Fahrradfreundlichkeit

Leihen, Fahren, Parken – das Rad im Wohnquartier

Die Qualität von Fahrradwegen und -abstellanlagen bestimmt maßgeblich darüber, ob die Bewohner*innen das Fahrrad für ihre Alltagswege nutzen.

Der Baustein »Fahrradfreundlichkeit« umfasst Maßnahmen zu Verleihangeboten, Spezialrädern, Fahrradwegen, Radfahrinformationen und Reparaturmöglichkeiten. Besonders förderlich für den  Radverkehr sind als Ausgangspunkt jedoch vernünftige Abstellmöglichkeiten für Fahrräder im Wohnquartier.

Verleihangebote schaffen

Als besonderes Plus können Wohnungsunternehmen einen Verleihservice für Lastenräder oder E-Räder anbieten, sodass diese speziell zum Einkaufen, zum Kindertransport oder zum Freizeitausflug ausgeliehen werden können. Möglich ist hier zudem die Kooperation mit öffentlichen Fahrradverleihsystemen, um gemeinsame Stationen aufzubauen oder vergünstigte Tarife für Mieter*innen zu vereinbaren.

Fahrradwege

Als Anbindung von der Fahrradabstellanlage an die Fahrradwege ist ein ausreichend breiter Weg mit festem Belag wichtig, der Konflikte mit dem Fußverkehr ausschließt.

Fahrradparken

Je näher die Abstellplätze zur Wohnung sind, desto eher wird das Fahrrad genutzt. Zur einfachen Handhabung ist zudem der Zugang ebenerdig anzulegen oder erfolgt über leicht befahrbare Rampen. Neben guter Beleuchtung und Witterungsschutz sind die Fahrradabstellanlagen auch diebstahl- und vandalismussicher zu konzipieren. Wichtig ist, genügend Rad-Stellplätze für alle Mieter*innen und Besucher*innen vorzusehen. Zwei bis vier Rad-Stellplätze gelten heute als Richtwert pro Wohnung.

Sie sind neugierig geworden? Im Download-Bereich auf unserer Startseite finden Sie den Themenkompass mit weiterführenden Informationen zum Thema. Darüber hinaus informiert der Flyer »Fahrradparken« ausführlich zum Bau von Abstellanlagen im Wohnquartier.