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VCD meldet Erfordernisse zum gemeinsamen Nahverkehrsplan von Stadt und Landkreis Straubing-Bogen

Aufwertung der Gäubodenbahn-Gesamtstrecke – mehr Busse in touristisch interessante Regionen Eine umfangreiche Zusammenstellung von Erfordernissen zum gemeinsamen Nahverkehrsplan von Stadt und Landkreis Straubing-Bogen hat der VCD den dem Landratsamt Straubing-Bogen sowie Stadt- und Kreisräten zukommen lassen. So sei ein Ausbau und eine Aufwertung der Gäubodenbahn-Gesamtstrecke Bogen – Straubing – Neufahrn notwendig, durch Beseitigung von Langsamfahrstellen, Erneuerung und zusätzliche Sicherung der Bahnübergänge, in Einzelfällen auch deren Auflassung und Aufarbeitung des gesamten Sanierungsbedarfes mit kundenfreundlicher Ausstattung der an der Strecke liegenden wichtigen Haltepunkte wie Straubing-Ittling oder Geiselhöring. Zur Abdeckung weiterer Reisendenpotentiale und Gewinnung neuer Bahnkunden sowie zur Sicherung einer ausreichenden ÖPNV-Mobilität für die Bewohner des Labertals brauche es einen ganztägigen Stundentakt auch an Wochenenden und Feiertagen und einen werktäglichen Hauptverkehrszeiten ein Halbstundentakt. Die noch vorhandenen Zugangs- und Nutzungshemmnisse des ÖPNV als Gesamtsystem müssten beseitigt und insbesondere das kostenlose Umsteigen von den Landkreis-Regionalbussen in den Stadtbus vereinfacht werden. Insbesondere Bahnfahrer aus dem Landkreis, die bisher am Bahnschalter in Straubing eine Kontrollkarte eintauschen und diese im Stadtbus gegen einen Stadtbusfahrschein eintauschen müssen, sollten bei Vorlage ihres VSL- oder Bahnfahrscheins ohne weitere Umtauschaktionen den Stadtbus nutzen können oder zumindest bei Vorlage ihres VSL- oder Bahnfahrscheins ohne weiteren Kontrollkarteneintausch ein Tagesticket des Stadtbusverkehrs erhalten. Das Industriegebiet Straubing-Sand mit inzwischen mehreren Tausend Beschäftigten benötige einen Busanschluss von den Haltepunkten Straubing-Ittling oder Sand der Gäubodenbahn, da bisher die Erreichbarkeit für Bahnpendler nicht sichergestellt ist. Dies könnte durch Umlegung oder Verlängerung der Stadtbuslinien 1 oder 2 oder durch Bedienung einer aus Richtung Osten nach Straubing führenden Regionalbuslinie vom Bahnhaltepunkt Sand durch das Industriegebiet Straubing-Sand erfolgen, so Johann Meindorfer und Rainer Schwarz vom VCD. Insbesondere die ganzjährig touristisch interessante Region Schwarzach / Sankt Englmar mit ihren Ski- und Wandergebieten im Bayerischen Wald brauche eine qualifizierte Busanbindung von Bogen im Taktverkehr, die ihren Gästen Urlaub ohne Auto im Sinne eines sanften Tourismus ermöglicht und die Anbindung an das Bahnnetz über Straubing und Bogen sicherstellt. Auch die touristisch interessante Region Wiesenfelden mit dem überregional bedeutsamen Umweltzentrum in Wiesenfelden benötige eine qualifizierte Busanbindung von Straubing, die den Besuchern und auch Tagesausflüglern, im Winter insbesondere Skilangläufern, eine Anreise per ÖPNV über das Bahnnetz via Straubing ermöglicht. Während Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau Straubing sei der weitere Ausbau des ÖPNV-Angebotes auch aus dem Landkreis nötig durch Bedienung der regulären VSL-Landkreis-Buslinien im Zweistundentakt, ein durchgängiges Angebot der zusätzlichen Landkreis-Volksfestbusse mit zwei Hin- und Rückfahrten an jedem Tag auf allen Linien und ein durchgängiges Angebot der zusätzlichen Landkreis-Volksfestbusse mit zwei Hin- und Rückfahrten an jedem Tag auf allen Linien. Wünschenswert sei ebenso das Angebot des KJR-/Landkreis-Discobus-Fahrplanes auch während des Gäubodenvolksfestes für „späte Rückfahrmöglichkeiten von „Spätausgehern“ in Kombination bzw. Abstimmung mit den Volksfestbussen. Eine Verknüpfung des Elektromobilitätskonzepts für den Bayerischen Wald „E-WALD“ mit Ausrichtung auf das bestehende und auszubauende Bahn– und ÖPNV-System ist für den VCD Grundvoraussetzung, damit durch Elektromobile nicht Bahn und ÖPNV konkurrenziert, sondern sinnvoll ergänzt werden, wo sie Räume nicht ausreichend erschliessen können. Mit freundlichen Grüssen Johann Meindorfer

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