammenstöße zwischen Fußgängern und Radfahrern sind leider häufig.
Eine vierspurige Straße wie die Detmolder macht das Überholen für Autos leicht, denn dafür steht eine ganze Spur zur Verfügung. Autofahrer kommen also nicht in die VErsuchung, sich noch soeben auf der Spur vorbeizuquetschen und dabei den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 1,50 m zu stauchen.

Besonders an Einmündungen ist man auf der Fahrbahn besser im Blickfeld, ein entscheidendes Plus an Sicherheit.

 

 

 

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