VCD: „Mit Haushalt 2011 West-Ost-Magistrale Stetthaimer Platz – Heerstrasse - Ittlinger Strasse radlergerecht ausbauen“
Radwegeverbindung vom Peterswöhrd Richtung Pillmoos mit Querung des Allachbaches umsetzen!
Stadtbuslinie 1 und 2 brauchen zumindest im Winterhalbjahr ganztägigen Halbstundentakt an Werktagen
Dass die Stadt im Haushalt 2011 Akzente für Stadtbus und Radverkehr setzen soll, beantragt die VCD-Kreisgruppe (Verkehrsclub Deutschland) in einem Schreiben an Oberbürgermeister Markus Pannermayr, die Bürgermeister Maria Stelzl und Hans Lohmeier sowie an alle Stadträte und die Stadtverwaltung. So will man die West-Ost-Magistrale Stetthaimer Platz – Heerstrasse - Ittlinger-/ Schlesische Strasse radlergerecht ausgebaut haben, wozu als Einzelmassnahmen für die verschiedenen Abschnitte komfortabel und sicher geführten Radverkehrsanlagen als Fahrradstreifen, Angebotsstreifen, baulich getrennte Radwege oder ausreichend breite Gehwege mit Beschilderung „Radfahrer frei“ vorgeschlagen werden. Dabei solle von der Heerstrasse über die Stockergasse auch ein Durchstich zum Allachbachradweg eingeplant werden. Wichtig seien auch beidseitige Radstreifen oder -wege vom Mühlweg bis zum Kreuzungsbereich Schlesische/ Ittlinger/ Sankt-Elisabeth-Strasse und dessen radfahrergerechte Gestaltung. Der dortige Abschnitt der Ittlinger Strasse mit Überbreite aber ohne beidseitige Radverkehrsanlagen ist dem VCD ein besonderer Dorn im Auge.
Auch die Sicherung weiterer Kreuzungsbereiche für Radler findet sich in der Anforderungsliste, so durch eine Radwegefurt von der Ampel Innere Passauer Strasse über die Mühlsteingasse hinweg zum Beginn des Radweges an der Ecke Innere Passauer-/Innere Frühlingstrasse. Die geplante Radwegeverbindung vom Peterswöhrd Richtung Pillmoos mit Querung des Allachbaches solle ebenso umgesetzt werden. „Dies wäre sowohl ein Baustein für die Komplettierung der West-Ost-Freizeitverkehrs-Achse als auch eine Teilmassnahme zur Umsetzung des Konzeptes „Erlebnisraum Donau“, begründen dies die VCD-Sprecher. Dabei soll mit einer möglichst randlichen Wegeführung der Naturraum des Pillmooses weitestgehend unbeeinträchtigt belassen, die gestörten Bereiche des Klingbachs renaturiert und die im Umgriff vorhandene Bauschuttdeponie in die Funktion Naherholung, Landschafts- und Naturschutz umgewidmet werden.
Für den Stadtbusverkehr fordert man eine Verdichtung des Fahrtenangebotes bei den Stadtbuslinie 1 und 2 zum ganztägigen Halbstundentakt, wie es eigentlich der Nahverkehrsplan beschlossen wurde. „Bei der Bedienungshäufigkeit im Stadtbusverkehr hinkt Straubing allen vergleichbaren Städten noch nach,“ stellen Johann Meindorfer, Maria Stauber und Rainer Schwarz kritisch fest. Die Verfügbarkeit des Stadtbusangebotes sei aber ein Hauptkriterium für das Umsteigen vom PKW auf den Bus. Als erster Schritt sollten ab September 2011 je zwei zusätzliche Kurse (Fahrten) am späten Vor- und am frühen Nachmittag zumindest jeweils für das aufkommensstärkere Winterhalbjahr eingeführt werden. sodass nur noch zur Mittagszeit eine kurze Taktlücke bestünde.
Mit freundlichen Grüssen
Johann Meindorfer

