VCD mahnt zukunftsfähiges Verkehrskonzept für die Eifel an
Ausbau des Schienennetzes gefordert
Koblenz, 05.02.2012
Angesichts der aktuellen Diskussion um den sogenannten Lückenschluss der A1 in der Eifel fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Rheinland-Pfalz, die Umsetzung eines zukunftsfähigen Verkehrskonzeptes für die betroffene Region. Dazu zählt insbesondere der Ausbau des umweltfreundlichen Schienenverkehrs anstelle weiterer Subventionen in den Straßenbau.
„Wir stellen bedauernd fest, dass Teile der Wirtschaft und Politik immer noch auf zusätzliche Fern-straßen, wie A1 und Hochmoselbrücke, setzen. Angesichts absehbar steigender Benzinpreise und mit Blick auf den demografischen Wandel müssen wir uns aber schon heute damit befassen, wie wir die Mobilität zukunftsgerecht aufstellen “, so Dr. Helga Schmadel vom VCD-Landesvorstand Rhein-Pfalz. Mit der Eifelstrecke Köln – Gerolstein – Trier existiert eine wichtige Nord-Süd-Verkehrsachse, die für eine Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene geeignet ist. „Das Potential wird von der Wirtschaft bedauerlicherweise bei weitem nicht ausgenutzt“, so Schmadel.
Der VCD fordert die betroffenen Lokalpolitiker auf, sich gegenüber der Landesregierung für eine zügige Reaktivierung des Schienenpersonenverkehrs auf der Eifelquerbahn zwischen Gerolstein und Kaisersesch einzusetzen. „Das wäre ein vernünftiger Lückenschluss im Verkehrsnetz der Eifel, der vielen Menschen den Zugang zu einem umweltfreundlichen Verkehrssystem ermöglichen würde.“, so Dr. Schmadel. Mit Blick auf die Bahnstrecke Gerolstein – Prüm fordert der VCD alle Beteiligten auf, sich für den Erhalt der Bahninfrastruktur zunächst für touristische und Güterverkehre einzusetzen.
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Für Rückfragen:
- Dr. Helga Schmadel, Tel: 06133-4431 oder rlp@vcd.org

