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Kfz-Steuer wird Klimasteuer

Im jüngsten Bericht des Weltklimarates der UN heißt es, es bleibe nur noch ein kurzes Zeitfenster von etwa 15 Jahren, um die schlimmsten Folgen der Erderwärmung zu verhindern. Dafür sei allerdings stringentes Handeln in allen Bereichen erforderlich - so auch im Verkehr, der ganz wesentlich zum Treibhauseffekt beiträgt. Die oberste Maxime für den Straßenverkehr muss lauten: "rasante Steigerung der Energieeffizienz". Ein wichtiges Instrument dafür stellt die nach dem CO2-Ausstoß bemessene Kfz-Steuer dar. Deren Einführung sieht auch der Koalitionsvertrag vor. Die bisherigen Modelle von Regierung und Autoverbänden genügten aber längst nicht für einen effektiven Klimaschutz.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat deshalb ein eigenes, radikales Konzept zur Kfz-Besteuerung von Neuwagen vorgelegt. Das Modell "Kfz-Steuer wird Klimasteuer" sieht eine starke Spreizung der Steuerbelastung zwischen Pkw mit hohem und mit niedrigem Spritverbrauch vor. So würde die geländegängige Luxuslimousine VW Touareg V 10 TDI mit einem Verbrauch von 12,8 Litern Diesel auf 100 Kilometern und einem CO2-Ausstoß von 333 Gramm pro Kilometer 2698 Euro statt wie bisher nur 772 Euro pro Jahr kosten. Für den zur Zeit sparsamsten Benziner, den Toyota Prius mit Hybridmotor, fielen jährlich dagegen nur 41 Euro an. Doch durch die VCD-Klimasteuer werden nicht nur Kleinwagen begünstigt. In fast allen Fahrzeugklassen gibt es sparsame Modelle, die von der Steuer profitieren. So würden beim Golf 1.9 TDI mit einem CO2-Ausstoß von 135 Gramm pro Kilometer gegenüber der heutigen Kfz-Steuer 53 Euro im Jahr eingespart.

mehr zum Thema finden Sie in der VCD-Broschüre "KFZ-Steuer wird Klimasteuer" (pdf,443 kb)

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