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Leserbrief vom 25.10.2008 Konsequent denken und Handeln!

Es ist sehr zu begrüßen, dass sich der Gemeinderat ein Herz genommen und der Herausnahme der B31 aus dem Luftreinhalte/-Aktionsplan mit Mehrheit widersprochen hat. Jetzt muss die Stadtspitze allerdings auch mit allem Nachdruck für die Durchsetzung dieses Beschlusses beim Regierungspräsidium kämpfen. Sonst war das nur leere Luft.

Eine weiter Idee gilt es zu begrüßen: die Erprobung einer nächtlichen Tempo 30-Regelung auf der B 31 zur Entlastung der Anwohner von den starken Lärmbelastungen durch den nächtlichen Verkehr. Auch hier ist die Durchsetzungsfähigkeit der Stadt gegenüber der Verkehrsbehörde auf die Probe gestellt. Und dabei gilt es zu beachten, dass eine solche Erprobung natürlich nur Sinn macht, wenn das Tempo dann auch kontinuierlich kontrolliert wird. Sonst lohnt es sich nicht, dafür zu kämpfen.

Und auch eine wichtige Erkenntnis der Stadtverwaltung ist Ihrem Artikel zu entnehmen, dass nämlich der Ausbau der B31 nachweislich zu einer Zunahme des Schwerlastverkehrs geführt habe (Bürgermeisterin Stuchlik). Da wundert dann allerdings schon die Konsequenz, dass man weiterhin auf den Stadttunnel drängt. Denn was ist der anderes als ein weiterer Ausbau der B 31. Und der wird dann zu einer weiteren Zunahme des Schwerlastverkehrs führen, der die im Luftreinhalteplan angeführte starke Hintergrundbelastung der Region mit Feinstaub u.a. weiter steigern wird.

Hannes Linck
Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.

 

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