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Pressemitteilung vom 07.07.2017

Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Braunschweig, wählt neuen Vorstand,  legt Themenschwerpunkte fest und erhebt Forderungen an die Politik

Braunschweig. Die jährliche Mitgliederversammlung des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Kreisverband Braunschweig e.V. fand kürzlich statt. Als Vorstand wurden Bernd Homann, Dr. Hans-Jürgen Voß, Harald Walsberg, Achim Weitner-von-Pein, Olaf Harborth und Hans-Peter Palm in ihrem Amt bestätigt bzw. nach Auszeit wiedergewählt. Hans-Christian Fricke kandidierte nicht mehr. Er hatte sich mit großem Einsatz für eine Aufwertung des Radverkehrs eingesetzt, wofür ihm der Vorstand herzlich dankt.

Anhand der Themengebiete, für die der VCD einen dringlichen Handlungsbedarf in Braunschweig erkennt, wurden die VCD-Themenschwerpunkte für die kommenden 12 Monate bestimmt und werden Forderungen an die Politik erhoben.

Dazu gehört zum einen die Verkehrssicherheit, insbesondere die Gefahren für Fußgänger und Radfahrer betreffend. Die größten Probleme hierbei sieht der VCD seitens vieler Kfz.-Führer in Falschparken, Mißachten der Vorfahrt, überhöhter Geschwindigkeit, fehlendem Sicherheitsabstand, aber auch bei vielen Radfahrern, die Radwege in falscher Richtung benutzen und die generell unaufmerksam fahren. Hier fordert der VCD die Stadt und den Innenminister auf, für einen erheblichen Personalzuwachs bei Politessen und Polizei zu sorgen, um Falschparker beseitigen und bei Geschwindigkeit und Falschfahren durch wirksame Kontrollen und allgemeine Präsenz eine dauerhafte Verbesserung herbeiführen zu können. Dass es, wie die Verkehrsforschung weiß, nur so und nicht anders funktioniert, wird allzugern in der öffentlichen Diskussion ausgeblendet.

Als weiteren Themenschwerpunkt hat der VCD die Radverkehrsinfrastruktur und Radverkehrsführungen bestimmt. So sind – als ein Beispiel - die Radweg-Oberflächen an unzähligen Stellen in einem unglaublich desolaten und verkehrsgefährdenden Zustand und in keiner Weise mit dem üblichen Fahrbahnzustand (Kraftverkehr) vergleichbar. Der VCD fordert hier, statt solcher Diskriminierung die faire Gleichbehandlung von Kraftfahrern und Radfahrern durch Angleichung der Oberflächen-Qualitäten durchzusetzen. Das in jeder Hinsicht unzureichende Radwege-Budget der Stadt ist dafür notwendigerweise zu vermehrfachen. Zudem soll die Radverkehrsführung klar, eindeutig, gut sichtbar und rechtssicher gestaltet werden. Der VCD fordert die Stadt auf, die hier bestehenden fundamentalen Mängel zügig zu beheben. Radfahrer haben keine Knautschzone und sind leicht verletzbar; der Radverkehr steigt beständig, auch der Anteil an elektrischen Rädern. So besteht dringender Handlungsbedarf.

Ein dritter Themenschwerpunkt ergibt sich aus dem Schadstoffausstoß des Verkehrs. Auch in Braunschweig ist dieses Thema brennend und die Luft an Hauptverkehrsstraßen mitunter so schadstoffbelastet, dass es einem den Atem verschlägt. Welchen heftigen Preis wir Bürger mit unserer Gesundheit bezahlen, geht aus den zahlreichen validen zentralen Studien hervor, die die vielen vorzeitigen Todesfälle und ausgelösten Krankheiten aufzeigen und belegen.

Positiv sieht der VCD die Aktivitäten in der Stadt Braunschweig und Verkehrs-GmbH zum Thema Stadtbahn, wobei der VCD weiterhin an den Planungen mitwirken wird. Eine optimale Benutzerfreundlichkeit von Bussen und Bahnen und eine gute Integration des Umlandes steht auf der Agenda des VCD.