Günstig reisen mit der Bahn – Sieben Tipps zum schlauen Buchen

Der VCD begrüßt, dass die Deutsche Bahn zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember keine Preiserhöhung plant. Niedrige Preise sind ein wichtiger Anreiz zum Bahnfahren. Der ökologische Verkehrsclub hat Ticketpreise unter die Lupe genommen und hilft Bahnkunden durch den Tarif-Dschungel.

Gute Nachrichten für Zugreisende: Die Deutsche Bahn verzichtet zum Fahrplanwechsel auf eine Preiserhöhung. 2020 soll zudem die Mehrwertsteuer auf Bahntickets im Fernverkehr von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Der Ende September veröffentlichte VCD Bahntest 2019/20 bestätigt: Ticketpreise spielen eine entscheidende Rolle bei der Reiseplanung.
Vier von fünf Fahrgästen sind mit vergünstigten Tickets unterwegs und nehmen dafür andere Reisezeiten oder die Bindung an einen bestimmten Zug in Kauf. Jeder dritte Bahnreisende hätte sich ohne Rabatt für das Auto, Flugzeug oder den Fernbus entschieden. Damit der Umstieg auf die klimaschonendere Schiene leichter fällt, gibt der VCD sieben Tipps zum unkomplizierten Buchen und Reisen:

  • Sparpreis statt Flexpreis buchen: Die besten Chancen für günstigere Tickets hat man einen Monat vor der Reise, dann sind durchschnittlich 55 Prozent Rabatt drin. Aber auch 24 Stunden vorher gibt es oft noch günstige Sparpreise mit durchschnittlich 33 Prozent Rabatt, wenn die Verbindung nicht stark nachgefragt ist.
     
  • Dienstag, Donnerstag und Samstag sind die besten Reisetage: Wer zeitlich flexibel ist, sollte seine Reise auf einen dieser Tage legen.
     
  • Auch die Uhrzeit spielt eine wichtige Rolle: Tickets für Verbindungen vor 10 und nach 20 Uhr sind meistens deutlich preiswerter.
     
  • Aufpassen bei Online-Buchungen: Auf der Webseite oder in der App der Deutschen Bahn ist automatisch ein Häkchen bei „schnellste Verbindungen suchen“ gesetzt. Wer es wegklickt, bekommt auch langsamere Verbindungen angezeigt, die häufig weniger kosten.
     
  • Bahncard-Rechner: Wer oft Zug fährt, für den lohnt sich eine Bahncard 25, 50 oder 100. Mit welcher Bahncard Sie am meisten sparen, zeigt der kostenfreie Bahncard-Rechner des VCD: www.vcd.org/bahncard-rechner
     
  • Angebote der Konkurrenz prüfen: Auch Anbieter wie Flixtrain oder der österreichische ÖBB Nightjet bieten Reisen auf der Schiene durch Deutschland an. Tickets für den Flixtrain sind günstiger als eine Reise im ICE mit Bahncard 50. Mit dem Nachtzug der ÖBB sparen Sie sich eventuell sogar eine Übernachtung im Hotel.
     
  • Reisen mit Kindern: Unter 15 Jahren fahren Kinder im DB Fernverkehr zum Nulltarif, wenn Sie in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern sind. Die Sitzplatzreservierung kostet für Familien insgesamt nur 9 Euro, auch bei mehr als zwei Personen. 

Den kompletten VCD Bahntest können Sie hier nachlesen: www.vcd.org/Bahntest


Pressekontakt:
Philipp Kosok, VCD-Bahnexperte • Telefon 030/280351-36 • philipp.kosok@vcd.org
Franziska Fischer, Pressesprecherin VCD • Telefon 030/280351-12 • presse@vcd.orgwww.vcd.org Twitter: @VCDeV
 

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.
 

 

 

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