Fußverkehrsfreundlichkeit

Zu Fuß sicher und komfortabel unterwegs

Die ersten Meter vor der Haustür gehen alle Mieter*innen zu Fuß. Ein barrierefreier und komfortabler Fußverkehr bildet somit die Grundlage jedes Mobilitätskonzeptes am Wohnstandort und erleichtert den Zugang zu anderen Verkehrsmitteln.

Die Maßnahmen des Bausteins »Fußverkehr« erleichtern viele Wege im direkten Wohnumfeld und sind vergleichsweise kostengünstig umzusetzen.
Ein fußverkehrsfreundlicher Wohnort besteht dabei aus sicheren, barrierefreien und kurzen Wegen in einem attraktiven Wohnumfeld.

Sicher und barrierefrei

Ein hohes Sicherheitsgefühl auf Wegen im direkten Wohnumfeld und im Hauseingangsbereich lässt sich durch trittsichere sowie gut ausgeleuchtete Gehwege erreichen. Es ist zudem sicherer, Rad- und Fußwege deutlich voneinander zu trennen.

Der Zugang zum Wohngebäude und das Wegenetz sind barrierefrei zu konzipieren, sodass sie auch mit Kinderwagen, Trolley, Rollator und Rollstuhl bequem nutzbar sind. Das umschließt unter anderem die Vermeidung von Stufen und Treppen sowie ausreichend breite Gehwege. Falls Treppen nötig sind, sollten diese mit Handlauf sowie einer optischen Kennzeichnung der ersten und letzten Stufe versehen sein. Im Hauseingang oder in unmittelbarer Nähe sollte es zudem möglich sein, Rollatoren, Rollstühle und Kinderwagen abzustellen.

Orientierungshilfen

Umgebungspläne und Wegweiser helfen bei der Orientierung im Wohnquartier – auch für Besucher*innen. Im Idealfall sind darauf Mobilitätsangebote im Umfeld eingezeichnet. Ein besonderer Service ist es beispielsweise, die Abfahrtszeiten der nächsten ÖPNV-Haltestelle per Aushang oder digitaler Haustafel auszuweisen.

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