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VCD Regionalverband Elbe-Heide





Öko-logisch mobil.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit seinem Regionalverband in Lüneburg       setzt sich seit mehr als 25 Jahren für eine umweltgerechte Verkehrspolitik ein.

 

Pressemitteilung zum "VCD-Dialog"

Lüneburg, 11.02.2018. Erstmals hatte der VCD Regionalverband Elbe-Heide im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung zum "VCD-Dialog" eingeladen. Am Donnerstag, dem 8. Februar 2018, waren die Lüneburger "Initiative Brockwinkel" und die "Initiative zur Verkehrsberuhigung im Suren Winkel/Lindenweg/Grüner Weg" aus Adendorf zu Gast, um ihre Projekte unter dem Titel der Veranstaltung “Verkehrsplan(los)? - Initiativen berichten” vorzustellen.

 

Deutlich wurde bei den Vorträgen von Gerard McGovern und Reinhard Wolff, dass es in Lüneburg an einer Verkehrsplanung fehlt, die mehr als nur das eigentliche Neubaugebiet im Fokus hat. In Adendorf werden die Wünsche von Anwohnern nach einer Verkehrsberuhigung nicht berücksichtigt, weil die Förderszenarien des Landes nur einen Straßenausbau unterstützen. Der VCD fordert hier die neue Landesregierung zu einem Kurswechsel auf. "Die Förderung des Autoverkehrs, insbesondere in Wohngebieten, ist für Anwohner gesundheitsschädlich und nicht mehr zeitgemäß. Die Verbesserung der Lebensqualität von Anwohnern, Fußgängern und Radfahrern sollte bei Fördermaßnahmen im Vordergrund stehen", so Anja Friedrichs, Vorsitzende des Regionalverbandes. Außerdem wünscht sich der VCD-Regionalverband ein ökologisch orientiertes Verkehrskonzept für Stadt und Landkreis Lüneburg.

 

Bei der anschließenden Diskussion freuten wir uns besonders über die aktive Teilnahme von Tanja Bauschke, stellvertretende Landrätin, die sich immer wieder in die Diskussion einschaltete und Notizen machte. Wir hoffen, dass die Anliegen der Initiativen und des VCD so in Politik und Verwaltung Gehör finden. Zu der Frage, welchen Einfluss man auf die Hersteller von Navigationssystemen nehmen kann, die immer wieder Routen durch Wohngebiete empfehlen, konnte Matthias Kurzeck, stellvertretender VCD-Bundesvorsitzender, fachkundig antworten.

Anja Friedrichs

(1. Vorsitzende des VCD RB Elbe-Heide)

 

VCD-Dialog Elbe-Heide: Verkehrsplan(los)? - Initiativen berichten

Ort: FREIRAUM Lüneburg, Salzstraße 1, 21335 Lüneburg
Zeit: Donnerstag, 8. Februar 2018 um 19:00 Uhr

Der VCD Regionalverband Elbe-Heide lädt ein:

Neue Baugebiete sind beliebt, weil sie frisches Geld in die kommunalen Kassen spülen sollen. Doch wird bei der Ausweisung von Neubaugebieten auch an alles gedacht? Der VCD fragt:

Die Lüneburger Initiative Brockwinkel setzt sich für eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung und eine autoarme Mobilität im Lüneburger Nordwesten ein, fordert eine Neuausrichtung des ÖPNV sowie ein leistungsfähiges Radwegenetz im Lüneburger Stadtgebiet.

Auch der Straßenausbau steht in den Rathäusern oft ganz oben auf der Beliebtheitsskala, denn nur bei einem Ausbau fließen die begehrten Fördermittel aus Hannover. Wir wollen wissen:

Diese und weitere Fragen wollen wir exemplarisch am Beispiel Adendorf zusammen mit der Initiative zur Verkehrsberuhigung im Suren Winkel/Lindenweg/Grüner Weg beleuchten.

Nach den Vorträgen unserer Referenten besteht Gelegenheit zu diskutieren, Fragen zu stellen, eigene Ideen einzubringen und natürlich etwas über den VCD zu erfahren.

Alle Teilnehmenden sind selbstverständlich auch eingeladen, im Anschluss an die Veranstaltung an der Jahreshauptversammlung des VCDs teilzunehmen.

Der Eintritt ist frei.

 

 

Internationaler Parking Day in Lüneburg

Die Rückeroberung städtischer Räume

                                                        

Am 15.09.2017 nahmen die Aktivisten/Aktivistinnen vom VCD Regionalverband Elbe-Heide (Lüneburg) teil. Zusammen mit der Grünen Jugend und dem BUND machten sie es sich auf dem Parkstreifen an der Neuen Sülze/Ecke Katzenstraße bequem. Mit Campingstühlen, Tischchen, Blumen, Kuchen sowie Kaffee und Tee wurden in der Zeit zwischen 16:00 – 17:30 Uhr zwei Parkplätze neben der stark befahrenen Straße in einen lebendigen Raum  umfunktioniert.

Die weltweite Aktion will jährlich darauf aufmerksam machen, wie viel Raum in Städten nur für parkende Autos vorgehalten wird und damit einer anderen Nutzung entgeht. Durch vielfältige Aktionen soll gezeigt werden, wofür diese Plätze stattdessen genutzt werden können, z. B. zum Klönen mit Nachbarn, zum Zeitung lesen in der Sonne, zum Karten spielen oder oder ... VCD, Grüne Jugend und BUND warben auf diese Weise für eine menschengerechte Stadt und veränderte Mobilität.

Die Aktion zog Aufmerksamkeit auf sich. Passantinnen und Passanten guckten verwundert, blieben stehen und fragten nach, Radfahrer/innen grüßten z. T. im Vorbeifahren, Autofahrer/innen reagierten z. T. genervt oder mit Unverständnis, dass der sowieso schon knappe Parkraum nun auch noch zweckentfremdet wurde. Eine Busfahrerin nutzte die Gelegenheit und erbat sich ein Stück Kuchen …

Wir waren uns einig: Im nächsten Jahr sind wir wieder auf der Straße. Mal sehen, welche Parkfläche in der Lüneburger Innenstadt dann kurzfristig in einen belebten Ort umgewandelt werden wird?!