Die Leserbriefe stellen nicht die Meinung der Redaktion dar, sondern sind persönliche Meinungsäußerung der Autoren. Sie dürfen die Texte unter Nennung des Autors mit Datum veröffentlichen. Wenn Sie uns über die Verwendung der Texte informieren, wären Ihnen die Autoren dankbar.
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Schlechte Anzeige
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Sonne und Grün behindert freien Durchblick |
11.05.2012 Karl Heinz Janson
Gut gemeint ist die dynamische Zuganzeige der VGS am Bahnhof Merzig. Sie wird nur leider durch Spiegelung so gut wie nicht lesbar und sogar teilweise von einem Baum verdeckt, wie das Foto zeigt. So wird auch im Kleinen im Saarland Geld verplempert ohne Nutzen für den Fahrgast.
Haltestellen Vandalismus ein Problem !
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08.05.2012 Karl Heinz Janson
Bevorzugter Ort für Vandalen sind immer wieder die Haltestellen und Haltepunkte von Bus, Bahn und Saarbahn. So zum Beispiel am DB-Haltepunkt Bierbach, den das Bild zeigt. Man hatte scheinbar nichts sinnvolles zu tun und leerte den Müllkorb an der Wartehalle aus. Für Fahrgäste wahrlich kein schöner Entree zum Haltepunkt.
Kein Service mehr im Bahnhof Völklingen
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05.05.2012 Karl Heinz Janson
Das große rote Schild im Bahn-Englisch "DB ServiceStore" gibt es noch, außer einem Automaten aber kein Service mehr. Nachdem bereits vor längerem der DB-Schalter geschlossen wurde, die kleine Wirtschaft im Bahnhof schloss, ist nun mit der Schließung des Geschäftes auch der letzte Service verschwunden. Der kleine Laden bot neben den üblichen Reiseutensilien wie Zeitungen, Süßwaren und Getränke auch Backwaren und Kaffee an. Desweiteren war in dem Laden ein kleines Reisebüro für Fahrkarten und Auskünfte untergebracht, der gerne auch von älteren Reisenden genutzt wurde. Der neue Bahnhof Völklingen, einst als besonderes architektonisches Ensemble gelobt, macht mehr und mehr einen trostlosen Eindruck.
Der Saarbrücker Bahnhof vor 100 Jahren
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16.01.2012 KH Janson
Rund 100 Jahre sind vergangen, seit diese Aufnahme ca. 1910 vom Saarbrücker Hauptbahnhof gemacht wurde. Das wilhelminische Empfangsgebäude symbolisiert die Bedeutung der Bahn für die Mobilität im damaligen Deutschen Reich. Nach heutiger VCD-Sicht fast paradisische Zustände herrschten vor dem Bahnhof: kein Auto gefährdet die Fußgänger, die durch eine Baumallee zum Zug wollen und die Straßenbahn hat ihre eigene Haltestelle direkt am Bahnhof.
Foto: Archiv Verein für Industriekultur und Geschichte
Zurückgeblickt: Straßenbahn Saarlouis nach La Houvre
21.03.2010 Gerhard Stengel
Wegen der etwas dünnen Busverbindungen von Überherrn nach Völklingen am Vormittag bin ich heute zu einem Spaziergang gekommen. In Bisten habe ich einen Straßenbahn-Gedenkstein entdeckt. Es gab zu meiner Überraschung ab 1925 eine Straßenbahn von Saarlouis aus, die schrittweise über Altforweiler, Bisten, Überherrn, Creutzwald bis zur Grube La Houve erweitert und 1961 stillgelegt wurde.
Weil die Trasse wohl kaum noch vorhanden ist, empfiehlt sich diese Strecke wohl nicht zur kurzfristigen Reaktivierung. Bemerkenswert (und nachahmenswert) finde ich aber
1. die Strecke führte bis nach Frankreich,
2. die Fahrzeiten ermöglichten es den Arbeitern, alle Schichten zu erreichen und
3. die Arbeiter fuhren kostenlos, finanziert durch die Arbeitgeber.
175 Jahre Eisenbahnen in Deutschland
Ein Bericht von Karl Heinz Janson 25.04.2010
Der Beginn des Eisenbahnzeitalters mit der Strecke Nürnberg-Fürth vor 175 Jahren in den damaligen deutschen Kleinstaaten, hat zu einer enormen sozioökonomischen Veränderung der Gesellschaft geführt. Friedrich List sah in ihr gar den Grundstein für einen deutschen Nationalstaat, den es ja vor 175 Jahren nicht gab.
In unserer Saarregion wurde durch die Eisenbahn die gewaltige Industrialisierung unserer Region angestoßen. (siehe dazu: Mauricette Lejarle, Karl Heinz Janson: „Die Bedeutung der Transportwege als Infrastruktur für die Industrialisierung der Saarregion 1815 bis 1914, Saarbrücken 2004)
Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wurde und wird das 175-jährige Eisenbahnjubiläum 2010 gefeiert. Hinweise auf noch folgende Veranstaltungen findet man im Internet unter: www.vdmt.de/175-jahre .
In unserer Region fand über Ostern dazu ein sogenanntes Dampfspektakel statt. Weitere Fotos gibt es im Internet unter:
www.dampfspektakel.info in der Rubrik Impressionen
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Ausfahrt des Dampfzuges am 6. April 2010 aus dem Saarbrücker Hauptbahnhof und historischer Triebwagenzug in Dillingen | ||
Bedürfnisse des Nahverkehr zweitrangig ?
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12.12.2009 Karl-Heinz Janson
Mit viel Aufwand wurde der Saarbrücker Landwehrplatz neu gestaltet. Die Bedürfnisse des Nahverkehrs waren dabei wohl zweitrangig. So ist die als Wartehalle gedachte Überdachung bei Wind und Regen kaum ein Schutz, da zu hoch angeordnet. Auch die Wartebänke laden nicht zum verweilen ein. Durch den Stein sind sie die meiste Jahrezeit zu kalt zum sitzen. Und gegen Vandalismus sind sie auch nicht gefeit. Wer will sich schon auf eine so vermalte und verdreckte Bank setzen, wie das beigefügte Bild zeigt. Beim Landwehrplatz haben wohl Architekturesthetik vor Funktionalität rangiert. KHJ
Abwrackprämie - Fortsetzung
20.10.2009 Leserbrief von Dietrich Strohmeier
In der Sbr. Ztg. vom 2.10.09 hat sich Horst Müller aus Riegelsberg zu meinem Leserbrief zur Abwrackprämie [siehe unten- die Red.] geäußert: Der Staat bekäme doch sein Geld - was ich denn wolle. Er habe beim Neukauf seines Autos über 3.000 € Mwst. bezahlt. Blieben dem Staat nach Abzug der Abwrackprämie doch noch über 500 €. Ist doch erst mal nicht falsch, oder?
Dazu sage ich:
Herr Müllers Aussage (Der Staat nimmt auch beim mit der Abwrackprämie geförderten Auto die Mehrwertsteuer ein) stimmt nur zum Teil. Er übersieht die Folgen seines "Geschäftsmodells": anstatt rund 3.000 € hat der Staat nur 500 € in der Kasse. Wenn man das grundsätzlich so machen würde, müsste die die Mehrwertsteuer (Mwst.) auf rund 100 % angehoben werden. Wie hoch müsste die Mwst. steigen, um den auch von Herrn Müller erhöhten Schuldenberg in absehbarer Zeit abzutragen? Ich - ein nur radfahrender Steuerzahler - muss also doch dafür mit aufkommen. Ich wundere mich, dass Herr Müller nicht selbst darauf gekommen ist. Er hätte auch die anderen Argumente berücksichtigen können , etwa die Gerechtigkeit. Hätten nicht die Beschäftigten in anderen Branchen auch ein Recht auf Vorzugsbehandlung? Ist der Autowahn daran schuld, dass die meisten Autofahrer das nicht wissen wollen? Ich vermute, dass dieser Herrn Müller auch dazu bringt, meine Meinungsäußerung als Polemik hinzustellen oder meine Rechenfähigkeiten anzuzweifeln.
Abwrackprämie
22.01.2009 Leserbrief von Dietrich Strohmeier
Mit dem Steuergeld wird über die "Abwrackprämie" auch noch der schädliche Autoverkehr gefördert. Einige aus der großen Koalition lügen sich das sogar noch als "Umweltprämie" zurecht. Hieran wird deutlich, wie krank unsere herrschende Klasse und deren Unterstützer und Wähler sind. Schamlos bedient sie sich an öffentlichen Geldern hat aber keine Skrupel, etwa den Kindern die Schulspeisung zu verweigern. Solche Menschen sind so krank wie Nikotin-, Alkohol- und Drogensüchtige. Sie erwirken sich und ihren Mitmenschen vor allem Chaos und Leid. Für diese ist es auch selbstverständlich, Schulden zu machen, also sich von den anderen das Geld für ihre Sucht zu besorgen. Die Staatsschulden steigen und steigen. Geld zu bekommen ist leicht, es dann aber wieder zurück zu zahlen ist viel schwerer. Was hätten wir schon alles mit den unnötig ausgegebenen Zinsen finanzieren können!
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