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Die Qualität der Mobilität im öffentlichen Raum von Menschen mit Behinderung – Das ist das Thema des fünften kreisweiten Wettbewerbs mit dem Namen Goldene Rose, den wir im Jahr 2003 durchführen. Wir wissen, dass wir diesmal ein sehr sensibles Wettbewerbsthema ausgesucht haben, aber wir möchten für möglichst weite Kreise den Blick schärfen für die Mobilitätsprobleme von Menschen mit körperlicher Behinderung. Wir wollen sowohl einen Positivpreis für ein gelungenes Beispiel behindertenfreundlicher Mobilität als auch einen Negativpreis für ein besonders auffälliges Hindernis für Behinderte vergeben. Hindernisse können zum Beispiel fehlende Rampen oder Aufzüge für Rollstuhlfahrer in Rathäusern oder Behörden mit Publikumsverkehrs sein, natürlich gehören dazu auch der öffentliche Personennahverkehr in Bussen und Bahnen oder Bordsteinkanten an Kreuzungen und Ampeln, die für Menschen mit einer Geh- oder Sehbehinderung zum Problem werden können. |
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Für den Negativpreis “Rostige Rose”:Wo gibt es in Innenstädten Kreuzungen oder Übergänge, die für Menschen mit Behinderung kaum passierbar sind? Gibt es Behörden oder Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr (z.B. Krankenkassen, Schwimmbäder, Volkshochschulen), die für Behinderte schlecht oder gar nicht erreichbar sind? Gibt es Schwachstellen bei Bahnen und Bussen, wo ein Zugang für Rollstuhlfahrer unmöglich ist und damit vielleicht ein sonst gutes Konzept zunichte gemacht wird? |
Für den Positivpreis “Goldene Rose”:Wo gibt es im Kreisgebiet gelungene Beispiele zur Erleichterung der Mobilität von Menschen mit körperlicher Behinderung? Wo gibt es öffentliche Gebäude, wo Menschen mit Behinderung problemlos und ohne fremde Hilfe Zugang haben? Gibt es Bahnhöfe und Haltestellen, die behindertengerecht ausgestattet sind? Gibt es Ampelanlagen oder Bushaltestellen, die mit akustischen Signalen oder Hinweisen in Blindenschrift Sehbehinderten die Nutzung erleichtern?
Dank an die drei Mädchen der Klasse 10a der Bischöflichen Realschule, die vor einiger Zeit ein Rollstuhlprojekt in Warendorf durchgeführt haben und jetzt bereit waren noch einmal neuralgische Stellen zu zeigen. |
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