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21.09.11 VCD und Deutsches Kinderhilfswerk empfehlen gemeinsamen Laufbus für den Schulweg

Tipps für Eltern und Schulen für sicheren Schulweg. Bei Aktionstagen bis 30. September 10 x 100 € für die Klassenkasse gewinnen: Zu Fuß, mit Bus, Rad oder Roller zur Schule erhöht Sicherheit für alle! Nach dem Start ins neue Schuljahr sind wieder viele Kinder auf den Straßen unterwegs, das ist besonders aufregend für die Schulanfänger und ihre Eltern. Unbekannte Kinder, die Lehrkraft ist noch fremd und der Schulweg vielleicht noch ungewohnt. Viele Eltern wählen zunächst das Auto, um ihre Kleinen zum Unterricht zu kutschieren. Doch sie vergessen, dass der Schulweg mehr ist als eine Strecke von A nach B , so der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Wer den Schulweg zu Fuß anstatt im Auto zurück legt, lernt seine Umgebung kennen, kann sich orientieren und wird selbständig. Außerdem lassen sich auf dem gemeinsamen Schulweg Freundschaften knüpfen und nach dem Morgenspaziergang sind die Kinder wach und startklar für das Lernen. Damit der Weg zur Schule immer sicher ist, müssen die Kinder lernen, Geschwindigkeiten einzuschätzen und Gefahren zu erkennen. Das erfordert Training und Erfahrung. Der Schulweg zu Fuß sei ein wichtiger Beitrag zur Verkehrserziehung und Verkehrssicherheit vor unseren Schulen. Aber nicht nur die Schulkinder haben etwas vom Zufußgehen. Durch das Holen und Bringen der Kinder mit einem Auto entsteht vor vielen Schulen ein gefährliches Verkehrschaos. Meist reicht der Platz vor den Schulen nicht für die PKW, dazu kommen Stress und Zeitnot. Alternativ zum Bringen zu Fuß, mit Bus, Rad oder Roller könnten Eltern-Initiativen einen sogenannten Laufbus einrichten, eine organisierte Laufgemeinschaft - ein Schulbus auf Füßen! Eine Gruppe von Grundschulkindern legt den Schulweg gemeinsam zurück und wird anfangs von Erwachsenen begleitet, bis die Kinder sicher genug sind, um als Gruppe alleine zu laufen. Die Eltern wechseln sich als Laufbusbegleitung ab, die Begeisterung für den Fußweg zur Schule werde damit gefördert. Grundsätzlich gilt, so der VCD: damit Schulanfänger sicher unterwegs sind, sollte der neue Schulweg sorgfältig ausgewählt und anfangs begleitet werden. Es ist nicht wichtig den schnellsten sondern den sichersten Weg zu wählen, sichere Querungsmöglichkeiten zu nutzen und auf freie Sicht zu achten. So appelliert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. an alle Eltern, auch die Erstklässler nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen, sondern den Schulweg zu Fuß, mit dem Bus, mit dem Rad oder Roller – bei Kindern, die die schulische Fahrradausbildung noch nicht haben, begleitet von einem Elternteil - zurückzulegen. Dadurch könnten Kinder sicheres Verhalten im Straßenverkehr lernen und es erhöht sich durch weniger Autoverkehr vor den Schulen die Sicherheit für alle.. Geh- und Radgemeinschaften mit Eltern oder grösseren Geschwistern und Freunden verleihen zusätzliche Sicherheit. In den dunklen Jahreszeiten sind helle Kleidung und Reflektoren unabdingbar, damit die Schulkinder von anderen Verkehrsteilnehmern früher und besser gesehen werden. Eine Selbstverständlichkeit seien verkehrssichere Räder und das Fahren mit Helm. So gebe es viele Möglichkeiten, den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad sicherer zu machen. Es bestehe also kein Anlass, aus vermeintlichen Sicherheitsgründen das Auto zu nehmen. Im Gegenteil: Gerade die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und sie so vor dem Straßenverkehr schützen wollen, gefährdeten andere Kinder durch zusätzliche Pkw-Fahrten. Auch für ältere Schüler lohnt sich nach Ansicht des VCD der Umstieg vom Elterntaxi auf umweltschonende Verkehrsmittel unbedingt. So tragen die Kinder nicht nur aktiv dazu bei, Lärm, Schadstoffe und Treibhausgase zu vermeiden, sondern verbessern durch mehr Bewegung auch nachweislich ihre Gesundheit. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen förderte körperliche Aktivität die Lernbereitschaft und die Aufnahmefähigkeit. Ein Infopaket Verkehrssicherheit für Kinder gibt es gegen Spende beim VCD, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, vcd-straubing@vcd-bayern.de, Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag bis 14 Uhr. Gegen 3 € (auch in Briefmarken) oder Vorabüberweisung auf das Konto des Bund Naturschutz 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit Kennwort „IP Kinder “ und vollständiger Absenderadresse wird es zugesandt. Erhältlich ist auch ein auffallender Fahrradwimpel für Kinderräder als wertvoller Beitrag zu mehr Sicherheit. Anregungen für die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ bis 30. September, wo man 10 x 100 € für die Klassenkasse gewinnen kann, gibt es unter www.zu-fuss-zur-schule.de und www.vcd.org. Mit freundlichen Grüßen Johann Meindorfer

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