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Neckarufertunnel - Heidelberg bleibt oben!

In Heidelberg kochen die Wogen zum Neckarufertunnel wieder einmal hoch, sogar der Neckar ist wieder einmal an der Alten Brücke über die Ufer getreten, doch die Fronten scheinen sich so verhärtet zu haben, dass man der Gegenseite nicht mehr richtig zuhört.

Da die Pressemitteilung des VCD in der RNZ nur mit einem Satz zitiert und dadurch aus dem Zusammenhang gerissen wurde, haben wir den vollständigen Text hier für Sie als PDF zum Nachlesen hinterlegt.

Ähnlich wie bei dem Streit um den Bahnhof "Stuttgart 21" ist die Zeit vorbei, in der Großprojekte gebaut werden in der Hoffnung, dass dann alles besser wird.

Wenn diese jedoch nicht in ein zukunftsorientiertes, gesamtstädtisches Konzept eingebettet sind, das auch die verkehrlichen Auswirkungen in der weiteren Umgebeung berücksichtigt, dann bleibt es nur Stückwerk und fordert berechtigte Kritik heraus.

In Heidelberg muss jetzt, auch im Zusammenhang mit den frei werdenden Konversionsflächen der US-Armee, ein gesamtstädtisches Siedlungs- und Verkehrskonzept erstellt werden!

Hierbei ist eine breite Beteiligung von Bürgern und Verbänden erforderlich. Alle Einzelmaßnahmen müssen im Gesamtzusammenhang sinnvoll und finanzierbar sein. Erst wenn diese Fakten und Konzepte vorliegen, dann macht eine Bürgerabstimmung Sinn, nicht vorher.

Schnee am Kohlhof - Spaß oder Frust?

Unter diesem Titel hatten wir Anfang 2010 einen "Rodelbus ins Gespräch gebracht".

Da der Gemeinderat in Heidelberg das Konzept gut fand und die Finanzierung zugesagt hatte, konnte am Wochenende des 4.+5.12.2010 erstmals dieses Konzept mit Erfolg umgesetzt werden. Die Busse fuhren im 15-Min-Takt - ein ganz neues Fahrerlebnis im weiß verschneiten Stadtwald. Die Rodler dankten es.

Allerdings wurde die Ankündigung der rnv erst nach einem offenen Brief des VCD und der zusätzlichen Recherche der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlicht, s. diesen RNZ-Artikel vom 3.12.2010.

 

Mit diesem Brief begann es 2010:

In diesem kalten und schneereichen Winter gab es mehrfach die Gelegenheit mit der Familie einen Wochenendausflug in deen Schnee zu machen - z.B. mit der Bergbahn auf den Heidelberger Königstuhl oder mit dem Bus zum schlittenfahren auf den Kohlhof.

Besonders an Sonntagen ist das aber oft kein Spaß, denn die vielen Autofahrer überlasten die vorhandenen Parkplätze und blockieren oft auch die Busse, die die umweltbewussten Rodler und Schneewanderer nach oben bringen wollen.

Die Stadt Heidelberg könnte hier durch eine angepasste Verkehrsregelung und den Einsatz zusätzlicher Busse für einen genussreichen Winter sorgen. Der VCD hat an Herrn Thewalt, den Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement diesen offenen Brief geschrieben. Offener Brief des VCD an Herrn Thewalt

 




RNZ 3.12.2010 - Rodelbus Heidelberg VCD rnv

Umweltpreis der Stadt Mannheim



VCD-Urkunde Umweltpreis MA 2010

Der VCD Rhein-Neckar war einer der Hauptpreisträger bei der Verleihung des diesjährigen Umweltpreises der Stadt Mannheim.

Den mit 200 € dotierte Preis der Kategorie 1 hat der VCD für die erstmalige Erarbeitung eines Radwegeplans anlässlich des Tag des Denkmals 2009 erhalten.

Aufgrund seines großen Erfolges erscheint der Plan auch dieses Jahr wieder. Es liegt in vielen Buchhandlungen und öffentlichen Einrichtungen in Mannheim kostenlos aus.

Weitere Informationen zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals gibt es hier.

 

Stadt an den Fluss

Die 4 Werkstattgespräche zur "Stadt an den Fluss" in Heidelbergwerden mit der Abschlusspräsentationen am 4.5.2010 um 18:30 in der Stadthalle Heidelberg zusammengefasst.

Um es vorweg zu sagen: der VCD missbilligt die Art und Weise, mit der die Stadt Heidelberg die ganze Planung des sog. "Jahrhundertprojekts Stadt an den Fluss" vorantreibt.
Da wird nach dreijähriger Vorbereitung am 15.4. der Förderantrag in Stuttgart eingereicht, am Freitag, dem 16.4. erstmals mit den Bürgern über das Thema Verkehr in der Altstadt gesprochen, und am Samstag erscheint in der RNZ ein Propagandaartikel, der die Planungen schön redet, geschrieben von Herrn Hörnle, der bei dem Werkstattgespräch überhaupt nicht anwesend war. Und auch die Gemeinderäte haben von diesen Planungen erst aus der Zeitung erfahren.

Eine kurze Zusammenfassung des 4. Gesprächs hat die Stadt als Video auf ihre Homepage gestellt. Hierbei ist auch unser VCD-Vorstand Christoph Rothfuß im Interview zu sehen.

Wir sind gespannt, welches Konzept die Stadt am 4.5. präsentieren wird. Die wirkliche Diskussion über die "Stadt an den Fluss" fängt erst an, denn jetzt sind die Bürger zumindest grob über das informiert, was auf sie zukommt.
Zu dieser Veranstaltung kann man sich noch anmelden.

Die Idee an sich ist ja ganz gut, denn man hat auch in der Stadtverwaltung Heidelberg erkannt, dass Autoverkehr nicht in die enge Heidelberger Altstadt und schon garnicht in die bevorzugte Lage direkt an den Neckar gehört. Doch anstatt die Probleme der Altstadt engagiert und nachhaltig zu lösen, werden einfach etliche störende Autos unter den Teppich gekehrt, bzw. in den Tunnel gedrängt.

Die wichtigsten Probleme in der Altstadt werden noch verschlimmert:
- der nicht besonders kundenfreundliche Kreisverkehr der Busse mit dem zentralen Halt auf dem Uniplatz wird beendet, indem der Uniplatz einfach nicht mehr angefahren wird. Fahrgäste sollen an der Peterskirche aussteigen und zum Neckar laufen. Am Neckar soll nur noch alle 20 Minuten ein Minibus entlang fahren, von einer Straßenbahn in die Altstadt ist weit und breit keine Rede mehr.
- in den Altstadtstraßen werden mehr Fahrzeuge unterwegs sein, da die Anwohner oft weitere Wege, auch über die Hauptstraße und das Brückentor fahren müssen, direkt zwischen Einkäufern und Touristen hindurch.
- wie die Promenierenden überhaupt an den Neckar kommen sollen, und wo die immer mehr Menschen, denen suggeriert wird, dass es künftig in der Altstadt keine Probleme für den Autoverkehr mehr geben soll, ihre Autos abstellen sollen - zu vielen Fragen hat die Stadt keine Antwort.

Der VCD ist jedoch weiter der festen Überzeugung, dass sowohl die Bürger, als auch die Stadt Heidelberg selbst viel mehr Potential haben um eine nachhaltige, zukunftsorientierte und lebendige Stadt Wirklichkeit werden zu lassen.
Wenn eine Großstadt wie Kopenhagen den heutigen Radverkehrsanteil von 37% auf 50% steigern will (vor wenigen Jahre waren es erst 20%), Mannheim und Karlsruhe auch deutliche Steigerungen in 5 Jahren anstreben, dann kann auch Heidelberg als Studentenstadt und Stadt der kurzen Wege bis 2015 leicht von 20% auf 25-30% kommen.
Mit der Straßenbahn ins Neuenheimer Feld und durch die Mitte der Bahnstadt (die weitgehend als autofreier Stadtteil nach Vorbildern in Freiburg, Tübingen, usw. realisiert werden sollte) eröffnet sich, gemeinsam mit der Förderung von CarSharing vielen weiteren Menschen auf ein eigenes Auto zu verzichten.
Es wäre also völlig falsch, erst bis zum Jahr 2019 (oder noch länger, je nach Termin der Tunnelfertigstellung) zu warten, bevor man anfängt sich über die Oberflächengestaltung und die Verkehrsströme in der Altstadt Gedanken zu machen.

Wie hat jüngst Bundespräsident Köhler gesagt:
"Mobilität, so wie wir sie heute praktizieren, ist nicht zukunftsfähig. ... Machen wir aus dem alten Autokult eine neue Mobilitätskultur. ... Wir brauchen die Bereitschaft eines jeden Einzelnen zur umweltgerechten Mobilität."

Dies ist schon seit über 20 Jahren der Inhalt der VCD-Aktivitäten!

Dies sollte auch die Strategie einer "Umwelthauptstadt" sein, die über eine renommierte Universität mit vielen hochkarätigen Wissenschaftlern und einen weltweiten Bekanntheitsgrad wie nur wenige andere Städte in Deutschland verfügt. Ein Autotunnel ist sicherlich nicht das, was die Welt von Heidelberg und seinen Bürgern erwartet!

 

Leben am Fluss - Altstadtkonzept


Der VCD hat bereits vor vielen Jahren ein Verkehrskonzept für die Heidelberger Altstadt erstellt. Anlässlich der Diskussion um den Neckarufertunnel haben wir dieses Konzept frisch überarbeitet und ein Faltblatt daraus gemacht.

Sie können sich den Flyer herunterladen, aufgrund der Dateigröße von je ca. 3 MB getrennt nach Vorderseite und Rückseite.

Im VCD-Büro und im BUND-Umweltzentrum können Sie sich den Flyer auch selbst abholen.

Fahrgasthelfer


Anlässlich des "Lebendigen Neckar" am 15.06.2008 startet der gemeinsame Arbeitskreis von VCD, Ökostadt, BUND und ADFC, die "Fahrgasthelfer" mit seiner Öffentlichkeitsarbeit. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dieser "Pressemittteilung Fahrgasthelfer".

Die Visitenkarte mit wichtigen Kontaktadressen sehen Sie nebenan und weitere Informationen bei "Fahrgasthelfer".

HD - Straßenbahn ins Neuenheimer Feld

Der VCD Rhein-Neckar setzt sich für eine neue, attraktive Straßenbahnverbindung auf der Straße "Im Neuenheimer Feld" ein. Die von der Universität Heidelberg favorisierte Trassenverschwenkung über den Klausenpfad ist nach Ansicht des VCD Rhein-Neckar  teurer und für die Mitarbeiter der Uni wie auch für die Studenten weit weniger praktisch als die Fahrt über die bereits seit Jahrzehnten planerisch freigehaltene Trasse entlang der Straße "Im Neuenheimer Feld". Unsere Ansicht teilen viele Heidelberger Gemeideräte.

Wir haben dem Rektor der Universität, Herrn Prof. Dr. Eitel, einen offenen Brief zur Straßenbahn ins Neuenheimer Feld geschrieben.

Außerdem haben wir in einer Übersicht die Vor- und Nachteile der Trassenvarianten, darunter auch die von uns vorgeschlagene Stichstrecke, die an der Kopfklinik endet, gegenübergestellt.

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