Die Leserbriefe stellen nicht die Meinung der Redaktion dar, sondern sind persönliche Meinungsäußerung der Autoren. Sie dürfen die Texte unter Nennung des Autors mit Datum veröffentlichen. Wenn Sie uns über die Verwendung der Texte informieren, wären Ihnen die Autoren dankbar.
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Bedürfnisse des Nahverkehr zweitrangig ?
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12.12.009 Karl-Heinz Janson
Mit viel Aufwand wurde der Saarbrücker Landwehrplatz neu gestaltet. Die Bedürfnisse des Nahverkehrs waren dabei wohl zweitrangig. So ist die als Wartehalle gedachte Überdachung bei Wind und Regen kaum ein Schutz, da zu hoch angeordnet. Auch die Wartebänke laden nicht zum verweilen ein. Durch den Stein sind sie die meiste Jahrezeit zu kalt zum sitzen. Und gegen Vandalismus sind sie auch nicht gefeit. Wer will sich schon auf eine so vermalte und verdreckte Bank setzen, wie das beigefügte Bild zeigt. Beim Landwehrplatz haben wohl Architekturesthetik vor Funktionalität rangiert. KHJ
Abwrackprämie - Fortsetzung
20.10.2009 Leserbrief von Dietrich Strohmeier
In der Sbr. Ztg. vom 2.10.09 hat sich Horst Müller aus Riegelsberg zu meinem Leserbrief zur Abwrackprämie [siehe unten- die Red.] geäußert: Der Staat bekäme doch sein Geld - was ich denn wolle. Er habe beim Neukauf seines Autos über 3.000 € Mwst. bezahlt. Blieben dem Staat nach Abzug der Abwrackprämie doch noch über 500 €. Ist doch erst mal nicht falsch, oder?
Dazu sage ich:
Herr Müllers Aussage (Der Staat nimmt auch beim mit der Abwrackprämie geförderten Auto die Mehrwertsteuer ein) stimmt nur zum Teil. Er übersieht die Folgen seines "Geschäftsmodells": anstatt rund 3.000 € hat der Staat nur 500 € in der Kasse. Wenn man das grundsätzlich so machen würde, müsste die die Mehrwertsteuer (Mwst.) auf rund 100 % angehoben werden. Wie hoch müsste die Mwst. steigen, um den auch von Herrn Müller erhöhten Schuldenberg in absehbarer Zeit abzutragen? Ich - ein nur radfahrender Steuerzahler - muss also doch dafür mit aufkommen. Ich wundere mich, dass Herr Müller nicht selbst darauf gekommen ist. Er hätte auch die anderen Argumente berücksichtigen können , etwa die Gerechtigkeit. Hätten nicht die Beschäftigten in anderen Branchen auch ein Recht auf Vorzugsbehandlung? Ist der Autowahn daran schuld, dass die meisten Autofahrer das nicht wissen wollen? Ich vermute, dass dieser Herrn Müller auch dazu bringt, meine Meinungsäußerung als Polemik hinzustellen oder meine Rechenfähigkeiten anzuzweifeln.
Abwrackprämie
22.01.2009 Leserbrief von Dietrich Strohmeier
Mit dem Steuergeld wird über die "Abwrackprämie" auch noch der schädliche Autoverkehr gefördert. Einige aus der großen Koalition lügen sich das sogar noch als "Umweltprämie" zurecht. Hieran wird deutlich, wie krank unsere herrschende Klasse und deren Unterstützer und Wähler sind. Schamlos bedient sie sich an öffentlichen Geldern hat aber keine Skrupel, etwa den Kindern die Schulspeisung zu verweigern. Solche Menschen sind so krank wie Nikotin-, Alkohol- und Drogensüchtige. Sie erwirken sich und ihren Mitmenschen vor allem Chaos und Leid. Für diese ist es auch selbstverständlich, Schulden zu machen, also sich von den anderen das Geld für ihre Sucht zu besorgen. Die Staatsschulden steigen und steigen. Geld zu bekommen ist leicht, es dann aber wieder zurück zu zahlen ist viel schwerer. Was hätten wir schon alles mit den unnötig ausgegebenen Zinsen finanzieren können!
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