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VCD hakt zum Verbesserungsbedarf im Bahnverkehr in Ostbayem nach

Kapazitätssteigernder Ausbaumassnahmen München-Regensburg und-Passau zur
Vermeidung von Verspätungen und Taktverdichtung auf der Gäubodenbahn
erforderlich - an barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Straubing erinnert 

Auf dringenden Verbesserungsbedarf im Bahnverkehr in Ostbayem weist der
Verkehrsclub Deutschland (VCD) in einem aktuell übersandten Schreiben an die
Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) hin.  Dazu gehört , zur Vermeidung von Verspätungen und Erhöhung der Streckenkapazität auch im Hinblick auf die Trassenkonkurrenz mit dem auszubauenden Güterverkehr ein geschwindigkeitserhöhender Ausbau der Bahnstrecken München-Regensburg und
München-Passau; bei letzterer fehlt auch nach wie vor ein zweites Gleis zwischen Landshut und Plattling. Zur Sicherstellung hinreichender Pünktlichkeit, von Umsteigeverbindungen, sei eine Verkürzung der Blockabstände und Modernisierung der Signaltechnik sowie Ertüchtigung für Tempo 160 bei Reisezügen zur Ausschöpfung der Geschwindigkeitspotentiale der eingesetzten Fahrzeuge und zur angemessenen Erhöhung der Reisegeschwindigkeit erforderlich. Johann Meindorfer vom VCD- Arbeitskreis Ostbayern bittet die BEG, sich beim Bund, der DB Netz AG und der Staatsregierung aufdie Bereitstellung entsprechender Finanzmittel und Aufnahme in die notwendigen Ausbaupläne einzusetzen. Nachdem die erfreulich hohe Nachfrage zwischen München und Landshut leider immer noch häufig für überfüllte Züge auf diesem Streckenabschnitt - nicht nur zu Zeiten besonders publikumsträchtiger Veranstaltungen - sorgt, beanttagt der VCD, hier zusätzliche Zug- bzw. Sitzplatzkapazitäten zu bestellen. Dringender Verbesserungsbedarf sei auch zwischen München und Freising abzuarbeiten, um die wegen der häufig auf diesen Strecken auftretenden Verspätungen durch verspätete vorausfahrende S-Bahnen abzustellen.

Für die Gäubodenbahn zwischen Bogen, Straubing und Neufahrn bestehe die
Erfordernis eines ganztägigen Stundentakts auch an Wochenenden und Feiertagen sowie eines werktäglichen Halbstundentakts in den Hauptverkehrszeiten. Damit müssten weitere Reisendenpotentiale abgedeckt werden, ebenso die Gewinnung neuer Bahnkunden sowie die Sicherung einer ausreichenden ÖPNV-Mobilität für die Bewohner des Labertals, wie dies auch für andere Strecken zur Verbindung von Oberzentren der Fall sei. Die BEG solle zumindest Mittel für eine schrittweise Taktverdichtung auf dieser Strecke zur Verfügung stellen. Sinnvoll wäre laut VCD dort eine Herstellung von Anschlüssen an die zwischen München und Regensburg und umgekehrt bisher ohne Halt in Neufahrn verkehrenden Alex-Zusatzzüge. Dies könne erfolgen, indem diese Züge in ihrer Fahrlage so verschoben werden, dass dies mit den Anschlüssen von und zur Gäubodenbahn kompatibel ist. Eine solche Massnahme würde zugleich zusätzliche Fahrmöglichkeiten vom aufkommensstarken Bahnhof Neufahrn für die dortige Bevölkerung bieten. Den notwendigen barrierefreien
Ausbau des Bahnhofs Straubing ruft man ebenso in Erinnerung wie eine generelle und bayernweite Abstimmung von Bahnsteighöhen an die eingesetzten Fahrzeuge. Nachdem die agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG künftig die Verkehre auf der Strecke Neumarkt - Regensburg -Straubing - Plattling übernehmen wird, ist der VCD auch dort vorstellig geworden. Ein Anliegen ist ihm, dass es dadurch zu keiner weiteren Zersplitterung des Tarifsystems kommt, sondern sowohl fahrplanmässige wie auch tarifliche Verbesserungen erreicht werden. Man wünsche sich eine Kooperation von agilis mit dem RVV bezüglich einer Ausgedehnung der Gültigkeit des dort angebotenen Semester-Tickets auf die von agilis bediente Gesamtstrecke.

Mit freundlichen Grüssen
 
Johann Meindorfer

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