Stadt Tübingen
Das ÖPNV-Angebot in Tübingen ist, gemessen an seiner Größe (ca. 85.000 Einwohner), als "sehr gut" zu bezeichnen: Mehr als 20 Buslinien vekehren tagsüber im (größtenteils 15- oder 30-)Minuten-Takt. Ergänzt werden sie durch ein - auf Anruf - halbstündlich verkehrendes Sammeltaxi während der ganzen Nacht und ein Nachtbus-System von Donnerstag- bis Samstagnacht.
Kreis Tübingen
Auch im Kreis Tübingen ist die Situation überwiegend als "gut" einzustufen, was nicht zuletzt auf das Engagement des V
CD zurückgeht: Teile eines durch den VCD erstellten kreisweiten ÖPNV-Konzepts wurden im Ammertal und auf den Härten weitestgehend umgesetzt.
Mittlerweile werden montags bis freitags fast alle Orte im Kreis Tübingen bis in die Abendstunden stündlich bedient. Auch Nachtbusse verkehren inzwischen an den Wochenenden. Ein Zugangshindernis zum ÖPNV sind jedoch die zahlreichen Anmeldefahren abends und am Wochenende, was besonders dann zum Problem wird, wenn der Takt auf zwei Stunden ausgedünnt ist.
Auch die Erschließung durch die Schiene ist noch als "gut" zu bezeichnen, auch wenn zwischen Tübingen und Stuttgart, bzw. Plochingen in den vergangenen Jahren Züge gestrichen wurden und spätere Abendverbindungen von Horb und Aulendorf wünschenswert wären: Vier Bahnstrecken laufen auf Tübingen zu, wobei die Ammertalbahn erst wieder seit 1999 durchgängig bis Herrenberg befahrbar ist.
Forderungen
- Einführung einer RegionalStadtBahn Neckar-Alb.
- Fahrplanverdichtung und Beschleunigung des Öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Tübingen mit dem Schienenverkehr als Rückgrat.
- Umgestaltung des Haupt- und Omnibusbahnhofs zu einer benutzerfreundlichen ÖPNV-Drehscheibe durch
- Barrierefreie Zugänglichkeit der Bahnsteige und der Züge durch den Bau von
Rampen oder Aufzügen und Erhöhung der Bahnsteige
- Errichtung einer Fahrradstation
- Umgestaltung des Omnibusbahnhofs mit breiteren Bussteigen, besserem
Wetterschutz und kürzeren Umsteigewegen.

