Startseite Suche Sitemap
 

VCD: Rheintalbahn nur mit verlässlichem Betriebskonzept!


Anlässlich des morgigen Besuchs von DB-Chef Grube in der Region hat der ökologische Verkehrsclub VCD noch einmal seine Forderung nach einem verlässlichen Betriebskonzept für die zukünftige Rheintalbahn vorgebracht. "Dieses muss sicherstellen, dass nach einem Bau der neuen Gleise entlang der Autobahn ein Maximum an Güterzügen auch dort entlang geführt wird," so VCD-Vorsitzender Hannes Linck. Es könne nicht sein, dass die DB dann aus betrieblichen Gründen die lauten Güterzüge weiter durch die Orte jage. Dies sei bereits heute Praxis auf dem fertig gestellten Abschnitt Rastatt–Offenburg.

Habe man ein solches verlässliches Betriebskonzept, dass natürlich Offenburg und Freiburg als mindestens stündliche ICE-Halte beinhalten müsse, könne der Güterverkehr in Zukunft auch um Offenburg herumgeleitet werden. "Und man kann sich den teuren und keineswegs unproblematischen Tunnel dort sparen zugunsten eines beschleunigten Ausbaus der ganzen Strecke," so Linck

Da die Deutsche Bahn sich von selbst nicht auf ein solches Betriebskonzept festlegen werde, fordert der VCD die Bundesregierung auf, als 100%ige Eigentümerin der DB AG diese entsprechend zu lenken. "Und hier sind natürlich auch gerade die regionalen Bundestagsabgeordneten gefragt, sich stark zu machen," ergänzt Linck.

Und auch in Sachen Lärmschutz sieht der VCD DB und Politik im Verzug. "Während intensiv über riesige Lärmschutzwände diskutiert wird, die die Orte durchschneiden sollen und das Bahnfahren immer unattraktiver machen, sollte die Deutsche Bahn lieber rasch ihren Wagenpark lärmsanieren und durch entsprechende Trassenpreise dafür sorgen, dass immer weniger laute Güterzüge auf der Strecke unterwegs sind."  so der VCD-Vorsitzende. Da hätte dann nicht nur unsere Region, sondern ganz Deutschland etwas davon. Die Schweiz sei, wie so oft in Sachen Bahn, hier ein gutes und erfolgreiches Beispiel.

Seite weiterempfehlenSeite drucken