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VCD: Ab Fahrplanwechsel mehr Bahn für Pendler, Schüler, Studenten und Fernreisende

Zusätzliche Züge bieten Montag bis Freitag Regensburg - Straubing von 15 bis 18 Uhr im Halbstundentakt

Besserer Anschluss von Straubing aus an ICE 22 nach Frankfurt und nach Straubing von ICE 27 aus Dortmund  

Ab dem Fahrplanwechsel zum 14. Dezember gibt es mehr Bahnverbindungen zwischen Regensburg und Straubing, die auch die Anschlusssituation an zwei ICE-Züge deutlich verbessern . Diese gute Nachricht  für Pendler, Schüler, Studenten und Fernreisende hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von der DB erhalten: Mit einer zusätzlichen Regionalbahn (RB)  ab Straubing Richtung Regensburg um 17:49, also zwischen den bisherigen Abfahrten im Stundentakt, wird der ICE 22 nach Frankfurt nun mit einer kürzeren Umsteigezeit von nur 12 Minuten erreicht. Aus Regensburg gibt es Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr künftig sogar einen Halbstundentakt: Durch eine zusätzliche RB, die unmittelbaren Anschluss vom ICE 27 aus Dortmund mit nur zehn Minuten Übergangszeit herstellt, bieten sich dann halbstündlich Fahrmöglichkeiten ab Regensburg um 14:57, 15:32,   15:59, 16:29, 16:58, 17:29 und 18:01 Uhr. Ferner gibt es durch zusätzliche Regional-Express-Züge (RE)  zwischen Plattling und München jede Stunde eine Verbindung Straubing – München mit einer Fahrzeit von unter 2 Stunden geben, was bisher nur alle zwei Stunden auf dieser Route gegeben war – natürlich zusätzlich zu den München-Verbindungen mit der Gäubodenbahn über Neufahrn. Der neue Fahrplan ist schon jetzt in der Internet-Auskunft www.bahn.de abrufbar.

Abschlägig wurde die vom VCD wiederholt vorgetragene Forderung nach zusätzlichen Fernverkehrshalten beschieden. Der Verkehrsclub hatte im Hinblick auf die zu geringe Bahnsteiglänge für ICE-Langzüge in Straubing zumindest den Halt derjenigen ICE vorgeschlagen, die als Halbzüge verkehren und eine Zeitreserve für einen Halt in Straubing in der Verkürzung des derzeit siebenminütigen Aufenthaltszeit in Passau gesehen. Die DB Fernverkehr AG antwortete jedoch, an brauche dort diese Zeit, um eine zweite ICE-Einheit ab- bzw. ankoppeln zu können und dadurch die Sitzplatzkapazität auf die unterschiedlich hohe Reisendennachfrage im Fahrtverlauf anzupassen. Für den weiteren VCD-Vorschlag, die Fernverkehrsanbindung Verdichtung durch 2 oder 3 tagsüber zwischen den Fahrlagen der ICE-Züge verkehrende IC-Züge zu verdichten sieht die DB „kein ausreichendes Nachfragepotential für einen eigenwirtschaftlichen Verkehr“. Für Johann Meindorfer vom VCD muss neben der  weiterhin massiven Forderung nach einer besseren Fernverkehrsanbindung des Oberzentrum Straubing an DB AG und Bundesregierung durch die regionale Politik diese auch vor Ort zu einer Steigerung der Nachfrage und der Fahrgastzahlen beitragen. Dies beginne bei einer verdichteten Stadtentwicklung mit Ausrichtung auf publikumsintensive Einkaufsstätten und Dienstleister im Bahnhofsumfeld statt in der nicht von Bahn und ÖPNV erschlossenen Peripherie und gehe bis zur vorrangigen Durchführung von Dienstreisen und Betriebsausflügen per Bahn. So sollten Exkursionen, Bildungsreisen, Ausflüge, von Behörden, VHS, Pfarreien, Vereinen und Verbänden gezielt mit Regelzügen der Bahn organisiert werden, um zu einem noch besseren Bahnangebot für alle BürgerInnen von Stadt und Landkreis beizutragen. „Natürlich hängt die Inanspruchnahme der Bahn von einem attraktiven Angebot ab, für das wir uns seit langem und mit einigen kleineren Erfolgen einsetzen, aber umge-kehrt hängt dieses Angebot genauso vom Zuspruch der Bürger als tatsächliche Bahnnutzer ab,“ gibt Meindorfer zu bedenken.

 

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