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Parkplatz am Danner-Gelände geöffnet

„Wohltaten“ für mehr Autoverkehr tun uns allen nicht gut

Um die Belastungen durch den motorisierten Individualverkehr (=Autoverkehr) zu verringern, müssen die umweltverträglicheren Verkehrsmitteln gefördert und die BürgerInnen zum Zu-Fuss-Gehen, zur Nutzung von Fahrrad, Bus und Bahn ermuntert und motiviert werden. Weniger motorisierter Verkehr heisst weniger Umwelt- und Gesundheitsgefährdung durch Feinstaubbelastung, Dieselruss, Lärm, CO2-Ausstoss und mehr Verkehrssicherheit.

Da ist es kontraproduktiv -auch für eine zukunftsfähige Stadt- und Verkehrsentwicklung, die auf umweltverträgliche Verkehrsträger zu setzen hat - , dass die Stadt am ehemaligen Danner-Gelände einen provisorischen Grossparkplatz einrichtet und damit ohne Not zu einer Förderung der Autonutzung beiträgt. Und dies neben schon bestehenden Parkmöglichkeiten im Parkhaus Ost und der Germania-Tiefgarage.

Viel sinnvoller wären die aufgewendeten Gelder für den dringend notwendigen durchgehend radlergerechten Ausbau der West-Ost-Magistrale Stetthaimer Platz  - Innere Passauer Strasse – Heerstrasse - Ittlinger-/ Schlesische Strasse eingesetzt worden – da fehlen noch entscheidende Teilstücke, wenn auch jetzt entlang des neuen Parkplatzes dankenswerterweise ein kleines Stück ausgebaut worden ist.

Genauso lohnend – im Hinblick auf die Erfordernisse von Verkehrssicherheit, Umwelt- Klima- und Gesundheitsschutz hätte man die Mittel für den noch besseren Ausbau des Stadtbusverkehrs einsetzen können.

Beides wäre im Hinblick auf eine hohe urbane Lebensqualtität in der Zukunft geboten und bleibt geboten – im Gegensatz zu neuen städtischen Parkplätzen.

Verkehrsclub Deutschland (VCD)

Kreisgruppe Straubing-Bogen

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