VCD-Mitglieder zu Gast bei trans regio
VCD RLP besichtigt bei Jahrestreffen die Mittelrheinbahn
Koblenz-Moselweiß, 24. April 2010
Zahlreiche Fragen musste Andy Neuschulz, Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit der Mittelrheinbahn, den über 20 interessierten VCD-Mitgliedern aus dem ganzen Land beantworten: Warum es so wenig Fahrradstellplätze in den Zügen gibt, bzw. die Fahrzeuge nicht größer sein können oder warum eigene Automaten aufgestellt wurden. „Andy Neuschulz hat uns sehr offen und engagiert die Zusammenhänge des Besteller-Ersteller-Prinzips, also z.B. den Vorgaben der jeweiligen Landeszwecksverbände NVR (NRW), SPNV-Nord und Süd (RLP) bei den Sitzplatzanzahlen, die zu den Sitzabständen und der Anzahl der Fahrradstellplätze führen, erläutert“, so Frau Dr. Helga Schmadel“, VCD-Vorsitzende des Landesverbandes RLP. Besonders beeindruckend war die Vorstellung der Leitstelle, bei der jede Zugfahrt in Echtzeit mitverfolgt werden kann und z.B. Verspätungen direkt nachvollzogen werden können. Dass beim Rundgang durch die Werkshalle kein Fahrzeug besichtigt werden konnte, weil die große Fahrgastnachfrage den Einsatz aller Fahrzeuge erfordert, hat dabei nicht weiter gestört, waren sich doch die meisten Teilnehmer einig, am 06.06.2010 zum Tag der offenen Tür noch einmal zu kommen, um sich noch intensiver über die Technik zu informieren.
Dr. Helga Schmadel wünschte der Mittelrheinbahn weiterhin zahlreiche zufriedene Fahrgäste und zukünftige Verbesserungen z.B. in Bezug auf das Platzangebot die Fahrgastinformation und den Fahrkartenverkauf, der sich nach aktueller Entwicklung bei der DB schon bald auf mehr Ziele außerhalb der Mittelrheinbahn ausweiten kann.
In der anschließenden Jahreshauptversammlung hat der VCD Bundesvorsitzende Michael Gehrmann in seinem Grußwort über die aktuelle bundesverkehrspolitische Situation berichtet, die bestimmt vom Sparzwang zu weiteren Kürzungen bei den umweltfreundlichen und für den Fahrgast günstigeren Verkehrsmitteln Bahn und Bus führen können. Deshalb wird der VCD, z.B. als Juniorpartner der Verbraucherzentrale in dem Projekt „Verbraucher fürs Klima“, weiter werben, die Bus- und Bahnangebote zu nutzen, Mängel anzuzeigen und Verbesserungen zu fordern. „Gerne unterstützen wir die Fahrgäste und freuen uns über jeden, der sich an den VCD wendet,“ ruft Dr. Helga Schmadel zum aktiven Handeln auf.
VCD RLP: www.vcd.org/rlp, rlp@vcd.org
Bilder zum Besuch bei der Mittelrheinbahn finden Sie hier.

