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7. Goldener-Rose-Wettbewerb:
Schulwege im Kreis Warendorf

Wie sicher sind die Schulwege in unseren Städten und Gemeinden? Mit dieser Frage beschäftigt sich unser diesjähriger Wettbewerb um die Goldene Rose. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem elterlichen Auto oder auch mit Bus oder Bahn, Ihre Erfahrungen rund um den Schulweg möchten wir in unserem Wettbewerb vorstellen.

Elterntaxi an der Grundschule

reger Kfz-Verkehr vor der Grundschule morgens um 8 Uhr

In der Vergangenheit wurden bereits viele Maßnahmen vor Ort umgesetzt, um die Sicherheit unserer Schüler auf ihren täglichen Wegen zu erhöhen. Hierzu gehören v. a. flächendeckende Geschwindigkeitsbegrenzungen (Tempo 30 Zonen, Spielstraßen), denn gerade Kinder im Grundschulalter können die herannahenden Fahrzeuge noch nicht richtig einschätzen. Ebenso tragen fußgängerfreundliche Ampelschaltungen, neu angelegte Querungshilfen, wie Mittelinseln zur “stufenweisen” Überquerung der Fahrbahn oder zusätzliche Zebrasteifen, wie auch gezielt eingerichtete Einbahnstraßen, dazu bei, den Verkehr übersichtlicher und somit sicherer zu gestalten.

“Leider kann dieses Bild nicht durchweg positiv gezeichnet werden” weiß Heinz Grieskamp vom VCD Kreisverband zu berichten: “Immer wieder hören wir von Gefahrenpunkten, die je nach Wohnlage individuell verschieden, für unsere Pennäler täglich zu überwinden sind.”. Solche Schwachstellen sind beispielsweise fehlende Zebrastreifen oder auch zu hohe Geschwindigkeiten an unübersichtlichen Stellen. Nicht wenige Eltern sehen sich durch potentiell gefährliche Schulwege zur “Selbsthilfe” gezwungen, d.h. sie bringen ihre Sprösslinge letztlich selbst zur Schule, wodurch gerade zur kritischen Zeit zusätzlicher Verkehr entsteht…

“Dieses Thema geht jeden von uns etwas an.”, so Carl-Christoph Bücker, Vorsitzender des Kreisverbandes, “viele von uns können, als Schüler oder Eltern selbst betroffen, ihre Erfahrungen vor Ort in die Diskussion einbringen oder kennen die Problematik aus dem persönlichen Umfeld.”. An dieser Stelle setzt der diesjährige Wettbewerb ein: “Wir richten uns gerade an die direkt Betroffenen, Vorschläge zum Thema einzureichen, denn Eltern wie Schüler haben eine viel direktere Sicht als beispielsweise zuständige Verwaltungen oder andere Institutionen”.

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