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VCD nicht zufrieden mit Antwort der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zum Bahnverkehr in Ostbayem:Straubing braucht bessere Umsteigemöglichkeiten von den agilis-Zügen in die ICEs in Regensburg

Für Gäubodenbahn Stundentakt wochenends und feiertags sowie werktags in Hauptverkehrszeiten Halbstundentakt!- Politik soll für Geld zum Ausbau der Bahnstrecken München-Regensburg und München-Passau sorgen 

Für die Gäubodenbahn zwischen Bogen, Straubing und Neufahrn bestehe die Erfordernis eines ganztägigen Stundentakts auch an Wochenenden und Feiertagen sowie eines werktäglichen Halbstundentakts in den Hauptverkehrszeiten. Damit müssten weitere Reisendenpotentiale abgedeckt werden, ebenso die Gewinnung neuer Bahnkunden sowie die Sicherung einer ausreichenden ÖPNV-Mobilität für die Bewohner des Labertals, wie dies auch für andere Strecken zur Verbindung von Oberzentren der Fall sei. Die BEG solle zumindest Mittel für eine schrittweise Taktverdichtung auf dieser Strecke zur Verfügung stellen, so der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in einem aktuellen Vorstoss an die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) .

Auf der Strecke Neumarkt – Regensburg –Straubing – Plattling fehlten angesichts der zusammengestrichenen Fernverkehrshalte in Straubing nach wie vor zeitlich angemessene Umsteigemöglichkeiten von den agilis-Regionalzügen in die und von den ICEs in Regensburg. Um diese zu ermöglichen, ist die Bestellung weiterer Fahrten erforderlich, die Anschlüsse mit kurzen Umsteigezeiten herstellen zu den verschiedenen ICE 228, 28, 26, 90  und 20 sowie von ICE 21, 23, 91,27, 229 und EN 491, listet Meindorfer der BEG auf. Einzig bei den ICE 22 und 29 könne bisher von annehmbaren Umsteigezeiten gesprochen werden, da sich durch schon vorhandene agilis-Verdichterzüge besser erreichbar sind. Nachdem agilis mit dem vorhandenen neuen Fahrzeugpark problemlos in der Lage wäre, die dazu weiter erforderlichen Verdichterzüge zu fahren und diese auch für ein angemessenes Angebot auch für studentische und Berufspendler zwischen Straubing und Regensburg nötig sind, bittet der VCD die BEG um eine Bestellung solcher Zusatzleistungen zum nächsten Fahrplanwechsel für entsprechende Verbesserung der Bahnanbindung des Oberzentrums Straubing zu sorgen.

Auch dass „aus haushaltstechnischen Gründen und wegen der mangelnden Trassenverfügbarkeit zwischen München und Freising“ keine Massnahmen gegen die häufig auf dieser Strecke auftretenden Verspätungen durch verspätete vorausfahrende S-Bahnen möglich seien, diese Antwort der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) will der Verkehrsclub nicht akzeptieren. Zur Sicherstellung hinreichender Pünktlichkeit, von Umsteigeverbindungen, sei eine Verkürzung der Blockabstände und Modernisierung der Signaltechnik dringendst geboten, so Johann Meindorfer vom VCD. Die BEG solle sich daher nochmals beim Bund, der DB Netz AG und der Staatsregierung auf die Bereitstellung entsprechender Finanzmittel für einen kapazitätssteigernden Ausbau der Bahnstrecken München-Regensburg und München—Passau einsetzen; bei letzterer fehle auch nach wie vor ein zweites Gleis zwischen Landshut und Plattling. Nachdem die erfreulich hohe Nachfrage zwischen München und Landshut leider immer noch häufig für überfüllte Züge auf diesem Streckenabschnitt – nicht nur zu Zeiten besonders publikumsträchtiger Veranstaltungen – sorgt, beantragt der VCD auch, hier zusätzliche Zug- bzw. Sitzplatzkapazitäten zu bestellen bzw. zu organisieren. 

Mit freundlichen Grüssen

 Johann Meindorfer

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