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Unsere Themen in Kürze

 

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“  Albert Einstein

"Einen Fehler machen und ihn nicht korrigieren - das erst heißt wirklich einen Fehler machen."  Konfuzius

"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."  Bertolt Brecht

 

Der VCD Braunschweig sieht sich in und mit dieser Stadt mit ganz speziellen Herausforderungen konfrontiert...und wir haben daher auch ungewöhnliche Arbeitsthemen-Schwerpunkte, die außergewöhnlich weit unten ansetzen müssen. Aber lesen Sie selbst...zuerst die städtische Situation, dann unsere Arbeitsthemen...

Braunschweig - verkehrspolitisches Entwicklungsland
Verkehrskompetenzregion??  Autodominanzregion!!

In Braunschweig laufen die Uhren gern anders und oft rückwärts. Nicht nur, aber ganz besonders stark im Verkehrssektor. So herrschen hier noch tiefste 60er/70er Jahre - die autogerechte Stadt trumpft. Seit 15 Jahren wird an den Planungen der RegioStadtBahn herumlaboriert. Umsetzung? Fehlanzeige! In Kassel fährt sie längst – bei zeitgleichem Planungsstart. Stattdessen beherrscht in Braunschweig eine Art Auto-Fetisch die verantwortlich Handelnden einschließlich weiter Teile der Politik. So fördert die Verwaltung das Auto subtil und intensiv und erzeugt dadurch massive Wettbewerbsverzerrungen zulasten des Fuß- und Radverkehrs. Das gelingt ihr beispielsweise dadurch, indem sie die Ahndung von Regelverstößen im Autoverkehr konsequent verweigert und indem sie unrechtmäßige Regelungen erläßt, die Regelverstöße im Autoverkehr legalisieren. Das Auto wird zum Unberührbaren stilisiert, und im Verwaltungshandeln wird de facto so vorgegangen! Kaum zu glauben, aber wahr: Hier stoßen wir auf unglaubliche Vorgänge und Zustände, die ganz offensichtlich mit den Zielen des Gesetzgebers nicht mehr in Einklang zu bringen sind.

Die Folgen sind Behinderungen und Gefährdungen beim Fuß- und Radverkehr. Grundlegendste Standards der Verkehrssicherheit sind in Braunschweig nicht gegeben. So sind etwa allerorten die so wichtigen Sichtbereiche an Straßenecken widerrechtlich zugeparkt, Fußgängerquerungen selbst im Verlauf von Schulwegen sind von Dauerparkern zugeparkt etc. Der Autobestand konnte sich im Vergleich zu anderen Kommunen gleicher Größe um mehr als 15 % über deren Durschschnitt aufblähen, auch das Parkraumangebot ist weit überdurchschnittlich. Schon im Jahr 2001 standen 155 Quadratmeter Verkehrsfläche für jeden Autofahrer in Braunschweig gegenüber nur 67 in Berlin und 45 in München zur Verfügung (BZ v. 20.10.2001). Ein perfekter Teufelskreis von immer mehr Parkraum und immer mehr Bedarf danach wird seitens der Verwaltung gehegt und gepflegt – teils sogar auf Kosten der Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs! Das planerische Handeln läßt wesentliche Erkenntnisse der Wissenschaft außer Acht und versucht immer wieder, Probleme mit deren Ursachen zu lösen. Statt dieser Handlungsfallen sind andere Handlungsmaximen gefragt, und die Probleme würden effektiv zur Zufriedenheit aller Bürger gelöst werden können. Wie das geht, zeigt die Wissenschaft. Siehe dazu unsere Hintergrundinfos.
 
Braunschweig hat noch ein recht mühsames Stück Weges vor sich, um zu zukunftsfähiger Verkehrspolitik und nachhaltiger Mobilität aufzusteigen

Der VCD bemüht sich konstruktiv mit Anregungen, Vorschlägen, Konzepten, um Braunschweig auf die Sprünge zu helfen, es im Verkehrsbereich für die Zukunft fit zu machen und eine nachhaltige Mobilitätskultur dieser Stadt zuteil werden zu lassen. Und je eher Erfolge gelingen, desto vorteilhafter ist dies für die Stadt und deren Zukunftsfähigkeit.

Und hier nun unsere Arbeitsschwerpunkte:

-    die Verwaltung veranlassen, grundlegende Verkehrssicherheitsstandards durchzusetzen und geltendes Recht anzuwenden
-    die Verwaltung veranlassen, unrechtmäßige Regelungen aufzuheben, die den Fuß- und Radverkehr behindern und gefährden
-    durch die vorgenannten Situationen erzeugt die Verwaltung erhebliche Wettbewerbsverzerrungen, die es zu beseitigen gilt
-    RegioStadtBahn
-    Verbesserungen im Bus- und Straßenbahnverkehr
-    CarSharing (in Braunschweig bisher nur zu einem Bruchteil vergleichbarer Städte verbreitet)
-    Abkehr von der Schaffung eines stets wachsenden Parkflächenangebotes (Vorbild z. B. Stadt Zürich)
-    Verkehrsgerichtstag (jährlich in Goslar stattfindend)

 

--->  Die Detailinformationen zu ALLEN unseren Themen werden nach und nach in unsere Homepage eingepflegt.

 

Sind Sie an weiteren Infos interessiert oder würden Sie gerne mitarbeiten? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!