Verkehrswende in Heidelberg
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Einladung: Verkehrswende jetzt! 12.10.2011 |
Heidelberg ist in Bewegung: überall wird gebaut, geplant, diskutiert und beschlossen. Allein, es fehlt das übergeordnete Konzept für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung. Welche gemeinsamen Ziele wollen die Stadt Heidelberg und ihre Bürgerinnen und Bürger verfolgen?
Die grün-rote Landesregierung stellt derzeit die Weichen für die Verkehrspolitik neu. Diesen neuen Schwung wollen wir nutzen, in Heidelberg verstärkt auf ein Umdenken und Handeln in Richtung nachhaltige Mobilität hin zu wirken – eine Verkehrswende in Heidelberg zu erreichen.
Mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Verkehrswende“ will der VCD Regionalverband Rhein-Neckar gemeinsam mit weiteren Heidelberger Initiativen und Verbänden, die sich im "Netzwerk Verkehrswende Heidelberg" zusammengeschlossen haben, die öffentliche Diskussion zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ beleben und die Umsetzung der Verkehrswende mit gestalten.
Den Auftakt bildete die Veranstaltung „Verkehrswende jetzt!“ am 12. Oktober 2011 in der Stadtbücherei in Heidelberg. Diese Veranstaltung hat das Thema Verkehrswende in einen überregionalen Kontext gestellt und die damit verbundenen Chancen für die Entwicklung der Stadt Heidelberg und ihre Bürgerinnen und Bürger deutlich gemacht. In den folgenden Veranstaltungen geht es auch um konkrete Vorhaben und Umsetzungen in der Stadt.
Vorträge der Referenten
Die Vorträge der Referenten finden Sie hier als PDF-Datei:
Presseberichterstattung (alle Artikel aus der Rhein-Neckar-Zeitung)
Impressionen des Abends
Der Hilde-Domin-Saal war bis auf den letzten seiner knapp 200 Plätze besetzt. Die Anwesenden erlebten aufschlussreicheund motivierende Vorträge und konnten sich von den Referenten viele Fragen beantworten lassen.
Breiter Konsens bei Referenten und Besuchern war, dass viele Anzeichen tatsächlich auf die bevorstehende Verkehrswende hindeuten und alle Akteure in Politik und Wirtschaft JETZT handeln müssen um die Mobilität auch in Zukunft zu sichern. Dass dies aber nur funktionieren kann, wenn jede und jeder Einzelne seine Art der Mobilität überdenkt und somit selbst handelt, wurde schnell klar.
Das Gebot der Stunde ist: öfter mal zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren und auch Bus oder Bahn benutzen! Angesichts der anstehenden Stadtentwicklungsprojekte, v.a. bzgl. der freiwerdenden Flächen der US-Armee, muss eine voraussschauende Stadtplanung jetzt daran gehen, keine überzogene Infrastruktur für den Autoverkehr zu schaffen, sondern von Beginn an sparsam mit Verkehrsflächen umzugehen und wo es geht möglichst auch autofreie Quartiere zu schaffen, die über direkte Radverkehrsachsen und schnelle Bus- und Straßenbahnlinien an die Innenstadt, das Neuenheimer Feld und den Hauptbahnhof angeschlossen werden.









