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Für eine bessere Bahn in Ostbayern hilft im Grunde nur: Ran an die Bundes-und Landes-Moneten

Mit den Vertragsstrafen, die die Bahn für Servicemängel zahlen muss, sind die Probleme für die Strecken Passau  - Plattling- Landshut - Freising - München und Regensburg - Landshut - Freising -  München leider nicht zu lösen. Anforderungen an erhöhte Fahrgastkapazitäten und weiter verdichtetes Fahrplanangebot wurde vom VCD oft bei der vorgetragen. In deren Antwort heisst es dazu leider wieder "Die Bestellung weiterer Fahrten München - Landshut können wir aus haushaltstechnischen Gründen und wegen der mangelnden Trassenverfügbarkeit zwischen Freising und München nicht zusagen." Das heisst nichts anderes, als dass der Freistaat Bayern (die CSU-/FDP-Staatsregierung und der Bayerische Landtag, in der Summe also unsere Landtagsabgeordneten)  weder genügend Geld für die Bestellung weiterer Fahrten zur Verfügung stellt noch zusammen mit dem Bund (CSU-/FDP) Bundesregierung und der Deutsche Bundestag in der Summe also unsere Bundestagsabgeordneten) für den Streckenausbau. Also: kein Geld dafür, dass die häufig auf diesen Strecken auftretenden Verspätungen durch verspätete vorausfahrende S-Bahnen abgestellt werden und der Streckenabschnitt Landshut - Plattling ein zweites Gleis und eine angemessen höhere Reisegeschwindigkeit erhält. BEG-Zitat: "Letztlich kann die auch für uns unbefriedigende Betriebsqualität nur mit einem Infrastruktur-ausbau, für den  der Bund zuständig ist, gelöst werden. ... Jedoch besitzt diese Massnahme mit Ausnahme des Abschnitts Dingolfing - Landau keine ausreichende Priorität, um zeitnah durchgeführt zu werden."
Politisch entschieden, politisch zu verantworten, und somit auch politisch zu lösen: Mandatsträger aller Parteien und Ebenen, stellt genügend Geld für einen zeitgemässen Eisenbahnverkehr im Lande zur Verfügung. Der Bahn als sozial- und ökologieverträglichem Verkehrsträger muss dabei eine deutliche Priorität zukommen vor weiteren Spuren an nicht zukunftsfähigen Autobahnen, vor dem weiteren milliardenteuren und naturraumzerstörenden Staustufenverbau der Donau. Auch Güterverkehr lässt sich leichter mit einem leistungsfähigen und gut verästelten Bahnnetz von der Strasse abziehen, als von etlichen mehr Frachtschiffen auf der Donau mit ihren nur wenigen möglichen Destinationen. Hier gilt es Synergieeffekte zu nutzen durch sinnvollen Mitteleinsatz zum Wohle der grossen Bevölkerungsmehrheit, wie es oft beschworen, aber selten umgesetzt wird. Ran an die Bundes- und Landes-Moneten für eine bessere Bahn in Ostbayern!
Verkehrsclub Deutschland VCD
Arbeitskreis Ostbayern
Johann Meindorfer

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