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Zu-Fuß-Gehen

Gehen ist die natürlichste und wichtigste Verkehrsart. die    FußgängerInnen werden aber immer noch regelmäßig an den Rand gedrängt und in der Planung vergessen. Fußgängerfreundliche Planung schafft eine insgesamt menschenfreundliche Umgebung.

     Wir fordern mehr Platz für FußgängerInnen. Gehwege sollen in der Regel so breit sein, dass sich zwei Kinderwagen bequem begegnen können. Gehwegparken muss konsequent unterbunden werden. Radwege dürfen nicht auf Kosten von Gehwegen angelegt werden. In Wohnbereichen sollten sich die FußgängerInnen gleichberechtigt auf der Straße bewegen können (Mischflächen).

     Das Gehwegnetz muss zusammenhängend und engmaschig, umwegfrei und für Behinderte voll nutzbar sein. Wichtig sind u. a. Weitgehend autofreie Hauptachsen (Promenaden), abkürzende Durchgänge, ebenerdige Straßenüberwege ohne Umwege und ohne behindertenfeindliche Bordsteine, grüne Welle für Fußgänger, akustische Ampelsignale für Sehbehinderte.

     Durch menschengerechte  Gestaltung der Straßen und Plätze kann das zu Fuß Gehen positiv erlebt werden: detailfreudige Ausstattung, grüne Umgebung, Abschirmung vom Autoverkehr, Bänke, Wetterschutz u.a.m.

     Die »Sicherheit« der FußgängerInnen wird nicht durch Absperrungen und Unterführungen gewährleistet, die selten angenommen werden, sondern durch einen angepassten Straßenverkehr.

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