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VCD weist auf Klimakiller in Auto-Klimaanlagen und Alternativen hin – Tipps zum Spritsparen und Autokauf

Was nur wenige wissen, darauf weist der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hin: Auto-Klimaanlagen tragen am stärksten zum Ausstoß fluorierter Treibhausgase bei. Denn auf Grund der Vibrationen während der Fahrt sowie durch Leckagen entweicht im Laufe der Zeit ein Teil des Kältemittels aus der Klimaanlage. Laut  UN-Weltklimarat IPCC ist das Treibhauspotenzial (GWP) des weltweit in Fahrzeugen eingesetzten Kältemittels Tetrafluorethan (R134a) 1340-mal höher als das des Kohlendioxids. Derzeit sind 400 Millionen Fahrzeuge weltweit mit einer Klimaanlage ausgestattet. Dass es ausgerechnet mit diesem CO2 ein überall verfügbares Ersatzmittel für Klimaanlagen gäbe, darüber informiert das VCD-Magazin „Fairkehr“. Der VCD bietet darüber hinaus auch die neueste Auto-Umweltliste 2009/2010 mit Tips zum Autokauf  und Spritspartips an.

Diese zeigt , welche Autos bereits heute aus Umweltsicht empfehlenswert sind. Wer weniger Sprit verbraucht, schont Portemonnaie und Umwelt gleichermaßen. Denn die Menge des Treibhausgases CO2, die aus dem Auspuff kommt, hängt unmittelbar von der Menge an verbranntem Treibstoff ab. Auch bei Schadstoffen wie Stickoxiden oder Kohlenmonoxid gilt: Je weniger Sprit verbrannt wird, desto besser für die Umwelt und die Gesundheit des Menschen. Daher zahlt sich eine sparsame Fahrweise gleich doppelt aus. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums könnten allein durch sparsameres Fahren jährlich rund fünf Millionen Tonnen CO2 in Deutschland vermieden werden. Notwendig sind dafür Schulungen von BerufsfahrerInnen, eine verbesserte Fahrausbildung und mehr Informationen über energiesparendes Fahren für alle. Rechnet man 5.000.000 Tonnen CO2 auf die Zahl der in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge von etwa 50 Millionen um, müssten pro Fahrzeug, egal ob Pkw, Bus oder Motorrad, 100 Kilogramm CO2 weniger aus dem Auspuff geblasen werden. Umgerechnet auf den Verbrauch bedeutet das aufs Jahr gerechnet eine Einsparung von 43 Liter Benzin oder 38 Liter Diesel. Bei einem Pkw mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.000 Kilometern dürfte das kein Problem darstellen: Gerade einmal 0,33 Liter müsste jeder Autofahrer und jede Autofahrerin auf 100 Kilometer einsparen. Deshalb hat der VCD auch 11 Spritspartipps zusammengestellt.Dass vorrangig auch an den Umstieg auf Bus und Bahn zur Vermeidung unnötiger Autofahrten zu denken sei, verstehe sich von selbst. Gerade mit den günstigen Monatskarten der Bahn oder des Stadtbusverkehrs für Berufspendler oder für Freizeit- und sonstige Einzelfahrten mit den Bayerntickets für 28 Euro sowie dem neuen „Quer-durchs-Land-Ticket“ für 34,- Euro. Mit diesem kann man einen Tag lang deutschlandweit in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen der Deutschen Bahn und der teilnehmenden Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in der 2. Klasse fahren, von montags bis freitags von 9 bis 3 Uhr des Folgetages*. Jeder weitere von maximal 4 Mitfahrern kann für nur 5,- Euro zusätzlich mitfahren. Die Preise gelten  an den Fahrkartenautomaten, bei Kauf am Schalter kosten die Tickets 2 Euro mehr.

Das aktuelle Auto-Infopaket mit dem Fairkehr-Klimaanlagen-Beitrag,  der Umweltliste, den11 VCD-Spritspartipps“ und Infos zu günstigen Bahnangeboten gibt es für 5 Euro beim VCD, Ludwigsplatz 14, Eingang Albrechtsgasse, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, Email vcd-straubing@vcd-bayern.de. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie Samstag bis 14 Uhr. Gegen 5 Euro (auch in Briefmarken) werden die Materialien auch gerne zugesandt. Auch im Internet kann der Spritspar-Ratgeber unter www.vcd-bayern.de abgerufen werden, der Fairkehr-Klimaanlagen-Beitrag unter www.fairkehr-magazin.de.

Mit freundlichen  Grüßen

Johann Meindorfer                                                                                    

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