Online-Petition: Knolle statt Knöllchen!

Für mehr freie Wege im Verkehr: Bußgelder für Falschparker drastisch anheben!

Falsches Parken gefährdet und behindert andere Menschen. Deshalb müssen die Bußgelder für Falschparker noch im Jahr 2019 auf mindestens 100 Euro angehoben werden.

Mehr freie Wege und Plätze für alle, damit es im Verkehr staufreier, sicherer und klimaverträglicher zugeht - das ist der Grund, warum die Bußgelder für das gesetzeswidrige Parken auf 100 Euro steigen müssen und Falschparken einen Punkt in Felnsburg kosten muss.

Illegales Parken auf Gehwegen, auf Radwegen, in zweiter Reihe, auf Carsharing- und Behinderten-Parkplätzen oder auf Stellplätzen für E-Autos gefährdet oder behindert andere Verkehrsteilnehmer*innen und erschwert den Umstieg auf die klimaschonenden Verkehrsmittel. Vielen Autofahrer*innen ist es jedoch zu oft egal oder nicht bewusst, dass ihr „eben mal kurz Parken“ andere Menschen einschränkt und die Verkehrswende ausbremst.

Im Moment liegt das Bußgeld für illegales Parken bei gerade einmal 20 Euro. Aus „Knöllchen“ müssen „Knollen“ werden, um abschreckend zu wirken, denn Ermahnungen zeigen kaum Wirkung. Im europäischen Ausland wird Falschparken bereits mit deutlich höheren Bußgeldern geahndet – in Dänemark zum Beispiel ab 70 Euro, in den Niederlanden ab 90 Euro und in Spanien sogar bis 200 Euro.

In einem breiten Bündnis aus zwölf Verbänden aus Umweltschutz, Verkehr, Fahrradindustrie, Verkehrssicherheit, Carsharing sowie für Menschen mit Behinderungen fordern wir die Bundesregierung auf, das Bußgeld für Falschparken auf mindestens 100 Euro anzuheben, gleichzeitig mit einem Punkt in Flensburg zu ahnden und dazu noch dieses Jahr die Bußgeldkatalog-Verordnung BKatV anzupassen.

Mit der abschreckenden Wirkung eines solchen Bußgelds wird der Verkehr sicherer, Fahrradfahren und Zufußgehen attraktiver und somit ein wichtiger Schritt für die Verkehrswende in unseren Städten erreicht. Die 100-Euro-Anhebung leistet einen wichtigen Beitrag für die Verkehrswende, den Klimaschutz, die Verkehrssicherheit und ein besseres Miteinander auf unseren Straßen.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Online-Petition auf change.org und fordern viele Freunde und Bekannte auf, es Ihnen gleichzutun!

Almut Gaude

Pressesprecherin
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