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Mit dem Ganzjahresfahrzeug Fahrrad sicher durch die kalte Jahreszeit– Infopaket „FAHR RAD – Gesund und fit durch den Winter“

Kältereiz beim Rauskommen und Losfahren und dann das Warmwerden beim Treten sind gewünscht zur Immunstärkung

Fahrradzeit ist das ganze Jahr, so der Verkehrsclub Deutschland e.V (VCD). Wer sich in der kalten Jahreszeit aufs Rad setzt, bringt seinen Kreislauf in Schwung, baut Stress ab, spart sich so häufig Erkältungmittel und braucht kein Fitnessstudio. Der Kältereiz beim Rauskommen und Losfahren und dann das Warmwerden beim Treten sind gewünscht zur Immunstärkung, empfehlen Sportwissenschaftler. Schnelles Treten bringe den Kreislauf auf Touren und sorge für schöne warme Füße. Auch 70 bis 80 Umdrehungen pro Minute – also öfter als einmal in der Sekunde – dürfen es sein, wenn das Radfahren nicht nur bequemes Rollen sein, sondern auch einen Trainingseffekt haben soll. „Wer täglich 25 Minuten zur Arbeit oder zum Einkaufen radelt und das, tut seiner Gesundheit nachweislich Gutes“, so der VCD. Er erspare sich und allen anderen damit auch Lärm- und Abgasbelastungen von Kurzstreckenfahrten mit dem Auto. Alltags- und Freizeitwege in jeder Jahreszeit mit dem Rad zurückzulegen, sei jedenfalls gesundheitlich und ökologisch sinnvoller als die Variante, mit dem Auto ein Fitnessstudio zur körperlichen Ertüchtigung anzusteuern. Damit man mit dem Rad sicher durch Herbst und Winter kommt, ist ein verkehrssicheres Fahrrad mit intakter Beleuchtungsanlage von besonderer Bedeutung, auch die Bremsen müssen gut funktionieren, denn bei Nässe haben Felgenbremsen einen längeren Bremsweg. Und alle beweglichen Teile sollten - um sie vor Nässe, Schmutz und Streusalz zu schützen - neu geschmiert werden. Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, lässt das Rad in einer Fachwerkstatt winterfit machen. Für alle Wetterlagen gibt es auch passende Radlerbekleidung, so dass einem auch Nebel, Wind und Regen nichts anhaben können.Im Herbst und Winter sind helle Kleidung und Reflektionsstreifen besonders zu empfehlen. Für Kinderräder bieten sich auffallende Fahrradwimpel an, die ganzjährig einen wertvollen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten. Kinder, die die schulische Fahrradausbildung noch nicht haben, sollten den Schulweg mit dem Rad –selbstverständlich mit Helm - in Begleitung zurückzulegen oder aber zu Fuß oder mit dem Bus. Dadurch können Kinder sicheres Verhalten im Straßenverkehr lernen und es erhöht sich durch weniger Autoverkehr vor den Schulen die Sicherheit für alle. So tragen die Kinder nicht nur aktiv dazu bei, Lärm, Schadstoffe und Treibhausgase zu vermeiden, sondern verbessern durch mehr Bewegung auch nachweislich ihre Gesundheit und verbessern ihre Verkehrskompetenz. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen außerdem, dass körperliche Aktivität die Lernbereitschaft und die Aufnahmefähigkeit fördert. Umfassende Tipps gibt es beim VCD, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, vcd-straubing@vcd-bayern.de, Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie Samstag bis 14 Uhr. Gegen 3 € (auch in Briefmarken) oder Vorabüberweisung auf das Konto des Bund Naturschutz 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit Kennwort „IP Rad/Herbst“ und vollständiger Absenderadresse wird es zugesandt.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Meindorfer

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