Bericht über die Assenheimer Flussparty vom 4. September 2004
Sonntagmorgens um neun ging’s los, als manch anderer noch gemütlich die Zeit am Frühstückstisch oder im Bett verbrachte. Auf nach Niddatal-Assenheim, denn dort galt es den Stand vom VCD für die anstehende Flussparty vorzubereiten. Nach 20 Minuten Radfahrt von Friedberg traf ich auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Schule ein. Unser Kreisvorsitzender Christoph Winterberg war schon anwesend und hatte bereits mit dem Ausladen begonnen. Auch sonst war auf dem Schulhofgelände schon einiges los und die Standaufbauten in vollem Gange.
Gegen 10 Uhr war unser Stand fertig eingerichtet: Ampelmänchen-Reflektoren wurden ebenso angeboten wie Reflektorbänder für Arme oder Beine von Radfahrern. Zum Verkauf stand auch die Auto-Umweltliste, die auf reges Interesse stieß. Scheinbar interessieren sich die Leute doch so langsam für umweltfreundlichere Autos. Außerdem gab es die aktuelle Ausgabe der Fairkehr und verschiedene Faltblätter zum Mitnehmen.
Besonders für die jungen Besucher der Flussparty stießen die aufgeblasenen VCD-Luftballons in verschiedenen Farben auf großes Interesse. Keine schlechte Werbeidee, wenn fast alle Kinder mit diesen Luftballons herum laufen, fragen deren Eltern schon mal nach, was denn der VCD eigentlich ist und macht.
Erst auf den zweiten Blick zu erkennen, dafür umso größer waren die Bremswegeplanen des VCD, die von uns weit in einen seitlichen Innenhof hinein verlegt waren. Verglichen wurde auf den beiden Planen der Bremsweg aus 50 und aus 30 km/h. Auch für uns als Standbetreuer immer wieder erstaunlich zu sehen, das der Bremsweg aus 50 km/h mehr als doppelt so lang ist wie aus 30 km/h. So mancher Besucher wurde hier aufmerksam und wunderte sich.
Bei strahlendem Sonnenschein waren bei der Flussparty einige Aktivitäten zu verzeichnen: Ein Stand mit Getränken war ebenso vorhanden wie mehrere Stände mit warmen oder kalten Speisen. Mittelpunkt war der Stand einer Schlosserei, an der jeder interessierte schmiedeeiserne Schlüsselanhänger herstellen konnte. Und das nach alter Sitte aus einem glühenden Stück Eisen auf dem Amboss. Außerdem präsentierten 2 Biobetriebe ihr Angebot, auch der ADFC war mit einem Stand vertreten und Korbflechter präsentierten ihr Handwerk. Ein Festgottesdienst und musikalische Unterhaltung rundeten den Sonntag ab.
Alles in allem kann also die Niddataler Flussparty und auch der Stand des VCD als Erfolg bewertet werden. Das Interesse der Besucher und Beteiligten macht hier durchaus Mut auf zukünftige Veranstaltungen dieser Art.
Martin Fromm
VCD Wetterau

